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    Das Satteldach - Klassiker der Steildächer

    Das Satteldach ist der Klassiker unter den Steildächern in Nord- und Mitteleuropa. Es wird auch Giebeldach genannt. Bei Dämmungen sind Auf-, Zwischen- und Aufsparrendämmungen möglich. Wie gut sich ein Satteldach für Solarthermie und/oder Photovoltaik eignet, hängt unter anderem von Kriterien wie der Ausrichtung und der Dachneigung ab.
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    Satteldach – Varianten, Dämmung und Eignung für Solaranlagen

    Satteldach mit SolarthermiekollektorenSatteldach mit Solarthermiekollektoren, © stefanfister - Fotolia.comEin Satteldach besteht im Gegensatz zum Walmdach aus nur zwei Dachflächen, die sich einander zuneigen und am Dachfirst zusammentreffen. Oftmals sind die beiden Dachflächen beim Giebeldach gleich groß.

    Allerdings gibt es auch Varianten, bei denen die eine Dachfläche größer ist als die andere. Die auch Giebeldach genannten Dächer gibt es in einer Vielzahl von Varianten, die sich unter anderem in der Dachneigung unterscheiden, also im Winkel, in dem sich die Dachflächen beim Satteldach einander zuneigen.

    So sind beispielsweise „Winkeldach“ und „neudeutsches Dach“ andere Namen fürs Satteldach mit einer Dachneigung beider Dachflächen von jeweils 45 Grad. Das Satteldach mit einer Dachneigung von 62 Grad wird dagegen „gotisches“ oder „altdeutsches Dach“ genannt.

    Ein Satteldach lässt sich mit verschiedenen Eindeckungen realisieren, etwa mit Schiefer, Tonziegeln oder auch mit Metall wie Kupfer. Satteldächer sind Dachformen, die sowohl als Sparren- wie als Pfettendach existieren. Das Giebeldach gilt als relativ preisgünstige Variante des Steildachs, wobei besonders steile Satteldach-Varianten den Raum im Dachbereich deutlich einschränken können.

    Möglichkeiten der Dämmung beim Satteldach

    Dämmungen sind beim Giebeldach wie bei vielen anderen Wärmedämmungen für geneigte Dächer sowohl als Aufsparren- wie als Zwischen- und Untersparrendämmung möglich. Sparren sind die von der Traufe (untere Begrenzung des Daches) bis zum First (obere Begrenzung) reichenden Balken in der Steildachkonstruktion, wobei Begriffe wie Zwischen-, Auf- und Untersparrendämmung selbsterklärend sind. Auch Mischvarianten wie eine kombinierte Auf- und Zwischensparrendämmung sind beim Satteldach möglich. Sollte der Dachraum nicht genutzt werden, kann man auch über eine Dämmung der obersten Geschossdecke zwischen Dachboden und oberstem Geschoss mit Dämmplatten oder losem Dämmmaterial nachdenken.

    Detaillierte Informationen zur Wärmedämmung von geneigten Dächern finden Sie in der gleichnamigen Broschüre des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hier (Broschüre Nr. 6).

    Eignet sich ein Satteldach für Solaranlagen?

    Ein Satteldach eignet sich als Schrägdach tendenziell gut, um eine Solaranlage wie eine Photovoltaikanlage oder Solarthermieanlage zu installieren. Wie gut sich ihr Satteldach für eine PV-Anlage eignet, können Sie mit unserem kostenlosen Solarrechner schnell herausfinden. Alternativ können Sie hier kostenfrei bis zu fünf Angebote für Solaranlagen einholen.

    Beim Giebeldach ist sowohl eine Aufdach- als auch eine Indachinstallation möglich, bei der die Module sich mit der Dachoberfläche auf einer Ebene befinden: Sie sind dann ins Satteldach integriert und sitzen nicht auf ihm auf. Wie bei anderen Schrägdächern spielen beim Satteldach Kriterien wie Dachneigung und die Ausrichtung des Daches eine Rolle, wenn es um die Frage geht, wie gut die Sonnenenergie genutzt werden kann.

    Wenn Sie professionelle Dacharbeiten wie Dämmung, Sanierung oder Ausbau an Ihrem Satteldach durchführen lassen möchten, finden Sie hier passende Fachbetriebe für Dacharbeiten Ihrer Region.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de