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    Hohe Schneelast auf dem Dach ist gefährlich

    Eine makellose Schneedecke auf dem Dach ist zwar prächtig anzusehen, führt aber unter Umständen zu Problemen. Nicht nur können Teile der Schneemassen herabstürzen und Sachen oder gar Personen zu Schaden kommen - im Extremfall bricht die Dachkonstruktion zusammen. Zum Glück ist das außerordentlich selten. Man sollte jedoch trotzdem Sorge dafür tragen, dass die Schneelast nicht zu hoch ausfällt. Vor allem Flachdächer sind in ihrer Tragfähigkeit begrenzt. Achtung: wie hoch die Schneelast ist, hängt nicht nur von der Schneemenge, sondern auch von der Art des Schnees ab.
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    Schneelast bei Flachdach & Schrägdach: Wann ist sie zu hoch?

    Schneelastzonen in DeutschlandSchneelastzonen in Deutschland nach DIN EN 1991-1-3,
    Quelle: Wikimedia Commons, Störfix, Lizenz: CC BY-SA 2.5
    Ist von Schneelast (Sk) die Rede, können damit zwei Dinge gemeint sein:

    • der aktuell durch Schnee ausgeübte Druck auf das Flachdach,
    • der in einer Region erwartbare Schneedruck auf ein Flachdach, den das jeweilige Dach aushalten sollte.

    Grundlage der Berechnung, wie viel Schneelast ein Dach aushalten sollte, ist die Norm DIN EN 1991-1-3. Abhängig ist die zu erwartende Schneelast von der Schneelastzone, in der die Immobilie steht.

    Schneelastzonen in Deutschland

    Deutschland ist in drei Schneelastzonen eingeteilt: 1, 1a, 2, 2a und 3: Kleinere Nummern bedeuten eine geringere Schneelast. Das „a“ steht für eine Schneelast, die im Vergleich zur Schneelastzone ohne den Buchstaben (z.B. 1) um 25% erhöht ist.

    Welcher Schneelastzone die Gemeinde angehört, in der man wohnt, zeigt eine auf bauministerkonferenz.de frei zugängliche Exceldatei. Um sie zu finden, gibt man auf der Website einfach das Wort „Schneelast“ in die seiteninterne Suchmaschine ein.

    Bei der Berechnung der erwartbaren Schneelast spielt die Höhe über dem Meeresspiegel eine Rolle, in der die Immobilie gebaut wurde. Sie, die jeweilige Schneelastzone und die Dachneigung (beim Flachdach z.B. 3 Grad) kann man in einen Schneelast-Rechner eingeben, um mehr darüber zu erfahren, mit wie viel Schneelast auf dem Flachdach man rechnen muss.

    Schneelast in Abhängigkeit von Höhe und SchneelastzoneCharakteristischer Wert Sk der Schneelast für Geländehöhe und Schneelastzone nach DIN EN 1991-1-3,
    Quelle: Wikimedia Commons, Störfix, Lizenz: CC BY-SA 3.0

    Einheiten für die Schneelast auf dem Flachdach sind Kilonewton (kN/m²) oder Kilogramm (kg/m²) pro Quadratmeter. Dabei gilt: Ein kN/m² entspricht etwa 101,97 kg/m². Für welche Last das Flachdach ausgelegt ist, kann man beispielsweise den Statik-Angaben im Standsicherheitsnachweis des Gebäudes entnehmen.

    Schnee ist nicht gleich Schnee

    Welcher Schneelast ein Dach ausgesetzt ist, hängt zusätzlich von Art und Dichte des Schnees ab. Neuschnee hat eine mittlere Dichte von etwa 100kg/m³, während trockener Altschnee auf 300kg/m³ kommt. Die Schneelast berechnet man mit der Formel: Mittlere Dichte x Schneeschicht in Metern. Bei 10 Zentimetern Neuschnee ergeben sich also (100 mal 0,1) 10 kg/m².

    Das Infoblatt „Anleitung zum Abschätzen einer aktuellen Schneelast“ der Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt gibt noch ein detaillierteres Beispiel für die Schneelast. Wichtig: Geht es um das Gewicht, das ein Flachdach zu tragen hat, muss man stets beachten, dass nicht nur Schnee Druck aufs Dach ausübt. Eventuell hat man Photovoltaik-Module auf dem Dach installiert. Auch sie belasten das Flachdach.

    Schnee räumen: Schneelast auf dem Flachdach verringern

    Je nach gefallener und erwarteter Schneemenge kann die Schneelast für ein Dach zu schwer werden. Eventuell ist dann eine Schneeräumung erforderlich, bei der man jedoch mit gebührender Vorsicht agieren sollte oder besser einen professionellen Räumungsdienst beauftragt.

    Nach einem schweren Winter mit hoher Schneelast für das Schräg- oder Flachdach kann es sinnvoll sein, Fachbetriebe mit einer Dachwartung zu beauftragen, um mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de