Photovoltaik im Themenüberblick

Photovoltaik nutzt die Energie der Sonne zur Produktion von Strom. Hier finden Sie Basiswissen zur Photovoltaik: wie funktioniert eine Photovoltaikanlage, welche Arten von Solarmodulen gibt es, was kostet eine PV-Anlage, wie hoch ist die aktuelle Einspeisevergütung und wo Sie fachliche Unterstützung bekommen, wenn Sie eine Photovoltaikanlage installieren möchten. Die Links im folgenden Text führen Sie direkt zu den jeweiligen Artikeln.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Malte Steingrube, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de
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Photovoltaik: alle Informationen für ihre eigene PV-Anlage

Laut Broschüre „Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland“ der Organisation Fraunhofer ISE (Stand 12/2012) deckt PV-Strom in Deutschland an sonnigen Tagen mittlerweile „bis zu 20 Prozent des momentanen Strombedarfs“. 2011 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch in Deutschland bei 23,4 Prozent, der Anteil der Photovoltaik erreichte 3,8 Prozent. Das war ein geringerer Anteil als der der Windkraft und der Biomasse, aber etwas mehr als der Anteil der Wasserkraft und deutlich mehr als der der Photovoltaik im Jahr 2004. Damals erreichte sie einen Anteil von weit unter einem Prozent.

Fakten zur Photovoltaik in der Zusammenfassung:

Video: www.wagner-solar.com

Die Photovoltaik soll Thema dieser Seite und ihrer Unterseiten sein, wobei der Schwerpunkt bei der Aufdachanlage liegen wird. Als Aufdachanlage wird eine Photovoltaikanlage bezeichnet, bei der die Photovoltaik Module auf dem Dach einer Immobilie installiert sind (bzw. auch Indachanlagen, bei denen die Module in die Dachhaut integriert sind).

Stromerträge sind von vielen Faktoren abhängig

Wie viel Strom eine Photovoltaikanlage erzeugt, hängt bei Aufdachanlagen einerseits stark vom Dach ab, auf dem die Module installiert werden. Wichtige Fragen, die dabei eine Rolle spielen, sind etwa die nach der Ausrichtung des Dachs und nach der Dachneigung. Ideal ist die Ausrichtung des Daches nach Süden, eine geringe oder möglichst gar keine Verschattung sowie eine Dachneigung zwischen 26 und 32 Grad. Auch die Art der Photovoltaik Module hat Einfluss auf den Stromertrag. Grundsätzlich unterscheidet man monokristalline, polykristalline und Dünnschichtmodule.

Kosten, Einsparungen und Einnahmen

Für diejenigen, die darüber nachdenken, eine Photovoltaikanlage zu installieren, ist das Thema „Kosten, Einsparungen und Einnahmen“ wichtig. Photovoltaik Preise, also die Kosten einer Photovoltaikanlage, sind im Laufe der Jahre deutlich gesunken. Für die Einnahmen sorgt die gesetzlich geregelte Einspeisevergütung, die in den letzten Jahren ebenso deutlich gesunken ist.

Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung und der zugleich steigenden Strompreise lohnt es sich für Betreiber zunehmend, den Strom aus der Photovoltaik verstärkt für den Eigenverbrauch einzusetzen. Das bietet heute das größere Gewinnpotenzial im Vergleich zur Strategie, vor allem auf die Einspeisevergütung zu setzen. Fakt ist: Das Gewinnpotenzial ist nach wie vor groß.

Mit unserem kostenlosen Solarrechner können Sie eine Photovoltaik Anlage auf ihrem Dach individuell in wenigen Klicks berechnen lassen. Er zeigt Ihnen Kosten, Preise & Erträge ihrer Anlage an und auf Wunsch können Sie auch direkt mit diesen Daten Kontakt zu Solar-Fachbetrieben aus ihrer Region aufnehmen. Probieren Sie ihn doch einmal aus!

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Sind (viele) Solarmodule gesundheitsschädlich?

Wir spielen mit dem Gedanken eine bisher Landwirtschaftlich genutzte Halle in eigenheim umzubauen. Die gesamte Dachfläche ist lt. Verkäufer allerdings verpachtet und durch den Pächter fast vollständig mit Solarzellen bestückt worden. Wir reden hier über etwa sagen wir 180m2. Höhe bis zum Dach würde ich sagen etwa 3,5 bis 4 Meter. (kann ich derzeit noch nicht genau sagen) Genaue Daten und finales Angebot haben wir noch nicht. Unsere Frage wäre: Kann eine derart große Ansammlung von Solarzellen gesundheitschädlich sein? (Uns wurde pauschal gesagt, das wäre nicht der Fall - Ein Handy oder W-Lan wäre schädlicher) Worauf müssten wir achten? Kann man das messen lassen? und wenn ja - was kostet sowas?
Antwort von PD Technology GmbH - Ing.-Büro Patrick Däubler

Nein, es ist nicht gesundheitsschädlich. Gemessen wird mit einem Elektrosmogmessgerät. Elektrosmog entsteht überall dort, wo Strom fließt.Eine PV Anlage erzeugt hohe Spannungen, aber geringe Ströme. Die Messwerte unterschreiten die geforderten gesetzlichen und auch biologischen Grenzwerte. Ich habe im Rahmen meiner Sachverständigentätigkeit selbst Messungen am eigenen Wohnhaus durchgeführt. Es wurde ein bedenkenloses Messergebnis erzielt.

Planung und Kauf einer Photovoltaikanlage für Pultdach

Ich plane den Kauf einer Photovoltaikanlage auf unser Haus in Menden. Das Pultdach ist westlich ausgerichtet (250 Grad aus Norden gemessen), hat eine Dachneigung von 8 Grad und keinen Schatten. (Bitumendach) Frage 1: Anbieter rechnen mit einem Stromerzeugung von 790 bis 890 kWh/kWp. Wie berechnet man das genau. ? Frage 2: Anbieter möchten die Anlage flach auf dem Dach montieren. Wir wohnen quasi am Waldrand. Durch den geringe Dachneigung befürchte ich einen verstärkten "schmutzwirkung" zum Nachteil der Erzeugung. Können Sie hier etwas über sagen? Was spricht gegen eine aufrechte Installation? Frage 3. Unser Dach ist cira 120 m2 groß (8,5x15 m). Aus optischen Grunden möchten wir das ganze Dach mit den identischen Solarmodellen bedecken. Die Solaranlage würde dann aber viel zu groß werden. Gibt es Module, die gleich aussehen, aber keine Solarmodulfunktion haben? Sozusagen Dummys ?
Antwort von Gebäudenergieeffizienzberatung Ing.-Büro Axel B. Meier

Axel B. Meier
Guten Tag

Zum Einlesen
https://de.wikipedia.org/wiki/Solarthermie für grundsätzliche Überlegungen
und
http://www.rechnerphotovoltaik.de/firmen/nordrhein-westfalen/maerkischer-kreis/menden-sauerland/ als Berechnungsunterlage.

Es ist zu unterscheiden zwischen einer Solaranlage für die Sromerzeugung > (Speicherung) > eigene Nutzung und einer Thermieanlage zur "direkten" Unterstützung der Aufbereitung des Warmwassers. Die Sonne scheint am häufigsten im Sommer. Zur gleichen Zeit brauchen Sie grundsätzlich keine Energie für die Heizung aber für die Warmwasserbereitung (Mai bis Oktober wenn die Raumtemperatur bei ca. 19 bis 20 Grad C liegt). Unter diesem Gesichtspunkt bietet sich die Anlage für die Unterstützung der Warmwasserbereitung an.

Der Quotient aus Investition / Solarertrag * Stromkosten für kWh Ihres Stromtarifs ergibt die Amortisationszeit in Jahren. Dieser Investition ist mindestens eine Alternativinvestition gegenüber zu stellen. Eine Amortisationszeit von größer/gleich 15 Jahren ist grenzwertig, denn es sind die Instandhaltungskosten, Instandsetzungskosten und nach Lebensende der Investition die (technisch bessere) Ersatzinvestition zu berücksichtigen.

In Ihrem Fall sprechen dagegen:
. die Lage MENDEN (keine Sonnenspitzenlage),
- die Ausrichtung nach Westen und
- ein relativ flaches Pultdach.

Entsrechend den von Ihnen genannten Parametern würde ich von einer Solaranlage abraten wenn kein so hoher Strombedarf besteht, der bei Ihren ungünstigen Parametern im Juli - August zu ca. 75 % von der eigenen Stromerzeugung abgedeckt wird.

MfG
Meier

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