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Dachbelichtung: Wie mehr Licht ins Dachgeschoss kommt!

Dient das Dachgeschoss als zusätzlicher Wohnraum, wird die Frage wichtig, wie durch eine gute Dachbelichtung ausreichend Tageslicht ins Dachgeschoss gelangt, ohne dass zu viel Heizwärme wieder entweicht. Für eine gute Dachbelichtung gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die unterschiedlich aufwändig sind.
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Dachbelichtung: Vorteile und Varianten

Großzügige Dachbelichtung macht das Dachgeschoss zum WohntraumGroßzügige Dachbelichtung hellt Raum und Gemüt auf,
© Günter Menzl - Fotolia.com
Der größte Vorteil einer guten Dachbelichtung im ausgebauten Dach ist eine verbesserte Ausleuchtung des Dachgeschosses mit Tageslicht.

Sie reduziert den Zeitraum, in der künstliches Licht im Dachraum nötig ist, so dass eine verbesserte Dachbelichtung die Energiekosten senkt. Zudem steigert eine gute Dachbelichtung das Wohlgefühl im Dachgeschoss.

Die richtige Beleuchtung von Räumen mit einem von Menschen als angenehm empfundenen Licht zu finden, ist daher längst Teil der Bemühungen um einen ergonomischen Arbeitsplatz. Entscheidet man sich bei der Dachbelichtung für Dachfenster zum Öffnen, kann die Dachbelichtung eine Lösung für die Frischluftzufuhr im Dachraum sein.

Dachbelichtung ist nicht gleich Dachbelichtung

Fenster: Spricht man über Dachbelichtung, fallen einem meist zuerst Dachfenster ein. Bereits bei den Dachfenstern gibt es diverse Varianten. So gibt es etwa Schwingflügel-Dachfenster, die sich über eine Mittelachse öffnen lassen. Weitere Varianten der Dachbelichtung mit Fenstern sind Schiebedachfenster, die man seitlich öffnet, sowie Klapp-Schwingflügel-Dachfenster. Sie öffnet man einerseits wie ein Schwingflügel-Dachfenster, andererseits kann man sie über eine Achse im oberen Fensterbereich auch aufklappen.

Dachgaube: Eine aufwändigere Lösung für die Dachbelichtung, die allerdings auch etwas mehr Raumgewinn bietet, ist die Dachgaube, von der es sehr unterschiedliche Arten wie etwa die Schlepp-, Spitz- oder Dreiecksgaube gibt.

Lichtbänder und Lichtkuppeln: Weitere Varianten für die Dachbelichtung sind Lichtkuppeln und Lichtbänder. Lichtbänder sind Fensterreihen in Form eines Bogens oder Satteldachs, wobei das Glas in eine Konstruktion aus Materialien wie Stahl eingebettet ist. Wie Lichtbänder sieht man auch die kleineren Lichtkuppeln insbesondere bei Flachdächern häufiger. Es gibt sie beispielsweise in eckiger oder runder Form, in Kuppel- oder Pyramidenform. Nicht zur Dachbelichtung im engeren Sinne gehören Tageslichtspots, die Tageslicht über Rohre in unter dem Dachgeschoss liegende fensterlose Räume leitet.

Vielleicht möchte man noch mehr?

Eine Lösung für die Dachbelichtung kann natürlich immer auch eine Freiluftfläche im Dach sein. Wer solch eine Kombination möchte, beauftragt Fachbetriebe beispielsweise damit, bei einem Dachausbau eine Dachloggia, einen Dachbalkon oder eine Dachterrasse einzuplanen. Eine Mischform zwischen Dachbalkon und Dachfenster ist der Dachaustritt. Öffnet man das erweiterte Dachfenster, entsteht eine Art Minibalkon.

Dachbelichtung ist auch abhängig von der Dachform!

Nicht jede Lösung für die Dachbelichtung lässt sich bei jeder Dachart realisieren. Aus diesem Grund sollte man Fachbetriebe für Dachausbau bereits in der Planungsphase zu Rate ziehen, um die im individuellen Fall optimale Lösung für die Dachbelichtung zu finden.

Rechtliche Vorgaben an die Dachbelichtung

Bauarbeiten rund ums Dach sind nicht zwangsläufig genehmigungspflichtig. Aber sie können es sein. Insbesondere, wenn man größere Lösungen für eine Dachbelichtung plant, ist oft eine Baugenehmigung nötig. Landesbauordnungen und Bebauungspläne können beispielsweise bei Dachbalkonen Vorschriften definieren, die man einzuhalten hat.

Auch die Energieeinsparverordnung (EnEV) macht Vorgaben, die beim Einbau von Lösungen zur Dachbelichtung relevant werden. Die EnEV definiert in der Anlage 3 zu den Paragrafen 8 und 9 unter anderem Höchstwerte für die Wärmedurchgangskoeffizienten bei Lösungen zur Dachbelichtung.

Zusätzlich gibt es die "DIN 5034 - Tageslicht in Innenräumen". Sie legt zum Beispiel einen Tageslichtquotienten (Beleuchtungsstärke innen geteilt durch Beleuchtungsstärke außen multipliziert mit 100) fest, den man mit der Dachbelichtung erreichen muss. Das führt dazu, dass in jeder Landesbauordnung eigene Vorgaben an die Mindestfensterfläche im Bezug auf die Raumgröße erfüllt werden sollten (zwischen 10 und 12,5 %). Wenn Sie die Anforderungen an eine gelungene Dachbelichtung einmal selbst nachschlagen möchten, finden Sie hier auf den Seiten von ziegeldach.de eine ausführliche Behandlung des Themas (Grundlagen > Fachartikel).

Fachbetriebe für Dacharbeiten helfen Ihnen gerne zu allen Fragen rund um die Dachsanierung.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de