Die Haustür - Treten Sie ein!

Der Eingangsbereich ist die Visitenkarte eine jeden Hauses. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Haustür besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Eine geeignete Haustür muss nicht nur alle geforderten Sicherheitskriterien erfüllen - eine Außentür muss ebenso den Auflagen der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Daemmen-Und-Sanieren.de verfasst.
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FensterHaustüren

Die Haustür im Themenüberblick

Die Haustür ist ein wichtiger Baustein der Energieeffizienz
© Marcus Kretschmar - Fotolia.com
Die Haustür ist eines der wichtigsten Elemente eines Hauses. Eine Haustür kann aus verschiedenen Materialien hergestellt werden. Am häufigsten sind:

Das Material der Außentür sollte der jeweiligen Bauweise und Einbausituation des Hauses angepasst werden.

Eine Haustür aus Kunststoff würde zum Beispiel nicht gut mit der Bauart und der Optik eines Holzhauses harmonieren. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für alle anderen Zugangstüren zum Haus, wie einer Terrassentür oder vorhandene Kellertüren.

Was gilt es bei einer Haustür zu beachten?

Die Haustür Sicherheit spielt eine außerordentliche Rolle. Hierbei sollte man sich allerdings nicht nur auf die Haustür beschränken. Auch Balkontüren, Terrassentüren, Kellertüren sowie sämtliche Nebeneingänge eines Gebäudes sowie die Fenster sollten ausreichend einbruchhemmend sein. Hier gilt es vornehmlich auf die Sicherheitsausstattung der Außentür zu schauen. Diese kann bereits durch das Material der Außentür selbst, oder aber durch nachträglichen Einbau realisiert werden.

Ein weiteres Kriterium für die richtige Wahl der Haustür sind die Wärmedämmung von Türrahmen und Haustürverglasung. Auch hier gelten die Richtlinien der EnEV. Wird nicht auf das richtige Material und den optimalen Einbau mit guter Dichtung der Haustür geachtet, kann sich das sehr negativ auf die Energiewerte des Hauses auswirken. Gegebenenfalls kann ein Thermovorhang die Verluste einer Außentür reduzieren. Der Schutz vor Wärmeentweichung, einströmende Kälte durch Zugluft, aber auch die Verschmutzung der Innenräume durch Staub, der Befall von Insekten oder der Schutz vor Lärm sind Faktoren, die bei der Wahl der richtigen Haustür gründlich überdacht werden müssen.

In Ihrer Nähe können Sie Fachbetriebe finden, die Ihnen bei der Wahl der richtigen Haustür behilflich sind und gern zum Haustür Preis beraten.

Weiterlesen zum Thema "Haustüren aus Holz"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Haustür

KfW Zuschuss für Austausch des Garagentores

Ein altes garagentor (1976) wird ersetzt durch ein neues mit Antrieb. Garage ist im Haus integriert, durch eine Tür mit Wohnung verbunden. Habe ich recht auf Kfw Zuschus? Haustür habe ichschon ersetzt und Kfw ist genehmigt zu 10%.
Antwort von Erema UG

Eine gute Frage, wirklich sehr gut. Eine verbesserte Haustüre wird bezuschusst, da die Haustüre Bestandteil der thermischen Hülle ist. Ein Garagentor ist normalerweise nicht Bestandteil einer thermischen Hülle.

Allerdings. Da die Garage in das Gebäude integriert ist, müssten hier die Außenwände der Garage ebenfalls gedämmt sein oder werden und die Garage so in die thermische Hülle integriert werden. Dafür wäre in nachvollziehbarer Grund anzugeben, da Garagen normalerweise nicht beheizt werden und dann natürlich die Garage ganzjährig auf einer Mindesttemperatur für einen Nicht-Wohnraum gehalten werden (14 °C).

Der nachvollziehbare Grund kann z. B. schlicht drin gefunden werden,dass es klar günstiger, technisch sinnvoller und womöglich unumgänglich ist, die Außenwand und das Garagentor zu dämmen, als die Garagenwände und die Garagendecke zum Wohnbereich hin. Die Garage würde durch eine Dämmung der Wände und der Garagendecke schließlich spürbar kleiner: Schmäler, ggf. kürzer und niedriger.

Zusätzlich sollte eine mögliche Dämmung der Bodens geprüft werden.

Diesen Verglich würde ich rechnerisch vom Energieberater durchführen lassen und dem KfW-Antrag beilegen.

Haussanierung mit neuen Fenstern, Türen, Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Photovoltaik. Gibt es Förderung?

Meine Töchter möchten ihr Haus (zur Zeit vermietet 2 Wohnungen) selber nutzen und haben den Mietern bereits gekündigt. Das Haus ist aus den 1930er Jahren und zuletzt 1990 saniert worden. Jetzt soll es umgebaut werden. 2 gleich große Wohnungen sollen entstehen. Die Fenster und Haustüren sollen komplett erneuert werden(alte Fenster aus 1990). Die Beheizung soll getrennt werden (jetzt 1 Brennwert-Kessel für beide Wohnungen). Es sollen Luft-Wasser Wärmepumpen (je ca. 9kW) eingebaut werden. Die Wärmeverteilung soll auf Fußbodenheizung umgestellt werden (im Trockenbau, alt sind Heizkörper verbaut) Je eine Photovoltaikanlage (ca. 4-5kW) sollen für jede Wohneinheit für möglichst viel Eigenverbrauch sorgen.Welche Förderungen inkl. KfW sind hier möglich? Gesamtinvestition je WE ca. 125.000,-€
Antwort von Ingenieurbüro Winkler

Guten Tag,
sicher sind Fördermittel möglich, KfW-Mittel je nach Dämm- und Ausführungsstandard bis zu 100.000,- EUR pro Wohneinheit (als Effzienzhaus) bei Einzelmaßnahmen als zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschusoder oder bei vorhandenem Kapital eine Zuschussförderung. Auch Einzelmaßnahmen werden entsprechend gefördert. Einfach mal auf den Seiten der KfW informieren oder einen Energieberater von der KfW-Liste fragen. Auf förderfähige Fenster und Ausführung achten, das macht dann der Berater. Auf jeden Fall sollte die Wärmepumpe hinterfragt werden, einen schlecht gedämmten Altbau wird man damit nicht warm bekommen, es sei denn mit sehr hohen Stromkosten- vorsicht! Da ist zuerst Wärmedämmung an Dach und Wand erforderlich. Auch dann: den Wärmebedarf berechnen lassen, Jahresarbeitszahl? Günsziger ist bei guter Dämmung eine kleine Brennwertheizung, solare Warmwasserbereitung für den regenerativen Anteil dazu.
Anja Winkler

Wärmeverlust durch Briefkästen in neuer Aluminiumtür?

Wir haben in 2016 eine neue Aluminium Haustür eingebaut bekommen. Mit einem Seitenflügel in dem 4 Briefkästen integriert sind. Ich habe den Eindruck, das es jetzt, wenn es kalt ist, das Treppenhaus kälter ist als vorher. Die Stärke der Tür beträgt zwar nur 85mm, aber sie ist gedämmt. Die Kälte kommt höchst wahrscheinlich durch die Briefkästen oder? Kann man dagegen etwas machen?
Antwort von architekten+bausachverständige SCHLiMMER

Der Briefkasten soll als Wärmebrücke ausgebaut und die Fläche luftdicht nachgedämmt und mit Alublech verkleidet werden.
Der Briefkasten ist wärmetechnisch Null und hat eigentlich dort nichts zu suchen.

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