Anmeldung Fachbetriebe
Angebote von regionalen Dachdeckern einholen
Angebote aus Ihrer Umgebung
Geprüfte & qualifizierte Fachbetriebe
Kostenlos & unverbindlich
  • Projektdaten
  • Angebote
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Dachdecker können damit Rückschlüsse auf den Zustand des Daches ziehen
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Die Angabe ermöglicht eine schnellere Kosteneinschätzung
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Dachfenster können direkt vom Dachdecker eingeplant werden
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Ein Zeithorizont unterstützt den Fachbetrieb bei der Auftragsplanung
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Fachbetriebe finden & kostenlos Angebote anfordern
Jetzt unverbindlich Anfrage stellen & Preise vergleichen!
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Bitte treffen Sie eine Auswahl
Bitte treffen Sie eine Auswahl
    Bitte treffen Sie eine Auswahl
    Ihre Anfrage in der Übersicht
    Ihre Projektdetails
    • Bis zu 5 Angebote erhalten
    • Sparen durch Angebotsvergleich
    • Kostenlos & unverbindlich
    Noch ca. 3 Min.
    Letzte Anfrage vor 39 Minuten 17 Anfragen heute 4.4/5 aus 4534 Bewertungen

    Zwischensparrendämmung - Dämmung für Altbau & Neubau

    Die Zwischensparrendämmung ist eine beliebte Methode, ein Dach zu isolieren, ob im Neubau oder unsanierten Altbau. Da die Dämmung bei der Zwischensparrendämmung zwischen den Dachsparren angebracht wird, verliert man durch die Maßnahme praktisch keinen Wohn- oder Nutzraum. Neben der fachgerechten Ausführung der Zwischensparrendämmung ist auch die Wahl des korrekten Dämmmaterials von großer Bedeutung für Kosten und Effektivität der Dachsanierung.
    Jetzt Fachbetriebe für Dächer finden
    • Geprüfte Fachbetriebe vor Ort finden
    • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
    • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!

    Zwischensparrendämmung erhält den Dachstuhl

    ZwischensparrendämmungBild: Deutsche Rockwool Mineralwolle
    GmbH & Co. OHG
    Bei der Zwischensparrendämmung muss die vorhandene Dachhaut nicht abgedeckt oder verändert werden. Der Dämmstoff wird einfach zwischen den bestehenden Sparren angebracht. Deshalb eignet sich diese Form der Dachdämmung besonders bei gut erhaltener Dach­eindeckung und Dachkonstruktion im Altbau.

    Lediglich die Sparrenbreite muss eventuell vor dem Einbringen der Dämmstoffe angepasst werden. Abhängig von der Wärmeleitfähigkeitsgruppe des ausgewählten Dämmstoffes müssen die Sparren eventuell aufgedoppelt werden. In vielen Fällen beträgt die Sparrenhöhe bei älteren Dächern nur zwischen 10 bis 14 Zentimetern. Das limitiert die Dicke des Dämmstoffes in der Gefachung und damit die maximale Dämmwirkung. Bei der Aufdoppelung werden die Sparren entweder längs zum Dachsparren oder quer dazu verstärkt, indem man zusätzliche Holz- oder Kunststofflatten auf die Sparren aufbringt, so dass mehr Raum für Dämmmaterial zur Verfügung steht. Der Aufdoppelung in Laufrichtung wird meist der Vorzug gegeben, da die Auffüllung mit Dämmstoff in diesem Fall einfacher und exakter erfolgen kann. Es sollte allerdings genau darauf geachtet werden, ob der Dachstuhl die zusätzliche Traglast stemmen kann.

    Anders als im Falle der Aufsparrendämmung besteht bei der Zwischensparrendämmung die Gefahr der Wärme­brücken­bildung, denn die Sparren unterbrechen die Dämmschicht. Dies ist ein Nachteil der Zwischen­sparren­dämmung. Der offensichtliche Vorteil ist die Tatsache, dass eine Dachdämmung nachträglich durchgeführt werden kann.

    Zwischensparrendämmung - Aufbau und Vorgehensweise

    Grundsätzlich unterscheidet man bei der Zwischensparrendämmung zwischen der Vollsparrendämmung und der Teilsparrendämmung.

    Bei der Vollsparrendämmung (unbelüftetes Dach) nutzt man die gesamte Sparrenhöhe für die Anbringung von Dämmmaterial. Bei einer Sparrenhöhe von 14 Zentimetern montiert man also eine 14 Zentimeter dicke Schicht Dämmstoff zwischen die Sparren. Unter Umständen reicht das eventuell nicht aus, um die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) an die Dachdämmung zu erfüllen. In diesem Fall muss entweder die obige Aufdoppelung ins Spiel kommen oder als Alternative eine Untersparrendämmung (relativ preiswert, Wohnraumverlust) oder eine Aufsparrendämmung (die teuerste, aber wirkungsvollste Dämmmethode) erfolgen.

    Bei der Teilsparrendämmung (belüftetes Dach) füllt man das Gefach nicht vollständig mit Dämmstoff aus. Es befindet sich dann eine Belüftungsebene zwischen dem Dämmstoff und der Dachhaut. Diese soll anfallende Feuchtigkeit abtransportieren. Nach Möglichkeit ist der Vollsparrendämmung allerdings der Vorzug zu geben: bei der Teilsparrendämmung wird die Belüftugsebene oft durch Bauteile wie Dachfenster oder den Schornstein unterbrochen und die Dämmwirkung ist geringer als bei der Vollsparrendämmung.

    Der Aufbau einer Zwischensparrendämmung setzt sich aus folgenden Schichten zusammen: an die Dacheindeckung, dem Aufbau einer diffusionsoffenen Unterspannbahn und der Hinterlüftung schließt sich direkt der Wärmedämmstoff an. Darauf wird mittels Klebestreifen eine Dampfbremse verlegt, die luftdicht verschlossen wird.

    Sofern Dämmstoffe in Plattenform verlegt werden, sollten diese mit etwas Übertrag eingepasst werden. Dadurch wird eine Ritzenbildung bei Alterungsprozessen der Dachsparren vermieden, da dann der Dämmstoff nachrutschen kann. Besonders wichtig ist auch der luftdichte Aufbau der Dampfsperre, um Wärmebrücken zu vermeiden und Kondensatbildung zu verhindern.

    Eigenleistung und Einsparpotentiale bei der Zwischensparrendämmung

    Das größte Einsparpotential bei der Zwischensparrendämmung liegt in der Auswahl der Dämm­stoffe. Ausgehend von der jeweiligen Sparrenbreite sind Dämmkeile, klassische Steinwolle auf Rollen oder auch Füllmaterial zum Einblasen mögliche Materialien. Gerade Füllmaterialien wie Hanf, Perlit oder Zellulose sollten aber nur durch eine Fachfirma mit Spezialmaschinen in die Sparrenzwischenräume eingeblasen werden.

    Im Vergleich dazu sind die üblicherweise verwendeten Rollen mit Steinwolle deutlich preisgünstiger. Das Einbringen der Dämmmatten oder Dämmkeile kann der geschickte Heimwerker durchaus selbst vornehmen. Spätestens für den Energieausweis lohnt sich es sich aber, die Dampfsperre und den für den Energieausweis benötigten "Blower-Door-Test", der das Gebäude auf Luftdichtigkeit prüft, von einer Fachfirma durchführen zu lassen.

    Neben Auf- und Zwischensparrendämmung gibt es für den Neu- wie Altbau noch weitere Dämmöglichkeiten, zum Beispiel die Untersparrendämmung. Der Fachbetrieb berät Sie gern zu den Kosten einer Dachdämmung.

    Wir finden die besten Dächer
    • Über 6.000 geprüfte Dämmungsbetriebe
    • Informieren, vergleichen, Angebote einholen!
    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de