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Dachformen – viele Bauformen, Herausforderungen und Chancen

Es gibt zahlreiche Dachformen auf den unterschiedlichen Bauwerken dieser Welt. Und selbst wenn der Blick nur auf Deutschland ruht, bleiben noch viele Dachformen übrig. Die Varianten bringen einerseits Abwechslung auf Gebäude. Andererseits bieten sie teils jeweils eigene Herausforderung bei Dämmung sowie als Untergrund für Solarmodule.
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Dachformen und ihre Eigenschaften im Blickpunkt

Dachformen im Blickpunkt© Ingo Bartussek - Fotolia.comEinige Dachformen wie etwa das Satteldach findet man heute auf zahlreichen Dächern von Einfamilienhäusern in Deutschland. Andere Dachformen wie das Zeltdach sind bei privaten Wohnhäusern seltener. Ursprünglich findet man sie am ehesten als Abschluss von Türmen.

Wiederum andere haben ihre Ursprünge im frühen Industrialismus und sind vor allem als Dach von Fabrikhallen bekannt. Zu ihnen gehört das Sheddach, das mittlerweile vereinzelt durchaus auch auf Wohnimmobilien gefunden wird.

Hier finden Sie alle Artikel zum Thema "Dachformen" im Überblick:

Beim Blick auf Dachformen trifft man immer wieder auf diverse Fachbegriffe, mit denen die jeweilige Dachform beschrieben wird:

  • Dachfirst: Obere Kante eines Daches. Ein Zeltdach hat beispielsweise keinen Dachfirst
  • Traufe: Unterer Rand des Daches.
  • Giebel: Wandfläche, die vom Dach umrahmt wird.

Neben den hier bereits genannten Dachformen gibt es zahlreiche weitere wie Zwiebeldach, Mansarddach, Tonnen- und Kegeldach, die hier nicht in Unterkapiteln beschrieben werden.

Grundsätzliche Unterschiede der Dachformen

Eine wichtige Unterscheidung bei den verschiedenen Dachformen ist die Anzahl der Dachflächen. Ein Satteldach ohne Gaube etc. hat zwei, während ein Walmdach bereits vier Dachflächen und ein Pultdach nur eine einzige Dachfläche besitzt. Die Zahl der Dachflächen kann auch Einfluss darauf haben, wie gut sich die Dachformen für Solarmodule (Photovoltaik und Solarthermie) eignen. Eine weitere Unterscheidung, die teils bei ein- und denselben Dachformen auftreten kann, ist die der Dachneigung. Unterschieden wird bei den Dachformen etwa das:

  • Flachdach mit 0 bis 10 Grad,
  • geneigte Dach, das bisweilen unterschieden wird in das flachgeneigte Dach (10 bis 22 Grad) sowie das Steildach: (über 22 Grad).

Bisweilen werden die verschiedenen Dächer auch anhand etwas veränderter Gradeinteilung kategorisiert. Das Satteldach ist im Allgemeinen eine Variante des Steildachs und wird auch als Steildach gedämmt, während die Dämmung beim Pultdach bisweilen wie beim Flachdach funktioniert. Eine spezielle Variante bei den Dachformen ist das Schleppdach, das als Anhang eines größeren Dachs existiert.

Dämmen und Solartechnik

Bei den unterschiedlichen Dachformen bieten sich bisweilen unterschiedliche Arten der Dachdämmung an, von denen es unter anderem Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung sowie die Dachflächendämmung mit Ortschaum gibt. Bei der Eignung der Dachformen für Solarmodule gilt: Je weniger Dachflächen ein Dach besitzt, desto eher kommt es darauf an, in welche Himmelsrichtung die Flächen ausgerichtet sind.

Wie verschiedene Dachformen gut saniert werden, lässt sich am besten gemeinsam mit einem der Dach-Fachbetriebe klären.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de