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Schallschutzfenster - Dämmmaße und Schallschutzklassen

Schallschutzfenster schützen das Rauminnere eines Hauses vor Lärm von außen. Lärm ist unerwünschter Schall, Inwieweit er wahrgenommen wird, ist etwa abhängig von äußeren Einflüssen, von der Frequenz des Schalls und vom Schalldämmmaß der Fenster.
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Schallschutzfenster - welche Schalldämmung ist notwendig

SchallschutzfensterBild: Landeshauptstadt DüsseldorfDas Schalldämmmaß beim Schalldämmfenster ist ein in Dezibel gemessener Wert. Im Allgemeinen sagt man, dass ein um zehn Dezibel reduzierter Lärm vom Menschen als Halbierung des Lärms empfunden wird.

In der Stadtmitte geht man von einem Lärm aus, der bei etwa siebzig Dezibel [dB (A)] liegt. Für den gesunden Schlaf empfiehlt man 25 bis 30 dB (A), sodass als benötigtes Schalldämmmaß fürs Fenster etwa 43 dB (A) angesetzt werden.

Schalldämmung und Schallschutzklassen

Das bewerte Schalldämmmaß gibt die Fähigkeit eines Bauteils an, Luftschall zu dämmen.

Abhängig von realisierbarer Schalldämmung wird ein Schallschutzfenster nach VDI 2719 in Schallschutzklassen von 1 bis 6 eingeteilt. Ein Schallschutzfenster der Schallschutzklasse 1 hat dabei ein bewertetes Schalldämmmaß von 25 bis 29 dB. Bei Schallschutzklasse 6 erreicht die bewertete Schalldämmung über 50 dB.

Schallschutzfenster - Schallschutz und die Fensterart

Wie sehr ein Schallschutzfenster Schall reduzieren kann, hängt einerseits von der Fensterart ab. Man unterscheidet unter anderem Einfach-, Verbund- und Kastenfenster, die verschiedene Varianten von Flügelrahmen besitzen.

Die Flügelrahmen sind die beweglichen Rahmen, die das Glas umfassen. Kastenfenster bilden oft die Grundlage für die am höchsten dämmenden Schallschutzfenster. Allerdings ist die Fensterart nur ein Kriterium, das den Schallschutz beeinflusst und das man eventuell berücksichtigen sollte, wenn man neue Fenster kauft.

Weitere Dämm-Kriterien beim Schallschutzfenster

Beim Schallschutzfenster mit Isolierglas spricht schwereres Isolierglas generell auch für ein höheres Schalldämmmaß. Daneben spielen unter anderem die folgenden Kriterien eine Rolle:

  • Ein größerer Abstand der einzelnen Scheiben zueinander erhöht die Schalldämmung beim Schallschutzfenster.
  • Besteht ein Isolierglas aus unterschiedlich dicken Scheiben, kann das ebenfalls zu erhöhtem Schallschutz beitragen.
  • Beim Verbundschutzglas hat eventuell die Folie zwischen den Scheiben und beim Isolierglas das möglicherweise in den Zwischenraum eingefüllte Gas Einfluss auf die Höhe der Schalldämmung.

Daneben hängt die Schalldämmung von der Gesamtkonstruktion aus Glas, Rahmen und Gebäudeanschluss ab. Schließlich kann Schalldämmung nach außen auch zu hoch ausfallen, sodass im Hausinneren das Gefühl von Isolation entsteht.

Gute Fachbetriebe für Fenster beraten ihre Kunden beim Thema Schallschutzfenster deshalb zu individuell passenden Lösungen.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de