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Hochwertige Fenster senken Heizkosten

Fenster sind mehr als eine Scheibe, die Licht in das Haus lässt: Gute Fenster regulieren nicht nur die Luftfeuchtigkeit, halten Lärm ab, schützen vor lästiger oder gar gefährlicher Schimmelbildung - sie gewährleisten, dass möglichst wenig Wärme aus dem Haus nach draußen gelangt und unnütz verschwendet wird. Sie entscheiden maßgeblich über eine wohnliche Atmosphäre im Haus und ein energieeffizientes Wohnen mit.

Doch wo fängt man wenn, wenn es an eine Fenstersanierung oder um neue Fenster im Neubau geht? Im folgenden Kapitel behandeln wir die Grundlagen für den Fensterkauf: welche Fenstertypen gibt es, wie sind diese aufgebaut und worauf man beim Kauf neuer Fenster achten sollte.

Fenster Preise und Eigenschaften im Überblick

Gute Fenster gibt es heutzutage in allen gängigen Materialien. Ob aus Holz, Kunststoff, Aluminium oder Verbundstoffen - mit jedem Rahmenmaterial lassen sich Energiesparfenster mit Zwei- oder besser Dreifachverglasung erstellen, die aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz und Komfort Genüge tun. Das Rahmenmaterial beeinflusst natürlich trotzdem die Eigenschaften des Fensters und jedes hat seine individuellen Vorteile und Nachteile. Mehr dazu finden Sie in der folgenden Preisübersicht.

Die folgenden Preisangaben behandeln die Preise für ein neues Fenster in den Maßen von 1,3 * 1,3 Metern mit einem Uw-Wert von 0,95 W/m2k und einem g-Wert von 62% (Quelle für Spalte "Preis": "Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern", aktualisierte Fassung September 2017).

Fenster Material Fenster Preis Vorteil Nachteile
Kunststoff 479 € Sehr preiswert, leicht zu reinigen und zu pflegen, sehr wartungsarm, viele Farbvarianten Schäden nicht so leicht zu beseitigen, teilweise Probleme bei hohen Temperaturschwankungen
Holz 638 € Preisliches Mittelfeld, gute Wärmedämmung, guter Schallschutz, stabil, einfach zu reparieren, langlebig, natürlicher Rohstoff, widerstandsfähiger als Kunststoff, sehr geeignet für denkmalgeschützte Häuser Schwerer und teurer als Kunststoffenster, aufwändiger in der Pflege, witterungsempfindlich
Aluminium 926 € Leicht, langlebig, sehr stabil, witterungsunempfindlich, pflegeleicht, geringer Wartungsaufwand Teuer, Wärmedämmung stellenweise nicht optimal
Holz-Aluminium 789 € Gute Wärmedämmung, preiswerter als Voll-Aluminiumfenster, guter Schallschutz, widerstandsfähig und wetterfest, wartungsärmer als Holzfenster Preislich eher im oberen Segment, nicht so widerstandsfähig wie reine Aluminiumfenster

Die richtige Verglasung ist ebenso wichtig wie der passende Fensterrahmen. Das Spektrum reicht von Einfach- über Zweifach- und Dreifachverglasung und weitere Spezialgläser für besondere Anwendungsfälle. So sind beispielsweise besondere Verglasungen erhältlich, die besonderen Fokus darauf legen, eintreffenden Schall möglichst gut zu dämpfen. Weitere Fensterverglasungen sind dazu gedacht, die Einbruchsicherheit zu erhöhen oder vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen.

Die Einspareffekte durch gut isolierte Kunststoff-, Alu- oder Holzfenster hat auch der Gesetzgeber erkannt und schreibt deshalb einen bestimmten Wärmedurchgangskoeffizient, auch U-Wert genannt, vor. Die gesetzliche Grundlage in Deutschland liegt in der "Energieeinsparverordnung" (EnEV), die regelmäßig mit steigenden Anforderungen überarbeitet wird, um die Umwelt zu schonen sowie den Verbraucher vor übermäßigen Energiekosten zu schützen.

Fachbetriebe sind mit den juristischen Feinheiten der umfangreichen Verordnung bestens vertraut und gewährleisten einen sicheren und stabilen Einbau der Fenster und halten gleichzeitig alle rechtlichen Anforderungen ein. Wenn Sie sich für ein neues Fenster interessieren, dann berechnen Sie die Einsparpotentiale oder holen Sie einfach unverbindliche Angebote von regional tätigen Fensterbauern ein! In den folgenden Artikeln finden Sie alle nötigen Detailinformationen zu Fensterauswahl, Fenstertausch oder Fenstersanierung. Dazu gehören unser Fensterrechner ebenso wie ausführliche Checklisten, die Sie zuverlässig durch den Fensterkauf führen.


Dachfenster, Kellerfenster und Haustüren

Was für Fassadenfenster gilt, ist auch für Fenster an anderen Bauteilen wichtig: auch Dachfenster, Kellerfenster und Haustüren oder Fenster in Wintergärten sind in unterschiedlichem Ausmaße energetische Schwachstellen in der Gebäudehülle, durch die Wärme entweichen kann. Natürlich müssen Fenster in diesen Bereichen etwas andere Anforderungen erfüllen. So liegt bei Kellerfenstern weniger eine umfangreiche Verglasung im Vordergrund. Hier konzentriert man sich eher auf Luftdichtheit und Einbruchswiderstand, während Dachfenstern gerne als ausladende Lichtquelle für das ausgebaute Dachgeschoss nutzt.

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