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Dachreinigung: Witterung und Bewuchs schädigen das Dach

Eine Dachreinigung bewahrt nicht nur die Optik eines Daches, sondern schützt die Bausubstanz vor Witterungseinflüssen und Schäden durch Bewuchs. Auch die Nähe zu Gewässern, Überschattung des Daches und Hinterlüftungsmängel beschleunigen das Wachstum von Pflanzen. Eine Dachreinigung ist vor allem in den Übergangsmonaten sinnvoll. Verschiedene Arten der Dacheindeckung erfordern allerdings spezifische Methoden der Dachreinigung.
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Dachreinigung schützt die Dacheindeckung

Eine regelmäßige Dachreinigung bewahrt das Dach vor Schäden - Bildquelle © Marina Lohrbach - fotolia.com

Moose, Pilze und Flechte auf dem Dach werden als Beeinträchtigung angesehen. Schnell stellt sich die Frage nach einer Dachreinigung. Algen und Flechten stellen aber keine Beeinträchtigung der baulichen Substanz dar: ihre Entfernung fällt in den Bereich der optischen Aufwertung vom Dach. Frühjahr und Herbst sind sinnvolle Zeiten für eine Dachreinigung. Im Sommer wird das Wachstum der Dachbelege durch die Hitze, Helligkeit und die begleitende Trockenheit vermindert. Im Winter erschwert der Frost das Wachstum.

Anders sieht es bei Moos aus: das sollte mechanisch entfernt werden, falls es die Wasserfalzen der Ziegel bewächst. Fortgesetzter Bewuchs kann die Dach­eindeckung porös werden lassen, so dass langfristig ein Dachschaden entsteht. In Gegenden mit hohem Schnee­aufkommen lösen sich die meisten Bemoosungen aber bereits beim Abgang durch Dachlawinen oder beim nachfolgenden Tauwetter. Eine entsprechende Dach­reinigung macht also nur im Frühjahr Sinn, nachdem der Schnee bereits vorgearbeitet hat.

Varianten der Dachreinigung

Um das hauseigene Dach gründlich zu reinigen gibt es mehrere Varianten, je nach Intensität des Belags. Bei lockerem Staubschmutz reicht es meist schon, diesen mit dem Gartenschlauch abzuspülen. Weitere Reinigungsarbeiten sind allerdings mit deutlich mehr Aufwand, vorzugsweise durch einen Fachmann, verbunden:

chemische Reinigung: bei dieser Reinigung wird ein fungizides Lösungsmittel auf das Dach aufgesprüht und nach einer bestimmten Einwirkzeit mit Wasser abgespült
Druckreinigung: hierbei handelt es sich um eine Reinigung des Dachs durch einen Hochdruckreiniger, welcher durch verschiedene Aufsätze selbst den hartnäckigsten Belag entfernt bekommt

Der wesentliche Unterschied zwischen der chemischen- und der Hochdruckreinigung, unabhängig vom Unterschied der angewendeten Flüssigkeiten, ist, dass die Druckreinigung länger dauert als die chemische, wodurch höhere Kosten entstehen können. Des weiteren ist eine Druckreinigung nicht für alle Dacharten geeignet.

Dachreinigung: bei Tonziegeln keine Hochdruckreiniger verwenden

Viele Firmen bieten eine Dachreinigung mit Hochdruckreinigern an. Bei Tonziegeln ist von dieser Art der Dachreinigung abzuraten, da der Hochdruckreiniger zu Beschädigungen an den Ziegeln führen kann. Das führt langfristig zu einer vermehrten Anfälligkeit für eindringende Feuchtigkeit und stärkeren Bewuchs durch Algen und Moos. Alternativ kann mit chemischen Zusätzen oder Mikroorganismen zur Dachreinigung gearbeitet werden.

Auf jeden Fall sind alle Dacharbeiten individuell auf die Dacheindeckung zuzuschneiden. Aufgrund der notwendigen Gerätschaften und der Begehung auf dem Dach empfiehlt es sich, diese Arbeiten von einer ausgewiesenen Fachfirma mit guten Referenzobjekten durchführen zu lassen.

Von einer fachgerechten Dachreinigung hängt auch der Brandschutz vom Dach ab. Mit einem Dach Schneefang kann man ein Dach auch im Winter vor Schaden bewahren.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de