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Brandschutzglas – Varianten mit unterschiedlichem Schutz

Brandschutzglas schützt je nach Variante vor Feuer, Rauch und/oder Hitzestrahlung. Passende Lösungen gibt es mit Glasbausteinen, Gussglas, das mit Drahteinlage verstärkt wurde, oder mit Verbundglas, in das eine Schicht aus Gel eingefügt wurde.
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Brandschutzglas - Klassen und Normen

Normales Glas bietet Feuer nur wenig Widerstand. Auch Brandschutzglas schützt nicht dauerhaft, aber für eine ganze Weile. Generell unterscheidet man Brandschutzglas der Klassen „F“ und „G“ nach deutschem Baurecht oder die Klassen „E“ und „EI“ nach der Europäischen Norm DIN EN 13 501.

  • Während die Klasse „F“ sowohl Rauch und Feuer als auch Hitzestrahlung abhält, verhindert Brandschutzglas der Klasse „G“ zwar den Durchtritt von Rauch und Feuer, aber kaum den der Strahlung. Durch Hitzestrahlung kann Feuer in einem Raum ausbrechen, obwohl Brandschutzglas Feuer im Nachbarraum gefangen hält.

BrandschutzglasBrandprüfofen im Aufbau, Bild: ift Rosenheim, Institut für Fenstertechnik e.V.

Ähnlich unterscheiden sich die Klassen „E“ und „EI“. Die Klasse „E“ für Brandschutzglas ist dabei diejenige, die Feuer und Rauch, aber nur wenig Hitzestrahlung abhält. „EI“ steht für Brandschutzglas mit Rauch, Feuer und Hitze abweisender Funktion.

Eine weitere Stufe ist „EW“. Das Brandschutzglas schützt eine Zeitlang vor Hitzestrahlung, aber länger vor Rauch und Feuer. Allerdings gelten diese Klassen stets nur für eine gesamte Brandschutzverglasung, die etwa auch Dichtungen und das Rahmensystem einschließt. Fachbetriebe für Fensterbau realisieren dabei die jeweils für den Kunden passenden Lösungen.

Die Zahl hinter dem Buchstaben

Hinter dem jeweiligen Buchstaben zur Klassifizierung von Brandschutzglas taucht in der Regel eine Zahl auf, so dass man etwa auf Brandschutzglas der Klasse F30, F60, F90, F120 oder auch F180 stößt. Die jeweilige Zahl gibt an, wie lange das Brandschutzglas die mit dem Buchstaben verbundenen Funktionen behält. Ein Fenster mit Brandschutzglas der Klasse F30 hält demnach dreißig Minuten Feuer, Rauch und Hitzestrahlung ab. Gleiches gilt für Glas, das mit der Klasse „EI“ gekennzeichnet wird.

Gussglas, Glasbausteine und Verbundglas mit Gel

Mit Drahteinlage verstärktes Gussglas und Glasbausteine bilden in der Regel Brandschutzglas, das Feuer und Rauch widersteht, Hitzestrahlung aber weitgehend durchlässt. Bei Verbundglas mit einer Zwischenschicht aus Alkali-Silikat-Gel weist dagegen Feuer, Rauch und Hitzestrahlung ab. Das Gel wird zu schützendem Schaum, sobald außen liegendes Glas durch Feuer und Hitze zerbricht.

Brandschutzglas kann auch als Verbundsicherheitsglas realisiert werden, das sowohl Einbruchs- wie Brandschutz bietet.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de