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Sheddach – wie mehrere Pultdächer hintereinander

Ein Sheddach wird bisweilen auch Sägezahndach genannt und sieht oftmals aus, als wären mehrere Pultdächer hintereinander gebaut. Früher war das Sheddach vor allem Industriebauten vorbehalten. Mittlerweile findet man es bisweilen aber auch bei Eigenheimen.
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Sheddach – Dach mit frühindustriellen Wurzeln

Ehemalige Reißverschlussfabrik in Wuppertal mit SheddachEhemalige Reißverschlussfabrik in Wuppertal mit Sheddach,
Bild: Frank Vincentz, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Wurzeln des Sheddachs reichen zurück bis in die Frühindustrialisierung in Großbritannien. Das mag am Vorteil liegen, dass sich mit einem solchen Dach auch größere Hallen überdachen lassen.

Das funktioniert bei anderen Dachformen wie Sattel-, Walm- oder Zeltdach ab einer gewissen Bauwerkgröße kaum noch oder gar nicht mehr.

Neben dem Sheddach mit geraden Dachflächen existieren Varianten mit konkav geneigten Dachflächen. Als Eindeckung kommen etwa Trapezblechprofile, Ziegel oder Bitumen in Frage. Beim Einfamilienhaus ist dieses Dach noch eher selten, setzt aber gerade deshalb unter Umständen einen reizvollen Akzent.

Ein weiterer Vorteil: Oftmals bestehen die senkrechten oder fast senkrechten Flächen der „kleinen Pultdächer“ beim Sheddach aus Glas, so dass durch das Dach viel Licht ins Gebäudeinnere dringt. Häufig wurde das Sheddach nach Norden ausgerichtet, so dass der Lichteinfall gesichert war, ohne dass die Gefahr groß wurde, geblendet zu werden. In einem modernen Energieeffizienzhaus ist es allerdings nicht immer unbedingt ideal, wenn das Dach Richtung Norden ausgerichtet ist, da hier viel Sonneneinstrahlung nicht genutzt wird.

Dämmung beim Sheddach

Dämmen lässt sich dieses Dach beispielsweise mit PUR-Ortschaum, der – wie beim Flachdach – aufs Dach gespritzt wird. Die Arbeit mit PUR-Schaum sorgt im günstigen Fall dafür, dass ein Sheddach zugleich gedämmt und abgedichtet wird. Ebenfalls möglich ist etwa eine Dämmung mit Dämmplatten. Dafür existieren unter anderem Spezialsysteme mit Steinwolldämmplatten, die speziell fürs Sheddach entwickelt wurden.

Solaranlagen: Ausrichtung & Statik prüfen lassen

Wie gut das Sheddach für Solaranlagen – etwa für Solarthermie oder Photovoltaik – geeignet ist, hängt unter anderem von der Dachneigung und der Dachausrichtung ab. Beim Sheddach weisen alle Dachflächen in der Regel in dieselbe Richtung. Weisen sie nach Norden, ist das für die Nutzung von Sonnenenergie eher ungünstig, während die Südausrichtung deutlich besser geeignet ist.

Achten muss man darauf, dass die Tragfähigkeit des Sheddachs nicht durch Solarmodule überbelastet wird. Bisweilen wurden Großbauten mit einem Sheddach ausgestattet, das eine eher geringe Tragfähigkeit aufweist. Zudem gilt: Ist die Dachneigung zu gering, lässt sich das Sheddach eventuell nur mit speziellen Aufstellern als Untergrund für Solarmodule nutzen, die die Last auf dem Dach nochmals erhöhen.

Soll festgestellt werden, wie gut sich ein Sheddach für Solarmodule eignet, müssen viele Fragen beantwortet werden. Kompetente Antworten kann etwa ein Solarfachbetrieb geben.

Fachbetriebe für Dacharbeiten aus ihrer Region übernehmen gerne alle Dacharbeiten rund um Sanierung & Dämmung.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de