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Fenster ausbauen in drei Schritten

Fenster ausbauen ist eine Arbeit, die sich gut mit Hilfe einer weiteren Person direkt vom Heimwerker erledigen lässt. Wichtig ist dabei, sorgfältig zu arbeiten und dabei Mauerwerk und die Fensterbretter nicht zu beschädigen, falls diese weiter verwendet werden sollen. Als Werkzeug werden neben Bohrmaschine oder Akkuschrauber lediglich ein Fuchsschwanz oder eine Mauerfräse benötigt sowie ein Stemmeisen.
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Fenster ausbauen: aushängen, herausstemmen & verputzen

Es empfiehlt sich, vor dem Fenster wechseln einmal die Fensternische und das eingebaute Fenster zu vermessen. So besteht für neue Fenster ein Referenzwert, welche Fenstergröße zuvor verbaut war, auf die zurück gegriffen werden kann. Das Fenster ausmessen sollte sowohl innen als auch außen an möglichst vielen Punkten geschehen, um Messungenauigkeiten insbesondere an teils schiefen Altbauwänden zu vermeiden.

Danach können zum Fenster ausbauen die Fenster Flügel ausgehängt werden. Je nach Fensterart und Dreh- und Kippscharnier muss dafür unterschiedlich vorgegangen werden. Oft genügt es, den Stift aus dem Scharnier zu entfernen - zuerst oben, dann unten. Anschließend kann das Fenster mit einer zweiten Person zusammen aus dem oberen Scharnier gehoben werden.

Damit liegt der Schwerpunkt des Fensters auf dem unteren Scharnier, die zweite Person sollte hier unterstützend eingreifen können. Sobald der Fensterflügel auch aus dem unteren Scharnier gehoben ist, kann der Fensterflügel beiseite gestellt werden. Befestigungsschrauben im Rahmen lassen sich mittels Bohrmaschine herausschrauben oder durch die Mauerfräse entlang des Fensterrahmens durchtrennen.

Fensterrahmen zersägen und herausstemmen

Je nach Fenstergröße genügen wenige Schnitte mit der Säge: diagonale Schnitte in den Ecken und bei größeren Fensterrahmen auch in der Mitte. Dann kann mit Hilfe eines Brecheisens der Fensterrahmen herausgestemmt werden.

Hierbei sollte die Kraft vorsichtig dosiert werden, um Beschädigungen am Mauerwerk zu vermeiden. Beim Fenster ausbauen wird zu einem gewissen Teil immer auch die Gebäudehülle beschädigt. Deshalb sollte das Dämmen und Sanieren umsichtig angegangen werden. Besonders bei Holzfenster können Teile absplittern. Arbeitsschutzkleidung ist beim Fenster ausbauen deshalb ratsam.

Reparaturarbeiten am Mauerwerk

Als Vorbereitung auf den Fenster Einbau sollten Holzsplitter und Materialreste sorgfältig aus der Maueröffnung entfernt werden. Vorhandene Maueranker müssen ebenfalls entfernt werden, damit das neue Fenster problemlos eingesetzt werden kann. Reparaturmörtel eignet sich für kleinere Reparaturarbeiten an Brüstung und Laibung. Damit ist das Fenster ausbauen abgeschlossen, die Rahmenteile und die alten Fensterflügel können entsprechend fachgerecht entsorgt werden.

Zeitsparender ist die Alternative, das Fenster ausbauen durch eine Fachfirma für Fenster durchführen zu lassen, die meist auch die Entsorgung der alten Fenster übernimmt.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de