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    Neue Fenster: Fördermittel von BAFA & KfW

    Neue Fenster mit einer guten Wärmedämmung kosten je nach Typ und Material viel Geld. Hauseigentümer können deshalb auf Fördermittel von Bund, Länder und Gemeinden zurückgreifen. Die Förderung für Fenster umfasst dabei beispielsweise einen Zuschuss zu einer Energiesparberatung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und reicht bis hin zu Krediten der KfW-Bankengruppe.
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    Förderung neuer Fenster 2017

    Die Hauptanlaufstelle für direkte Förderung für Fenster ist die KfW. Dort erhalten Sie entweder Zuschüsse oder Darlehen mit niedrigen Zinsen und Tilgungszuschüssen. Die Konditionen in Kurzform:

    KfW-Programm Förderung Besonderes
    430 - Energieeffizient Sanieren (Zuschuss) Min. 300 bis 5.000 Euro - Max. 30.000 Euro Förderung von 10 - 30% der förderfähigen Kosten, je nach erreichtem Energiestandard
    151 - Energieeffizient Sanieren (Kredit) bis zu 50.000 /100.000 Euro 0,75 % Zins p,a, eff., bis zu 27.500 Euro Tilgungszuschuss, abhängig von Energiestandard

    So viel zu den harten Fakten. Um die genauen Förderbeträge einschätzen zu können, vollziehen wir im Folgenden einen Fenstertausch anhand seiner voraussichtlichen Kosten und der dazugehörigen Förderung einmal nach.

    1) Was kostet ein Fenstertausch?

    Fenstertyp / Rahmenmaterial Preis im Durchschnitt
    Kunststofffenster 465 €
    Holzfenster 608 €
    Holz-Aluminiumfenster 759 €
    Aluminiumfenster 926 €
    Durchschnitt 690 €

    Die Preise in der Tabelle spiegeln die Durchschnittspreise für neue Fenster mit Dreifachverglasung wider. Die Größe der Fenster beträgt 1,5 * 1,5 Meter und der U-Wert beträgt 0,95 W/(m2K). Ausbau und Entsorgung alter Fenster sind nicht berücksichtigt. Zusätzlich sollten Sie von Montagekosten von 50 - 100 Euro als Mindestwert ausgehen. Gehen wir von einem Fenstertausch von circa zehn Fenstern aus - beispielsweise mehrere Fassadenfenster, ein kleineres Badfenster und ein Küchenfenster - so können Sie von einem Mindestpreis im mittleren bis höheren vierstelligen Bereich ausgehen. Also von 5.000 bis 6.000 Euro aufwärts Minimum.

    An diesen Punkt kommt eine Förderung für Fenster ins Spiel. Der erste Schritt einer Fenstersanierung ist die Analyse des Ist-Zustandes. Wenn Sie eine genaue Analyse möchten und / oder weitere Maßnahmen an Ihrem Gebäude planen, sollten Sie in einem ersten Schritt eine Vor-Ort-Beratung durchführen lassen. Diese wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Der Vorteil an diesem Programm ist, dass die Analyse mit dem Ziel durchgeführt werden kann, die Eignung für die eigentliche Fensterförderung durch die KfW (siehe unten) zu erhalten.

    2) Energiesparberatung des BAFA unterstützt die Fenstersanierung

    Sachgerechtes Dämmen und Sanieren erfordert passgenaue Konzepte, um effektiv Energie zu sparen. Neben Wänden, Decken oder anderen Bauteilen müssen auch die Fenster dafür sorgen, dass keine Wärme nach draußen gelangt. Damit kommen Kosten auf den Bauherren zu. Besonders die Einbaukosten für Fenster sollten vorab mit einem Energieberater durchgerechnet werden, um die Auswirkung auf die Energieeffizienz des Hauses abzuschätzen.

    Für Bauherren empfiehlt es sich deswegen, einen förderfähigen Energieberater vor Start der Sanierungsmaßnahmen hinzu zu ziehen. Dieser Fachmann hat einen Überblick über die aktuell erhältlichen Fördermittel von Bund, Land und Gemeinden und ist zudem durch das BAFA Programm zur Vor-Ort-Beratung förderfähig.

    Die Konditionen seit dem Inkrafttreten einer neuen Richtlinie zum 01. März 2015: Der Zuschuss für eine Vor-Ort-Beratung beträgt sechzig Prozent der förderfähigen Kosten (bei Wohneigentümergemeinschaften werden 100% gefördert) und maximal:

    Vor-Ort-Beratung in Förderung
    Einfamilienhaus und Zweifamilienhaus bis zu 800 €
    Mehrfamilienhäuser bis zu 1.100 €
    Zuschuss für Wohnungseigentümergemeinschaften bis zu 500 €

    Achtung: den Zuschuss enthält der beratende Experte, der diese Vergünstigungen dann im Rahmen der Rechnungsstellung berücksichtigt. Den Antrag auf die Vor-Ort-Beratung stellt ebenso der ausführende Fachmann. Zugelassene Experten finden Sie in der Expertenliste auf den Webseiten des BAFA.

    Eine thermografische Untersuchung wird seit Inkrafttreten der neuen Richtlinie übrigens nicht mehr gefördert

    Sie haben bei dieser Vor-Ort-Beratung eine Wahlmöglichkeit betreffs des Inhaltes der Beratung: diese umfasst entweder einen Maßnahmenkatalog, um durch Sanierungsmaßnahmen den KfW-Effizienzhausstandard zu erreichen. Dies ist wichtig für die Inanspruchnahme von Geldern durch die KfW (siehe unten). Alternativ können Sie eine allgemeine Übersicht für eine schrittweise Sanierung in Einzelmaßnahmen erhalten, den sogenannten Sanierungsfahrplan.

    Wichtig ist, dass die Energiesparberatung nicht vor Antragstellung durchgeführt werden darf. Weiterhin muss das Gebäude vor dem 31. Januar 2002 errichtet oder der Bauantrag / die Bauanzeige erstattet worden sein. Wie erwähnt: Eine direkte Förderung neuer Fenster stellt dieses Programm nicht dar. In diesem Fall können Sie Fördergelder für Sanierungsmaßnahmen von der KfW erhalten, die explizit die Förderung neuer Fenster umfassen.

    3) Förderung für Fenster durch die KfW-Bankengruppe

    Ein Förderangebot ist das Programm 430 - Energieeffizient Sanieren - Zuschuss. Dieses Programm vergibt einen Zuschuss für verschiedenste Sanierungsvorhaben. Diese erstrecken sich vom Austausch der Heizungsanlage über die Wärmedämmung der Fassaden und eben auch den Fenstertausch. Die KfW vergibt für solcherlei Vorhaben Fördergelder in Höhe von 10% der Kosten bis zu einem Maximalbetrag von 5.000 Euro pro Wohneinheit für Einzelmaßnahmen wie den Fenstertausch. Erreichen Sie mit Ihren Sanierungsmaßnahmen den KfW-Standard des "Energieeffizienzhauses", so steigen die Beträge schrittweise an: dann gibt es 15% der Kosten bis maximal 15.000 Euro Wohneinheit beim Effizienzhaus 115 bis hin zu 30% der Kosten und maximal 30.000 Euro bei Erreichen eines Effizienzhauses 55. Allerdings sind diese Standards mit einem Fenstertausch alleine auch kaum zu erreichen. Hier sind in der Regel weitere Maßnahmen wie der Austausch der Heizung und / oder zusätzliche Gebäudedämmung erforderlich.

    Eine weitere direkte wie indirekte Fensterförderung der KfW gibt es über das Programm 151/152 Energieffizient Sanieren - Kredit. Dieses Förderprogramm arbeitet ähnlich wie das bereits beschriebene Programm 430, allerdings über Darlehen anstatt von Zuschüssen. Einzelmaßnahmen wie die Fenstersanierung können mit Krediten von bis zu 50.000 Euro bedacht werden, während die Sanierung zu einem Effizienzhaus zu einem Kredit bis zu 100.000 Euro berechtigt. Für Einzelmaßnahmen erhalten Sie Tilgungszuschüsse von 7,5% der Darlehenssumme bzw max. 3.750 Euro pro Wohneinheit und wie beim Programm 430 steigen die Boni je nach erreichtem Effizienzstandard (bis zu 27,% der Darlehenssume / 27.500 Euro maximal).

    Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der KfW erhalten Sie auf ihrem Internetauftritt hier. Dort erhalten Sie alle weiteren förderrelevanten Informationen.

    Zur Klärung der Fördermöglichkeiten bietet sich ein Gespräch mit Fachbetrieben für Fenster an. Diese beraten auch gern zu den Preisen für Energiesparfenster.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de