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    Eine Energetische Dachsanierung senkt Heizkosten

    Eine energetische Dachsanierung verbessert die Dämmleistung des Daches und senkt damit Heizkosten. Obgleich viele Dächer nicht voll genutzt werden, können 5 - 25 % der Energieverluste eines Hauses auf das Dach zurückgeführt werden. Mit einer energetischen Dachsanierung setzt man genau dort an. Verschiedene Dämmmethoden erlauben es, die Dämmung genau an die Nutzung des Daches anzupassen: Es gibt Dämmethoden, bei denen der Wohnraum erhalten bleibt ebenso wie Verfahren, bei denen man zwar an Fläche einbüßt, aber sehr preiswert die Energieverluste senkt.
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    Energetische Dachsanierung: Sorgfältig planen und durchführen

    Eine energetische Dachsanierung senkt HeizkostenGerade bei ohnehin anstehen Dacharbeiten kann sich eine
    energetische Dachsanierung schnell bezahlt machen,
    © Denis Junker - Fotolia.com
    Wer bei einem Steildach eine energetische Dachsanierung durchführen möchte, hat einerseits mehrere Optionen der Dachdämmung und sollte sich andererseits überlegen, ob er die energetische Dachsanierung nicht mit weiteren anstehenden Maßnahmen zur Dachsanierung oder -modernisierung kombiniert.

    Eine kombinierte Sanierung ist preisgünstiger als zwei zeitlich voneinander getrennte Sanierungen. Wenn also ohnehin Arbeiten am Dach anstehen - zum Beispiel eine neue Dacheindeckung bei Reparaturbedarf - sollte man die energetische Dachsanierung im Hinterkopf behalten.

    Möglichkeiten der energetischen Dachsanierung

    Schwerpunkt dieses Artikels sind Möglichkeiten für eine energetische Dachsanierung beim stärker geneigten Dach. Das bedeutet jedoch nicht, dass man sich beim Flachdach keine Gedanken über eine energetische Dachsanierung machen sollte. Beim Steildach unterscheidet man zwischen

    Sparren sind die schräg zwischen Dachtraufe (unten) und Dachfirst (oben) verlaufenen Traghölzer des Daches. Für eine energetische Dachsanierung kann man also Dämmmaterial unter den Sparren befestigen (Dachinnendämmung) oder über den Sparren (Dachaußendämmung) und man kann beispielsweise Dämmmatten zwischen die Sparren klemmen. Natürlich ist bei der Dachdämmung auch eine Kombination wie eine kombinierte Dämmung unter und zwischen den Sparren möglich.

    Die Aufsparrendämmung ist die effektivste energetische Dachsanierung: da das Dämmmaterial auf den Sparren und unter der Dachhaut aufliegt, ist die Dämmwirkung sehr gut (Wärmebrücken sind leicht vermeidbar) bleibt wertvoller Wohn- oder Nutzraum erhalten und auch während der Bauarbeiten nutzbar. Allerdings ist diese Option auch die teuerste.

    Zwischen- und Untersparrendämmung sind preiswertere Lösungen. Allerdings ist hier die Dämmwirkung unter Umständen geringer und Wärmebrücken treten einfacher auf. Sie sind aber gute Lösungen, wenn man eine Dachneueindeckung vermeiden und wirklich nur die Energieverluste im Dach senken möchte.

    Möchten Sie Ihre Heizkosten senken, aber keine volle energetische Dachsanierung umsetzen, zum Beispiel, weil Sie Ihr Dachgeschoss gar nicht als Wohn-, sondern eher als Stauraum nutzen, empfiehlt sich eine Dämmung der obersten Geschossdecke. Sie ist deutlich günstiger und senkt den Energieverlust durch das Dachgeschoss sehr effektiv.

    Materialauswahl: Was darf es denn sein?

    Nicht für jede energetische Dachsanierung kommt jedes Dämmmaterial infrage. So eignen sich beispielsweise Flachsdämmstoffe zwar für eine Dachinnen- und eine Zwischensparrendämmung, nicht jedoch für eine vor der Witterung geschützten Außendämmung unter der Dachdeckung.

    Grundsätzlich kommen für eine energetische Dachsanierung Dämmmaterialien in Form von Platten, Matten und losen Dämmstoffflocken in Frage. Mit den letztgenannten Dämmstoffen lässt sich eine Einblasdämmung realisieren, bei der umschlossene Hohlräume zwischen den Sparren oder Dämmsäcke mit Dämmstoffen gefüllt werden.

    Bei den Dämmstoffen selbst kann man vor allem mineralische (z.B. Perlite) und synthetische Stoffe (z.B. Styropor/EPS) sowie nachwachsende Rohstoffe (z.B. Holz) unterscheiden. Sucht man nach Antworten auf die Frage, welche Dämmstoffe in welcher Form für welche energetische Dachsanierung geeignet sind, sollte man sich Rat passender Fachbetriebe suchen.

    Kostenbeispiel für eine energetische Dachsanierung

    Das folgende Kostenbeispiel wurde mit unserem hauseigenen und kostenfreien Dämmungsrechner errechnet. Basis der beispielhaften Berechnung war die Dachdämmung bei einem zweistöckigen und freistehenden Einfamilienhaus mit einer 100m² großen Wohnfläche, das zwischen 1979 und 1983 erbaut wurde. Die Fassade des Hauses besteht aus Ziegeln, geheizt wird mit Gas, wobei die Heizung 15 bis 25 Jahre alt ist. Das Dach ist ein Satteldach und das Dachgeschoss ist bewohnt.

    Laut Dämmungsrechner hätten die Heizkosten bei den genannten Konditionen 2013 ohne eine Dachsanierung 963€ erreicht. Die energetische Dachsanierung hätte die Kosten auf 818 € gesenkt. Für 2023 prognostiziert der Rechner ohne Dämmung Heizkosten von 1.758 € und mit der Dämmung von 1.494 €. Die hier vorliegende Kostenprognose kann natürlich nur als Orientierungswert dienen. Richtwerte für Ihre eigene energetische Dachsanierung können Sie sich gerne über den obig verlinkten Rechner erstellen lassen und bei Bedarf auch direkt Kontakt mit Fachbetrieben aufnehmen. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Preisen einer Dachdämmung.

    Förderungen & Forderungen

    Wer eine umfangreichere Dachsanierung oder Dachreparatur realisieren möchte, kommt unter Umständen um eine energetische Dachsanierung auch gar nicht herum. In manchen Fällen fordert die Energieeinsparverordnung (EnEV), dass ein Dach nachgedämmt werden muss. Fragen Sie Ihren Fachbetrieb, welche Vorgaben der EnEV an Dachdämmung bestehen.

    Allerdings fordert der Staat nicht nur bisweilen eine energetische Dachsanierung, er fördert sie auch. Möglich ist eine Förderung beispielsweise durch die KfW-Bankengruppe. Teils beraten auch Fachbetriebe, welche Förderungen möglich sind.

    Hier finden Sie Fachbetriebe für energetische Dachsanierung aus Ihrer Region, die Ihnen gerne weiterhelfen.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de