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Dachbeschichtung: Schutz für die Dacheindeckung

Moos und Schmutz auf dem Dach beeinträchtigen den Gesamteindruck eines Hauses. Eine Dachbeschichtung bringt nicht nur das Dach wieder auf Hochglanz und verhindert wirksam weitere Verschmutzung, sondern verlängert auch die Haltbarkeit der Dach­pfannen. Eine Dachbeschichtung ist jedoch nicht immer sinnvoll und von vielen Faktoren wie der Art der Dacheindeckung und dem Alter des Daches abhängig.
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Dachbeschichtung nur bei intakten Dächern sinnvoll

DachbeschichtungMomentaufnahme einer Dachbeschictung
Bildquelle: Höpner Lacke GmbH
Eine Dachbeschichtung ist nur sinnvoll, wenn der Dachaufbau technisch intakt ist. Die Dach­ziegel dürfen nicht an Substanz verloren haben und weder korrodiert noch beschädigt sein. Die zur Dacheindeckung gehörenden Bestandteile wie Dachsparren, Unterspann­bahn und Dachstuhl müssen ebenfalls in technisch gutem Zustand sein.

Sinn und Zweck einer Dachbeschichtung ist, dass der vorhandene gute Zustand der Dach­pfannen erhalten bleibt. Der zusätzliche Nutzen in einer Dachbeschichtung besteht in der optischen Aufwertung des Daches. Nicht nur Schmutz wird sinnvoll entfernt, sondern auch die Dachfarbe kann nachträglich angepasst werden. Eine Dachbeschichtung kostet im Schnitt ein Drittel weniger als eine übliche Dacheindeckung.

Voraussetzungen für eine Dachbeschichtung

Wenn eine Neueindeckung nach umsichtiger Prüfung nicht notwendig ist, kann zunächst die Grundlage für die Dachbeschichtung überprüft werden: die vorhandene Dacheindeckung. Beton­pfannen und asbestfreie Faserzementplatten lassen sich meist gut versiegeln. Ziegel aus Ton dürfen nicht zu sehr korrodiert sein: sobald Abplatzungen sichtbar sind, wird eine Dachbeschichtung unmöglich.

Zu neu darf ein Ziegeldach aber auch nicht sein: junge Ziegel enthalten anteilig Schwefel, der eine Beschichtung unmöglich macht. Sinnvoll ist ein Alter ab 12 Jahren. Asbesthaltige Dachein­deckungen, auch als Eternit Dacheindeckung bekannt, unterstehen einem Reinigungsverbot. Auch bei diesem Material ist eine Beschichtung nicht möglich.

Vorgehensweise bei der Dachbeschichtung: auf fachliche Qualität achten!

Eine Dachbeschichtung ist keine geschützte handwerkliche Tätigkeit: im Grunde kann also jede Firma Dachbeschichtungen ausführen. Malerfirmen, Dachdecker und Gebäudesanierer sollten hier die erste Anlaufstelle sein. Ein ausführlicher Kosten­voranschlag und Referenzen zeichnen dabei ein gutes Angebot aus. Im Kostenvoranschlag sollte auch konkret ausgeführt sein, wie die Beschichtung vom Dach verlaufen wird.

Bestandteil der Dachbeschichtung sollten folgende Punkte sein:

  • Auf- und Abbau eines Gerüsts und der notwendigen Sicherungsmaßnahmen auf dem Dach
  • Auf- und Abbau störender Antennen oder Satellitenanlagen
  • sorgfältige Dachreinigung, vorzugsweise mit heißem Wasser und Hochdruckreiniger
  • Farbauswahl passend zu den vorhanden Dachpfannen Farben
  • Versiegelung der Dachpfannen mit hochwertigem Lack
  • Einhaltung der vorgeschriebenen 5 Jahre Gewährleistung auf Materialien und Dienst­leistungen

Isonit und Nano Dachbeschichtungen sind oft verwendete Markenprodukte für die Dach­beschichtung. Sie basieren auf Reinacrylbasis und sind wasserverdünnbar. Wirksame Abperleffekte und eine tiefenwirksame Beschichtung der Dachpfannen zeichnet beide Materialien aus.

Ziehen Sie vor einer Dachbeschichtung mehrere Fachbetriebe zu Rate. Zu einem gut instandgehaltenen Dach gehört auch eine einwandfreie Dachentwässerung.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de