Neue Fenster: Fördermittel von BAFA & KfW

Neue Fenster mit einer guten Wärmedämmung kosten je nach Typ und Material viel Geld. Hauseigentümer können deshalb auf Fördermittel von Bund, Länder und Gemeinden zurückgreifen. Die Förderung für Fenster umfasst dabei beispielsweise einen Zuschuss zu einer Energiesparberatung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und reicht bis hin zu Krediten der KfW-Bankengruppe.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de
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FensterPreiseFörderung

Förderung neuer Fenster 2018

Die Hauptanlaufstelle für direkte Förderung für Fenster ist die KfW. Dort erhalten Sie entweder Zuschüsse oder Darlehen mit niedrigen Zinsen und Tilgungszuschüssen. Die Konditionen in Kurzform:

KfW-Programm Förderung Besonderes
430 - Energieeffizient Sanieren (Zuschuss) Min. 300 bis 5.000 Euro - Max. 30.000 Euro Förderung von 10 - 30% der förderfähigen Kosten je nach erreichtem Energiestandard
151 - Energieeffizient Sanieren (Kredit) bis zu 50.000 /100.000 Euro 0,75 bis 0,85 % Zins p,a, eff., 3.750 bis 27.500 Euro Tilgungszuschuss, abhängig von Energiestandard

So viel zu den harten Fakten. Um die genauen Förderbeträge einschätzen zu können, vollziehen wir im Folgenden einen Fenstertausch anhand seiner voraussichtlichen Kosten und der dazugehörigen Förderung einmal nach.

1) Was kostet ein Fenstertausch?

Fenstertyp / Rahmenmaterial Preis im Durchschnitt
Kunststofffenster 465 €
Holzfenster 608 €
Holz-Aluminiumfenster 759 €
Aluminiumfenster 926 €
Durchschnitt 690 €

Die Preise in der Tabelle spiegeln die Durchschnittspreise für neue Fenster mit Dreifachverglasung wider. Die Größe der Fenster beträgt 1,5 * 1,5 Meter und der U-Wert beträgt 0,95 W/(m2K). Ausbau und Entsorgung alter Fenster sind nicht berücksichtigt. Zusätzlich sollten Sie von Montagekosten von 50 - 100 Euro als Mindestwert ausgehen. Gehen wir von einem Fenstertausch von circa zehn Fenstern aus - beispielsweise mehrere Fassadenfenster, ein kleineres Badfenster und ein Küchenfenster - so können Sie von einem Mindestpreis im mittleren bis höheren vierstelligen Bereich ausgehen. Also von 5.000 bis 6.000 Euro aufwärts Minimum.

An diesen Punkt kommt eine Förderung für Fenster ins Spiel. Der erste Schritt einer Fenstersanierung ist die Analyse des Ist-Zustandes. Wenn Sie eine genaue Analyse möchten und / oder weitere Maßnahmen an Ihrem Gebäude planen, sollten Sie in einem ersten Schritt eine Vor-Ort-Beratung durchführen lassen. Diese wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Der Vorteil an diesem Programm ist, dass die Analyse mit dem Ziel durchgeführt werden kann, die Eignung für die eigentliche Fensterförderung durch die KfW (siehe unten) zu erhalten.

2) Energiesparberatung des BAFA unterstützt die Fenstersanierung

Sachgerechtes Dämmen und Sanieren erfordert passgenaue Konzepte, um effektiv Energie zu sparen. Neben Wänden, Decken oder anderen Bauteilen müssen auch die Fenster dafür sorgen, dass keine Wärme nach draußen gelangt. Damit kommen Kosten auf den Bauherren zu. Besonders die Einbaukosten für Fenster sollten vorab mit einem Energieberater durchgerechnet werden, um die Auswirkung auf die Energieeffizienz des Hauses abzuschätzen.

Für Bauherren empfiehlt es sich deswegen, einen förderfähigen Energieberater vor Start der Sanierungsmaßnahmen hinzu zu ziehen. Dieser Fachmann hat einen Überblick über die aktuell erhältlichen Fördermittel von Bund, Land und Gemeinden und ist zudem durch das BAFA Programm zur Vor-Ort-Beratung förderfähig.

Die Konditionen seit dem Inkrafttreten einer neuen Richtlinie zum 01. März 2015: Der Zuschuss für eine Vor-Ort-Beratung beträgt sechzig Prozent der förderfähigen Kosten (bei Wohneigentümergemeinschaften werden 100% gefördert) und maximal:

Vor-Ort-Beratung in Förderung
Einfamilienhaus und Zweifamilienhaus bis zu 800 €
Mehrfamilienhäuser bis zu 1.100 €
Zuschuss für Wohnungseigentümergemeinschaften bis zu 500 €

Achtung: den Zuschuss enthält der beratende Experte, der diese Vergünstigungen dann im Rahmen der Rechnungsstellung berücksichtigt. Den Antrag auf die Vor-Ort-Beratung stellt ebenso der ausführende Fachmann. Zugelassene Experten finden Sie in der Expertenliste auf den Webseiten des BAFA.

Eine thermografische Untersuchung wird seit Inkrafttreten der neuen Richtlinie übrigens nicht mehr gefördert

Sie haben bei dieser Vor-Ort-Beratung eine Wahlmöglichkeit betreffs des Inhaltes der Beratung: diese umfasst entweder einen Maßnahmenkatalog, um durch Sanierungsmaßnahmen den KfW-Effizienzhausstandard zu erreichen. Dies ist wichtig für die Inanspruchnahme von Geldern durch die KfW (siehe unten). Alternativ können Sie eine allgemeine Übersicht für eine schrittweise Sanierung in Einzelmaßnahmen erhalten, den sogenannten Sanierungsfahrplan.

Wichtig ist, dass die Energiesparberatung nicht vor Antragstellung durchgeführt werden darf. Weiterhin muss das Gebäude vor dem 31. Januar 2002 errichtet oder der Bauantrag / die Bauanzeige erstattet worden sein. Wie erwähnt: Eine direkte Förderung neuer Fenster stellt dieses Programm nicht dar. In diesem Fall können Sie Fördergelder für Sanierungsmaßnahmen von der KfW erhalten, die explizit die Förderung neuer Fenster umfassen.

3) Förderung für Fenster durch die KfW-Bankengruppe

Ein Förderangebot ist das Programm 430 - Energieeffizient Sanieren - Zuschuss. Dieses Programm vergibt einen Zuschuss für verschiedenste Sanierungsvorhaben. Diese erstrecken sich vom Austausch der Heizungsanlage über die Wärmedämmung der Fassaden und eben auch den Fenstertausch. Die KfW vergibt für solcherlei Vorhaben Fördergelder in Höhe von 10% der Kosten bis zu einem Maximalbetrag von 5.000 Euro pro Wohneinheit für Einzelmaßnahmen wie den Fenstertausch. Erreichen Sie mit Ihren Sanierungsmaßnahmen den KfW-Standard des "Energieeffizienzhauses", so steigen die Beträge schrittweise an: dann gibt es 15% der Kosten bis maximal 15.000 Euro Wohneinheit beim Effizienzhaus 115 bis hin zu 30% der Kosten und maximal 30.000 Euro bei Erreichen eines Effizienzhauses 55. Allerdings sind diese Standards mit einem Fenstertausch alleine auch kaum zu erreichen. Hier sind in der Regel weitere Maßnahmen wie der Austausch der Heizung und / oder zusätzliche Gebäudedämmung erforderlich.

Eine weitere direkte wie indirekte Fensterförderung der KfW gibt es über das Programm 151/152 Energieffizient Sanieren - Kredit. Dieses Förderprogramm arbeitet ähnlich wie das bereits beschriebene Programm 430, allerdings über Darlehen anstatt von Zuschüssen. Einzelmaßnahmen wie die Fenstersanierung können mit Krediten von bis zu 50.000 Euro bedacht werden, während die Sanierung zu einem Effizienzhaus zu einem Kredit bis zu 100.000 Euro berechtigt. Für Einzelmaßnahmen erhalten Sie Tilgungszuschüsse von 7,5% der Darlehenssumme bzw max. 3.750 Euro pro Wohneinheit und wie beim Programm 430 steigen die Boni je nach erreichtem Effizienzstandard (bis zu 27,% der Darlehenssume / 27.500 Euro maximal).

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der KfW erhalten Sie auf ihrem Internetauftritt hier. Dort erhalten Sie alle weiteren förderrelevanten Informationen.

Zur Klärung der Fördermöglichkeiten bietet sich ein Gespräch mit Fachbetrieben für Fenster an. Diese beraten auch gern zu den Preisen für Energiesparfenster.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Fenster

Was ist der Unterschied zwischen einer Feuchtraumfarbe und einer Antischimmelfarbe?

Was ist der Unterschied zwischen einer Feuchtraumfarbe und einer Antischimmelfarbe? Ich habe ein Bad ohne Fenster aber bislang keine Probleme mit Schimmel gehabt. Ich möchte jedoch gerne vorbeugend zur Sicherheit was gegen Schimmel machen. Welche Farbe soll ich nehmen?
Antwort von Maler Lüddemann

Vorbeugen kann man in so einem Bad nur wenn man eine gewisse Grundwärme hält,vorbeugen mit irgendeiner Farbe bringt nichts.
Meiner Meinung nach sind sogenannte Antischimmelfarben und Bad oder Küchenfarbe nur Geldmacherei.
Ich nehme schon seit 30 Jahren eine ganz normale Innendispersionsfarbe für Bad und Küche und hatte noch nie Propleme.

Anforderungen Fenster für kfw 40 - Standard

Welche Anforderungen an Fenster müssen wir bei einem Kfw 40 Haus beachten. Speziell der Ug-Wert und Uw-Wert sind für uns von Bedeutung! Ich freue mich über Hilfe!
Antwort von Ingenieurbüro Schmidt

Guten Tag,

die Anforderungen der KfW für ein solches Gebäude finden Sie unter

https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000003465_M_153_EEB_TMA.pdf

Wie schon mein Vorredner erwähnt hat, müssen Sie auf jeden Fall Fenster mit einer 3-fach Verglasung einbauen. Die Ug- und Uw-Werte würde man im Zuge einer Planung für dieses Objekt festlegen.

Mit freundlichen Grüßen aus Trier

C. Schmidt
Ingenieurbüro Schmidt

Haus von 220qm von Innen streichen - was kostet das?

Ich würde gern wissen, was es ungefähr kosten würde mein Haus (220 m²) innen streichen zu lassen. Tapezierte Wände und Decken mit Silikatfarbe streichen, 2 Treppen (eine Etage), 12 Türen inkl. Zarge, 25 Fenster innen und außen, 40m² Holzpaneele weiß streichen. 2,5 m. Raumhöhe. Es würde erstmal reichen, wenn ich ungefähr weiß, was da auf einen zukommt.
Antwort von Kussauer - Fachbetrieb für Malerarbeiten

Der Anstrich für ca. 220 m2 Wohnfläche mit Silikatfarbe würde inkl. MwSt ca. 2700 € Kosten, die Türen pro Stück ca. 110 €, Fenster werden nach Größe und Zustand berechnet, Holzpanele ca. 40 m2 weiss 2 x lackieren ca. 480 €.

Voraussetzungen für einen Dachbalkon

Wir haben ein neues Haus gekauft in welchem das Dachgeschoss zwar ausgebaut ist, aber kein Fenster enthält. Jetzt habe ich gesehen, dass man auch Dachbalkone nachbauen kann. Ist das prinzipiell überall möglich oder welche Vorraussetzungen müssen für einen solchen Dachausbau gegeben sein?
Antwort von Opheys Bedachungen GmbH & Co.KG

Ein Dachbalkon benötigt in jedem Fall einer Baugenehmigung weil das Dach dauerhaft verändert wird. Als Alternative zu einem entsprechenden Dachausbau gibt es ein Velux-Cabriofenster dieses ist genehmigungsfrei weil es im Grunde ein 2-teiliges Wohnraumfenster ist wobei das untere Element beim öffnen hochgestellt werden kann und am dadurch teilweise ins frei treten kann. Das obere Element wird nach oben hochgeklappt. Dieses Fenster erfüllt dann bei einer Breite vom 114 cm auch die Vorgaben für einen zweiten Rettungsweg.

Feuchtigkeit zwischen Doppelverglasung: Reparatur oder Neukauf?

Zwischen der Doppelverglasung meiner Fenster befindet sich Feuchtigkeit. Lohnt sich eine Reparatur oder benötige ich neue Fenster?
Antwort von Busch Bauelemente

Guten Tag,

Feuchtigkeit im Scheibenzwischenraum bedeutet immer das die Scheibe undicht ist.
Wenn das Fenster ein Alter zwischen 25-35 Jahren hat ist ein komplett neues Fenster
die beste Alternative da sich in dem Alter kein Scheibentausch mehr lohnt. ( Fass ohne Boden )

Mit freundlichen Grüßen
Bauelemente Busch aus Duisburg

Vorschriften der EnEV bei Fenster- und Türtausch ohne Fassadensanierung?

Wir haben vor, in einer WEG mit 7 Wohneinheiten, alle 35 Fenster im Bestand (Bj. 1964) und die Eingangstür zu erneuern, ohne Fassadensanierung. Inwieweit müssen auch dabei die Vorschriften nach EnEV 2014 für Fenster (UW-Wert 1,3 W/(m2K)) zwingend eingehalten werden oder kann ich auch beliebig andere Elemente verbauen lassen, die einen schlechteren UW-Wert haben ? Wer haftete, wenn diese Vorschriften einzuhalten sind, aber nicht als solche bei Angebot und Ausführung berücksichtigt werden ?
Antwort von siGEB systemintegrierte GebäudeEnergieBeratung

Ja, die EnEV muss in ihrem Fall eingehalten werden. Verantwortlich und auch haftbar sind Sie als die Eigentümer (EnEV §26). Eine Nichteinhaltung ist eine Ordnungswidrigkeit (EnEV §27). Der Fachunternehmer muss unabhängig von Ihnen in der Unternehmererklärung bestätigen, dass die EnEV eingehalten wurde (EnEV §26a).
Andererseits: Sie erhalten beim Fachhandwerker kaum noch Fenster, die nur der EnEV entsprechen. Diese werden nicht mehr gebaut. Ganz im Gegenteil: passivhaustaugliche Fenster (U-Wert < 0,8) kosten maximal 5-8 % mehr als EnEV-konforme Fenster (U-Wert < 1,3). Sie erhalten aber einen 10%igen Zuschuss auf die gesamte Maßnahme (KfW Programm 430 (U-Wert < 1,0)) inclusive der Montagekosten, so dass Sie in Summe mindestens einen finanziellen Gesamtvorteil von ca. 5% haben. Davon abgesehen haben Sie eine höhere Behaglichkeit und einen besseren Schallschutz.
So oder so, nach der DIN 1946-6 müssen Sie ein Lüftungskonzept erstellen lassen, das sicherstellt, dass Sie keine Feuchte- bzw. Schimmelprobleme bekommen. Ersatzweise muss sichergestellt werden, dass die Feuchte abgeführt wird.
Lassen Sie bitte vor der Montage überprüfen, ob der bisherige Montageort (meist in der Mitte der Mauer) auch der richtige Ort für die neuen Fenster ist. Ebenso sollten die Oberflächentemperaturen an den Innenlaibungen der Fensternische nachgerechnet werden. Sonst sind dort Schimmelproblem unvermeidlich.
Viele Grüße A. Schwarz

Neue Fenster: Doppelverglasung oder Dreifachverglasung?

Unser Haus ist jetzt 38 Jahre alt. Aber auf einem guten neuen Stand. Jetzt steht der Fensteraustausch auf dem Programm. Meine Frage: Sollen die neuen Fenster eine Zweifach- oder Dreifach Verglasung haben? Jede Firma sagt etwas anderes. Die meisten meinen aber eine Dreifach-Verglasung ist zu dicht und es gibt Schimmel weil ja die ganze Luftzirkulation nicht so wie bei einem Neubau ist, und das Lüften alleine reicht nicht aus. Was ist Ihr Rat an uns?
Antwort von Montagebau Wagner

wir Reden um ca. 0,35 W/m²K (bei Schüco Living Fenster) mit einer 2 fach Verglasung Ug 1,1 und einer 3 fach Verglasung mit Ug 0,6 incl. warme Kante ist eine Differenz von 0,35 W/m²K. Nun entscheiden Sie selbst, unter Beachtung der bisherigen Antworten

Haussanierung: Neue Fenster von Internorm in unserem Fall sinnvoll?

Wir sanieren gerade ein altes Siedlerhaus aus den 50ern: Das Haus hat leider nur eine 25cm (mit Innen-und Außenputz) 30cm Außenwand aus rheinischem Hohlblockbims! Bisher waren bzw. sind noch Holz-Alu-Fenster mit 2fach-Verglasung eingebaut! Das Dach lassen wir jetzt dämmen, da hier ab Kniestock früher gar nichts gedämmt war! Mein Sohn, der das Haus meiner Eltern beziehen will, möchte jetzt einige größere Schiebetüren einbringen lassen und auch die anderen Fenster sollen neu bzw. ersetzt werden! Mit den Dämmungen an den Außenwänden haben wir so viel negatives gehört und auch schon gesehen, dass wir hier eigentlich außen nur einen 20mm Dämmputz aufbringen wollen! Trotz der jetzigen noch guten Holz-Alu-Fenster, welche aus dem Jahr 1998 stammen und es sehr schade ist, sie überhaupt heraus zu nehmen, gab es bisher auch nie Probleme! Nur die Scheiben schwitzten etwas am unteren Rand bei größerer Kälte! Die Scheiben haben einen k-Wert, so wie er zu dieser Zeit noch hieß von 1,9 ! Die Rahmenstärke beträgt mit Aluschale schon 85mm! Auch sonst gibt es im ganzen Haus keinen Schimmel oder dergleichen. Lediglich der Keller hat feuchte Flecken, deshalb lassen wir das Haus ausschachten und bringen eine Bitumendickbeschichtung mit Noppenfolie auf! Das Haus ist jetzt zur Zeit völlig entkernt und die Fehlböden samt Putz haben wir entfernt! Die Kernsubstanz ist auch von den Balken her fast wie neu! Auch unsere Nachbarn haben alle in derselben Weise gebaut und in den letzten Jahren renoviert bzw. auch ihre Fenster erneuert! Aber mehrere haben auch aus Angst vor Feuchtigkeit im Innern keine Außendämmung angebracht! Kopfzerbrechen machen uns jetzt vor Allem die neuen Fenster, welche von Internorm sein sollen, da diese nach unserer Meinung qualitätsmäßig sehr gut sind und einen sehr schmalen Rahmen haben! Leider gehen auch die Meinungen von den Experten weit auseinander! Der eine sagt, nimm halt dann nur zweifach verglaste Fenster, ein anderer sagt, wenn man richtig heizt und lüftet macht das auch nichts bei Dreifachverglasung! Denn auch die Wände heizen sich ja auf! Am Ende steht der Bauherr da und muss wie immer alles selbst entscheiden was gut oder schlecht ist! Es wäre sehr nett, wenn Sie uns Ihre ehrliche Meinung sagen würden! Ich freue mich auf Meinungen und Hilfestellungen für unsere Entscheidung.
Antwort von Ingenieurbüro Winkler

Wenn neue Fenster eingebaut werden sollen, dann selbstverständlich gute Fenster mit mindestens einem 6-Kammer-Profil und Scheiben mit 3-fachverglasung! Und mit 3-facher Dichtungsebene und warmer Kante.

Die "warme Kante" verhindert auch Kondensat am unteren Rand, ebenso wie ein hoher Scheibeneinstand - alles Qualitätskriterien. Sonst können Sie auch Ihre hochwertigen Holz/Alufenster lassen. Nicht so gut wie neue mit 3-fachverglasung, die haben einen Uw-Wert von ca. 0,95 (mit Rahmen, förderfähig) aber bei 2-fachverglasung haben Sie einen Wert von ca. 1,5, das lohnt sich wirklich nicht.

Pro m² Außenfläche sind Fenster teure Bauteile, die meisten Einspareffekte haben Sie natürlich bei den großen Scheiben, kleinere Fenster werden sich kaum bemerkbar machen.
Die weit verbreitete Fehleinschätzung, dass Wärmedämmung Schimmel macht ist Quatsch, da hat jemand die Bauphysik falsch verstanden. Allerdings machen neue Fenster das Haus dichter, das sollen sie ja auch, schließlich wollen Sie ja warm und trocken ohne Zugluft wohnen und Heizkosten sparen.

Deshalb sollten Sie auch die Wand verbessern - mit einer außenliegenden Wärmedämmung, denn 20 mm Dämmputz bringen nicht viel. Aber eine Dämmung von 16 oder 18 cm (KfW-förderfähig) bringt sehr viel.
Wichtig ist eine fachgerechte Ausführung, die Fenster müssen mind. 3 cm überdämmt werden, deshalb am Besten fassadenbündig einsetzen und auch ansonsten die Vorgaben des Systemherstellers beachten! Durch Wärmedämmung (außen!) ist die Wand wärmer und auf warmer Wand kein Kondensat also kein Schimmel! Seien Sie die Ersten, die das Haus vernünftig modernisieren und vergleichen Sie Wohnklima und Heizkosten mit den anderen nicht gedämmten Häusern!

Beim Fenster auch auf den fachgerechten, luftdichten, Einbau achten, umlaufende, gedämmte Fuge und vernünftige Lastabtragung. Nicht auf die Mauer oder Fensterbank stellen, eine gedämmte Fuge muss dorthin! Gehört alles dazu, leider meistens nicht beachtet und wie vor 30 Jahren eingebaut.

Je nach dem wieviele Menschen in dem Haus wohnen muss man über die Lüftung nachdenken, Luftwechsel über Fensterfugen hat man ja nicht mehr (und "atmen" konnte das Haus vorher schon nicht), also ein bis zwei Lüfter einbauen, aber welche, die geeignet sind, leise, mit 4 oder 5 Watt je nach Luftfeuchtigkeit gesteuert.


Wenn keine Außenwanddämmung gemacht wird, dann sollten zumindest die Fensterleibungen von innen verbessert werden. Denn hier ist es sehr kalt und durch gestiegene Luftfeuchte kann dort Schimmel auftreten (wohlgemerkt nur ohne Dämmung von außen!)

Garagentore ersetzen und KfW-Förderung

Im Rahmen einer Kfw-Kredit-gestützen Renovierungsaktion möchte ich auch die beiden Garagentore der im Kellergeschoss befindlichen Garagen dämmen bzw. die alten Tore (ca. 1950) ersetzen (Außentor, ja oder nein?). Ebenso ist aus den KfW-Infos im Internet nicht ersichtlich, ob der Austausch der Scheiben unserer Fenster sowie eine Dämmung/Erneuerung der Rollladen/-kasten gefördert wird. Vielen Dank im Voraus!
Antwort von Ingenieur Büro Landwehr

Eine Förderung der KfW ist bei Austausch von Fensterscheiben und Dämmung der Rollladenkästen möglich, wenn die Außenwand schon gedämmt ist oder eine Lüftungsanlage vorhanden ist.

Uw-Wert für Fenster / KfW Förderung

Für ein KFW Förderprogramm für Fenster UW Wert 0,95 muss der Fensterbauer für jedes Fenster den UW Wert angeben oder nur für eine Standard Größe? Wenn ja wie groß muss das Standardfenster für den UW Wert sein?
Antwort von PETK Projektbüro für Energieeffizienz

Da der Uw (Window) Wert sich aus Ug (Glas) und U-Wert Rahmen zusammensetzt, muss der Fensterbauer für jede Fensterausführung den Uw Wert angeben.

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