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Was ist eine RAL Montage?

RAL Montage: Wie montiert man eigentlich ein Fenster bei einer RAL Montage? Antwort: nicht anders als bei allen Arten der Fenstermontage, die den gesetzlichen Anforderungen und anerkannten Regeln der Technik genügen. RAL Montage steht einfach dafür, dass die fachgerechte Montage von der RAL Gütegemeinschaft bescheinigt wird - die RAL Montage ist trotzdem ein wichtiges Anzeichen für hohe Qualität.
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RAL Montage sichert Montage nach anerkannten Regeln der Technik

Fachbetriebe für Fensterbau, die eine RAL Montage garantieren, montieren sorgfältig nach den anerkannten Regeln der Technik. Führt ein Unternehmen eine RAL Montage durch, orientiert es sich an einer Richtlinie aus dem „Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren“, der von der Institut für Fenstertechnik e.V. Rosenheim, RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren und dem Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks, dem Bundesverband Holz-Kunststoff BHK erarbeitet wurde.

Der Leitfaden ist die Grundlage zum fachgerechten Fenstereinbau, der dann auch als RAL-gütegesicherte Montage bezeichnet wird. Er definiert aber keine Vorgaben, die nicht bereits anderswo für den Fenstereinbau definiert wurden. Im Leitfaden zur RAL Montage geht es etwa um die korrekte Anschlussbildung, durch die das Fenster mit dem übrigen Baukörper verbunden wird.

RAL MontageBild: VELUX Deutschland GmbH

Weitere Informationen finden Sie auch bei der Gütegemeinschaft für Fenster und Haustüren e.V.

Gesetze und Normen zur Fenstermontage

Die RAL Montage beachtet wie jede andere fachgerechte Fenstermontage die für die Montage wichtigen Verordnungen und Normen. Eine davon ist neben DIN 4108 und DIN 18355 die Energieeinsparverordnung (EnEV). Hier heißt es in Paragraf 6.1:

  • „Die Fugendurchlässigkeit außen liegender Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster muss den Anforderungen nach Anlage 4 Nr. 1 genügen.“

Hier sind Fugendurchlässigkeits-Klassen nach DIN EN 12 207 für die RAL Montage und andere fachgerechte Fenstermontagen vorgegeben. Unterschieden werden die Klassen 0 bis 4, wobei 4 die härtesten Anforderungen an die Dichtigkeit definiert. Die EnEV fordert – je nach Gebäude – Klasse 2 oder 3. Gemessen werden die Werte, anhand derer die Fugendurchlässigkeits-Klasse ermittelt wird, mit Hilfe der Prüf-Norm DIN EN 1026.

Anhand der Richtlinien müssen die Fenster außen weniger dicht sein als innen. Drei Montageebenen sichern diesen Einbau:

  • Die äußere Ebene der Abdichtung muss gegen Schlagregen schützen und diffusionsoffen sein, um Feuchtigkeit entweichen zu lassen.
  • Die Ebene in der Mitte ist vor allem zur Isolierung gedacht. Hier muss eine möglichst effektive Wärmedämmung gewährleistet sein.
  • Die raumseitige Ebene (innen) muss im Gegensatz zur Außenebene dampfdiffusionsdicht sein.

Es gibt noch weitere Anforderungen der geltenden Normen, jedoch führen diese im Rahmen einer Kurzübersicht zu weit. Weitere Informationen sind vom konkreten Einzelfall abhängig - Fachbetriebe für Fensterbau helfen Ihnen gerne weiter!

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de