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Dachgaubenverkleidung schützt vor Wind und Wetter

Lässt man eine Dachgaube verkleiden, gibt man ihr quasi eine Schutzschicht, die untere Schichten vor Wind und Wetter schützt. Für die Verkleidung hat man die Wahl zwischen sehr unterschiedlichen Materialien. Man muss jedoch eventuell Vorgaben durch Bebauungspläne beachten.
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Dachgaube verkleiden: Aufgabe und Arten der Verkleidung

Dachgaube mit einer Kupferblechverkleidung - Bildquelle © Wellnhofer Designs - fotolia.com

Wer eine Gaube verkleiden möchte, sollte dabei nicht nur die Optik im Blick haben, sondern die Aufgaben der Verkleidung in den Fokus stellen. Sie schützt unterliegende Schichten wie die Gaubendämmung vor der Witterung. Dafür sollte natürlich sehr witterungsbeständig sein.

Zugleich sollte man sie stets als Teil eines Gesamtsystems sehen. Dämmung, Verkleidung sowie weitere Schichten wie die Dampfsperre haben bei der Dachgaube jeweils unterschiedliche Funktionen, die bei einer Einheit für folgendes sorgen:

  • die Heizungswärme wird im Haus gehalten
  • der Innenraum unter dem Dach wärmt sich an heißen Sommertagen nicht zu sehr auf
  • keine Schäden entstehen durch Feuchtigkeit im Dachinnenraum oder in der Bausubstanz.

Wichtig ist dabei, dass man die Verkleidung als diffusionsoffene Schicht realisiert, wenn man die Dachgaube verkleiden lässt. Dann kann Feuchtigkeit aus inneren Schichten der Gaube nach außen entweichen.

Materialien für die Gaubenverkleidung

Möchte man eine Dachgaube verkleiden, hat man die Auswahl aus unterschiedlichsten Materialien. In Frage kommen Metalle wie

  • Zink,
  • Edelstahl
  • Aluminium und Kupfer
  • Faserzementplatten
  • Schieferplatten
  • Eternitplatten
  • Holzpaneele
  • Kunststoff (z.B. in Holzoptik).

Bei der Auswahl des Materials sollte man darauf achten, dass die Optik des Materials nicht gegen Vorgaben im Bebauungsplan verstößt. Je nach Material muss man zunächst Holzlatten an der Gaube befestigen, damit die Verkleidung dort angebracht werden kann. Vorteilhaft kann eine gute Formbarkeit des Materials sein, mit dem man seine Dachgaube verkleiden lässt, da die Verkleidung die Gaube möglichst lückenlos umhüllen sollte. Und da Dach und Dachgaube viele unterschiedliche Formen aufweisen können, muss sich das Material an sehr unterschiedliche Gegebenheiten anpassen.

Ohne Erfahrung sollte man die Dachgaube besser nicht selbst verkleiden

Möchte man eine Dachgaube verkleiden, sollte man entweder Erfahrung in den dafür nötigen handwerklichen Arbeiten besitzen oder aber Fachbetriebe für die Arbeiten beauftragen. Insbesondere der lückenlose Anschluss der Verkleidung an das übrige Dach ist eine Herausforderung. Möchte man sein Dach mit einer neuen Dachgaube ausstatten, kann man sich auch für eine vorab fertig gedämmte und verkleidete Fertiggaube entscheiden und muss weder alles vor Ort bauen noch die Gaube dort verkleiden.

Dachgaube verkleiden: Wie hoch sind die Kosten?

Pauschale Angaben zu den Kosten, die entstehen, wenn man eine Dachgaube verkleiden lässt, sind sehr schwierig. Kriterien wie die Größe der Gaube und das gewählte Material können die Höhe der Kosten deutlich beeinflussen. Ein Orientierungswert aus dem Internet sind 184,90 pro m² für das Erneuern von Gauben-Außenseiten mit Bitumenpappe und Kunstschiefer (Stand: November 2014). Diese Angabe dient aber tatsächlich nur für eine allererste Orientierung, was es kostet, wenn man eine Gaube verkleiden lässt.

Fachbetriebe für Dacharbeiten machen gerne auf Basis individueller Information konkretere Kostenangaben.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de