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    Dämmplatten aus Phenolharz

    Phenolharzplatten werden auch Phenolharz Dämmplatten oder Phenolharz Hartschaumplatten genannt. Die Wärmeleitfähigkeit ist relativ gering, sodass oft auch mit einer dünnen Dämmschicht eine gute Dämmung erreicht wird. Allerdings gibt es bisweilen auch Kritik an Phenolharz Hartschaumplatten.
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    Phenolharzplatten als Dämmmaterial: Einsatzbereiche & Eigenschaften

    Phenolharz Dämmplatten können bei verschiedensten Arten der Dämmung eingesetzt werden: Abhängig von der konkreten Art der Dämmplatte eignen sich Phenolharz Hartschaumplatten beispielsweise als Teil eines Wärmedämmverbundsystems für die Fassaden-Dämmung oder für eine sogenannte Kerndämmung. Mit Phenolharzplatten lassen sich darüber hinaus Keller- und obere Geschossdecken dämmen. Eine Aufsparren- und eine Untersparren-Dämmung des Dachs sowie eine Flachdachdämmung sind ebenfalls mit Phenolharzplatten möglich.

    Was ist Phenolharz?

    Phenolharzplatten gehören zu den Dämm-Materialien aus organisch-synthetischen Dämmstoffen. Der Phenolharzschaum, die Grundlage der Phenolharzplatten Dämmplatten, besteht aus Phenol und Formaldehyd. Phenol entsteht beispielsweise bei der Weiterverarbeitung von Erdöl. Insofern ist Erdöl letztlich auch das Basisprodukt, aus dem Phenolharzplatten entstehen.

    Wie gut ist dieser Dämmstoff und was kostet er?

    Laut Forum „Nachhaltiges Bauen“ haben Phenolharzplatten eine relativ geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,022 W/(m•K), was für eine Dämmplatte von Vorteil ist. Anbieter von Phenolharzplatten bezeichnen das Dämm-Material zudem als schwer entflammbares Material, das im Brandfall in sehr geringem Maß Rauch entwickelt und nicht abtropft. Je nach Variante haben Phenolharzplatten beispielsweise auf beiden Seiten Glas-Flies oder eine Aluminium-Kaschierung.

    Preislich kann man nur grobe Angaben machen. Generell gilt aber: Phenolharz Hartschaumplatten sind meistens teurer als beispielsweise Styropor-Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol, andererseits sind Phenolharzplatten preisgünstiger als XPS-Dämmplatten aus extrudiertem Polystyrol. Natürlich ist nicht allein der Preis wichtig. Der Dämmstoff sollte auch optimal zur jeweiligen Dämmaufgabe passen. Zudem kann es passieren, dass – verglichen mit teurerem Dämmstoff – eine größere Menge eines preisgünstigen Dämmstoffs nötig ist, um ein Dämmergebnis zu erreichen, sodass Dämmen mit dem günstigeren Dämmstoff am Ende teurer wird.

    Wie lassen sich Phenolharzplatten verarbeiten?

    In der Regel lassen sich Phenolharz Dämmplatten mit einer Säge in die richtige Größe bringen. Eventuell kann man auch mit Schneidwerkzeugen arbeiten und bei Bedarf fräsen. Phenolharzplatten lassen sich mit Schrauben und Dübeln befestigen oder kleben. Phenolharz Hartschaumplatten können zumeist ohne weitere Zwischenschritte verputzt oder aber mit Tapeten beklebt werden.

    Kritische Stimmen

    Phenolharz Hartschaumplatten haben nicht nur Befürworter, sondern auch Kritiker. 2012 wurde etwa im Magazin Spiegel sowie auf Baupraxis-Blog.de Kritik an Phenolharz Dämmplatten geübt: So sollen etwa aufgrund von Abrieb durch die Dämmplatten Verätzungen möglich sein. Die Diskussion wurde kontrovers geführt.

    Fachbetriebe für Dämmarbeiten können Informationen zum aktuellen Stand der Diskussion um Phenolharz Dämmplatten liefern und wissen, welche Dämmstoffe sich für konkrete Aufgaben am besten eignen. Weitere Dämmplatten finden Sie hier in unserer Übersicht.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de