Photovoltaik im Themenüberblick

1. März 2021
Photovoltaik nutzt die Energie der Sonne zur Produktion von Strom. Hier finden Sie Basiswissen zur Photovoltaik: wie funktioniert eine Photovoltaikanlage, welche Arten von Solarmodulen gibt es, was kostet eine PV-Anlage, wie hoch ist die aktuelle Einspeisevergütung und wo Sie fachliche Unterstützung bekommen, wenn Sie eine Photovoltaikanlage installieren möchten. Die Links im folgenden Text führen Sie direkt zu den jeweiligen Artikeln.
Dieser Artikel wurde von
Malte Steingrube für www.Daemmen-Und-Sanieren.de verfasst.
Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
DachPhotovoltaik

Photovoltaik: alle Informationen für ihre eigene PV-Anlage

Laut Broschüre „Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland“ der Organisation Fraunhofer ISE (Stand 12/2012) deckt PV-Strom in Deutschland an sonnigen Tagen mittlerweile „bis zu 20 Prozent des momentanen Strombedarfs“. 2011 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch in Deutschland bei 23,4 Prozent, der Anteil der Photovoltaik erreichte 3,8 Prozent. Das war ein geringerer Anteil als der der Windkraft und der Biomasse, aber etwas mehr als der Anteil der Wasserkraft und deutlich mehr als der der Photovoltaik im Jahr 2004. Damals erreichte sie einen Anteil von weit unter einem Prozent.

Fakten zur Photovoltaik in der Zusammenfassung:

Video: www.wagner-solar.com

Die Photovoltaik soll Thema dieser Seite und ihrer Unterseiten sein, wobei der Schwerpunkt bei der Aufdachanlage liegen wird. Als Aufdachanlage wird eine Photovoltaikanlage bezeichnet, bei der die Photovoltaik Module auf dem Dach einer Immobilie installiert sind (bzw. auch Indachanlagen, bei denen die Module in die Dachhaut integriert sind).

Stromerträge sind von vielen Faktoren abhängig

Wie viel Strom eine Photovoltaikanlage erzeugt, hängt bei Aufdachanlagen einerseits stark vom Dach ab, auf dem die Module installiert werden. Wichtige Fragen, die dabei eine Rolle spielen, sind etwa die nach der Ausrichtung des Dachs und nach der Dachneigung. Ideal ist die Ausrichtung des Daches nach Süden, eine geringe oder möglichst gar keine Verschattung sowie eine Dachneigung zwischen 26 und 32 Grad. Auch die Art der Photovoltaik Module hat Einfluss auf den Stromertrag. Grundsätzlich unterscheidet man monokristalline, polykristalline und Dünnschichtmodule.

Kosten, Einsparungen und Einnahmen

Für diejenigen, die darüber nachdenken, eine Photovoltaikanlage zu installieren, ist das Thema „Kosten, Einsparungen und Einnahmen“ wichtig. Photovoltaik Preise, also die Kosten einer Photovoltaikanlage, sind im Laufe der Jahre deutlich gesunken. Für die Einnahmen sorgt die gesetzlich geregelte Einspeisevergütung, die in den letzten Jahren ebenso deutlich gesunken ist.

Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung und der zugleich steigenden Strompreise lohnt es sich für Betreiber zunehmend, den Strom aus der Photovoltaik verstärkt für den Eigenverbrauch einzusetzen. Das bietet heute das größere Gewinnpotenzial im Vergleich zur Strategie, vor allem auf die Einspeisevergütung zu setzen. Fakt ist: Das Gewinnpotenzial ist nach wie vor groß.

Mit unserem kostenlosen Solarrechner können Sie eine Photovoltaik Anlage auf ihrem Dach individuell in wenigen Klicks berechnen lassen. Er zeigt Ihnen Kosten, Preise & Erträge ihrer Anlage an und auf Wunsch können Sie auch direkt mit diesen Daten Kontakt zu Solar-Fachbetrieben aus ihrer Region aufnehmen. Probieren Sie ihn doch einmal aus!

Weiterlesen zum Thema "Photovoltaikanlage"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Photovoltaik

Neuer Heizungstyp für altes Bauernhaus: Was ist ratsam?

Es geht um die Sanierung eine alten Bauernhauses, Baujahr 1950. Die Außendämmung und neue Kunstoff-Fenster wurden bereits gemacht. Momentan stehen für den Wohnraum EG und OG jeweils 70qm Wohnfläche, 5 Öl-Einzelöfen und 3 Elektro Boiler für Warmfasser zur Verfügung. Welcher Heizungstyp ist ratsam für dieses Objekt? Das Dach kann mit 5 KwP Photovoltaik bestückt werden. Es ist keine Warmwasserverrohrung vorhanden... Über einen Tipp würde ich mich wirklich freuen!
Antwort von Ingenieurbüro Winkler

Der Herr Creifelds hat recht, es kommt drauf an.... Ein sachverständiger Energieberater (unabhängiger Ingenieur, kein Verkäufer von irgendwas) sollte sich das ansehen.

Zum Thema Fördermittel: Bei Einsatz von Brennwerttechnik gibt es eine 15%ige Förderung auf alle Maßnahmen.

KfW 55 Haus mit Photovoltaik, Solarspeicher & Infrarotheizung realistisch?

Wir wollen ein kfw55 Haus bauen und planen das Dach zur Südseite komplett mit Photovoltaik einzudecken. Außerdem wollen wir einen Batteriespeicher und eine Infarotheizung verwenden. Wir wollen ausschließlich Heizen und Wasser erwärmen durch dieses Heizsystem. Der überschüssige Strom im Sommer soll in einer Cloud gespeichert werden, um diesen im Winter zu nutzen. Sind diese Gedanken realistisch?
Antwort von Energiepark Brandenburg

Die Cloud-Variante dient nur dem der sie anbietet! Die Möglichkeit den Solarstrom für die Heizung und Erwärmung des Wasser zu nutzen ist durchaus möglich, es ist aber zu klären ob das wirtschaftlich sinnvoll ist. Hier gibt es so viel Eventualitäten das eine pauschale Aussage schwer möglich ist. Hier sollten Sie sich von einem Fachbetrieb ausführlich beraten lassen.

Haussanierung mit neuen Fenstern, Türen, Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Photovoltaik. Gibt es Förderung?

Meine Töchter möchten ihr Haus (zur Zeit vermietet 2 Wohnungen) selber nutzen und haben den Mietern bereits gekündigt. Das Haus ist aus den 1930er Jahren und zuletzt 1990 saniert worden. Jetzt soll es umgebaut werden. 2 gleich große Wohnungen sollen entstehen. Die Fenster und Haustüren sollen komplett erneuert werden(alte Fenster aus 1990). Die Beheizung soll getrennt werden (jetzt 1 Brennwert-Kessel für beide Wohnungen). Es sollen Luft-Wasser Wärmepumpen (je ca. 9kW) eingebaut werden. Die Wärmeverteilung soll auf Fußbodenheizung umgestellt werden (im Trockenbau, alt sind Heizkörper verbaut) Je eine Photovoltaikanlage (ca. 4-5kW) sollen für jede Wohneinheit für möglichst viel Eigenverbrauch sorgen.Welche Förderungen inkl. KfW sind hier möglich? Gesamtinvestition je WE ca. 125.000,-€
Antwort von Ingenieurbüro Winkler

Guten Tag,
sicher sind Fördermittel möglich, KfW-Mittel je nach Dämm- und Ausführungsstandard bis zu 100.000,- EUR pro Wohneinheit (als Effzienzhaus) bei Einzelmaßnahmen als zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschusoder oder bei vorhandenem Kapital eine Zuschussförderung. Auch Einzelmaßnahmen werden entsprechend gefördert. Einfach mal auf den Seiten der KfW informieren oder einen Energieberater von der KfW-Liste fragen. Auf förderfähige Fenster und Ausführung achten, das macht dann der Berater. Auf jeden Fall sollte die Wärmepumpe hinterfragt werden, einen schlecht gedämmten Altbau wird man damit nicht warm bekommen, es sei denn mit sehr hohen Stromkosten- vorsicht! Da ist zuerst Wärmedämmung an Dach und Wand erforderlich. Auch dann: den Wärmebedarf berechnen lassen, Jahresarbeitszahl? Günsziger ist bei guter Dämmung eine kleine Brennwertheizung, solare Warmwasserbereitung für den regenerativen Anteil dazu.
Anja Winkler

Eigene Frage stellen

Frage stellen

HausCo Logo
Experten & Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen
Jetzt Frage stellen