Die richtige Dämmung für Fußboden und Fußbodenheizung

9. November 2020
Die Dämmung für den Fußboden ist insbesondere bei Räumen wirtschaftlich, die über dem Erdreich oder ungeheizten Kellern liegen. Die Fußboden-Dämmung ist auch bei einer Fußbodenheizung wichtig, damit keine Wärme verloren geht. Im Neubau stellt die Fußboden-Dämmung oder der Einbau einer Fußbodenheizung kein Problem dar. Altbaubesitzer müssen mit mehr Aufwand rechnen, weil alte Bauteile wie Fliesen, Laminat oder Estrich für die Wärmedämmung entfernt werden müssen.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Oliver Wulf, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de
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DämmungInnendämmungFußboden

Dämmung von Fußboden & Fußbodenheizung

Vor allem eine Fußbodenheizung bedarf fachgerechter Dämmung,
Bild: ROTEX Heating Systems GmbH
Ein typischer Fußboden ist wie folgt aufgebaut: ganz unten am Fußboden befindet sich der tragende Untergrund, also der Fußboden, wie er sich dem Hausherrn beim Rohbau präsentiert. Wird Wärme­dämmung für den Fußboden verbaut ist, bildet sie die nächste Schicht.

Über der Wärmedämmung befindet sich der Estrich, der als Grundlage für die begehbar konzipierte oberste Schicht dient. Befindet er sich über einer Dämmschicht und hat keinen direkten Kontakt zu den Zimmerwänden, so wird er auch schwimmender Estrich genannt.

Als oberste und sichtbare Schicht vom Fußboden dienen beispielsweise Fliesen oder Laminat. Weitere Fußbodenelemente neben Estrich, Fliesen und Laminat sind Dampfbremsen, welche die Feuchtigkeit abhalten. Manchmal fehlt die Wärmedämmung, mitunter ist auch eine Fußboden­heizung installiert. Bei unebenem tragendem Untergrund ist bisweilen eine Estrich-Ausgleichsschicht nötig, um Fußböden gut begehbar zu machen. Bei Interesse können Sie eine kostenlose Beratung durch Dämmungsexperten anfordern

Dämmung einer Fußbodenheizung muss der individuellen Bausubstanz entsprechen

Eine geplante Fußboden-Sanierung kann verschiedene Gründe haben: von nachträglicher Wärme­dämmung, defektem Fußbodenbelag oder einer besseren Schalldämmung bis hin zur Installation einer Fußbodenheizung. Die Rohre einer Fußbodenheizung werden beispielsweise im Estrich oder in der Estrichausgleichsschicht verlegt.

Bisweilen liegen die Rohre der Fußbodenheizung auch innerhalb der Dämmung, die in diesem Fall Wärme gut nach oben abgeben und dämmende Wirkung nach unten entfalten muss. Die Fußboden­heizung kann mit passenden Aufbauelementen auch auf einen vorhandenen Estrich mit Wärme­dämmung gesetzt werden, die den neuen Fußboden begehbar machen.

Wirtschaftlichkeit und Wahl der richtigen Wärmedämmung

Die einzelnen Fußboden-Komponenten wie Dämmung, Estrich, Fußbodenheizung, Fliesen oder Laminat müssen als Gesamtlösung miteinander harmonieren. Bei der Frage nach der Wirtschaft­lichkeit sollten deshalb auch mögliche Alternativen zur Fußboden-Dämmung einbezogen werden:

  • Liegt der mit Fliesen oder Laminat begehbar gemachte Fußboden eines Raumes etwa über einem nur selten genutzten Keller, sollten Hausherrn gut kalkulieren und sich fragen, ob nicht eine Dämmung der Kellerdecke gegenüber der Fußboden-Dämmung die effektivere Alternative ist.

Wird der Fußboden gedämmt, müssen auch die Dämmstoffe für die Aufgabe geeignet sein. Besteht die oberste Fußboden-Schicht etwa aus leimfrei verlegtem Klick-Laminat, kann das begehbar verlegte Laminat durch häufige Nutzung bei zu geringer Druckstabilität der Dämmung an den Paneel-Verbindungen zerstört werden. Druckstabilität ist also ein wichtiges Merkmal des Dämmstoffs, um den Fußboden begehbar zu halten. Andere wichtige Eigenschaften der Dämmung sind:

  • die Wärmeleitgruppe des Dämmstoffs,
  • seine Feuerfestigkeit,
  • und schalldämmende Eigenschaften.

Gute Fachbetriebe für Dämmungsarbeiten entwickeln gemeinsam mit Hausherrn individuelle Sanierungslösungen inklusive einer Fußbodenheizung.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Dämmung Fußboden

Fußkalten Boden dämmen

Wir möchten in unsere Eigentumswohnung ca. 70 m2 Laminatboden setzen. Gerne auch Parkett. Problem: Unter unserer Wohnung ist eine offene Tiefgarage und es ist sehr fußkalt. Welche Dämmungsmöglichkeiten gibt es? Wer kann uns das machen?
Antwort von M & J Bau - Design KG

Für ihr Problem gibt es ein sehr spezielles system , mit 1,5mm stärke ist es möglich eine elektroheizung zu verbauen die weniger energie verbraucht wie normale heizsysteme , dieses system ist so entwickelt worden das man direkt darüber laminat oder ähnliche bodenbeläge verbauen darf & kann , ich würde ihnen empfehlen ein klicksystem zu verlegen das gibt es auch mit sehr schönen holzoptiken & hat den vorteil das es sehr langlebig ist , gut zu reinigen & bei einer repartur sich sehr gut wechseln läßt ohne schäden zu verursachen , zu dem bilden sich nicht so viele staubflusen wie bei Laminat , bei diesem system kann noch eine super flache dämmung verbaut werden & so mit ist ihr wohnraum nicht mehr fußkalt , das ist die beste lösung aus fachlicher sicht , gerne können wir ihnen dazu ein Angebot erstellen , sollten noch fragen bestehen können sich mich über funk bis spät abends erreichen

Produktberatung für einen Fußboden mit Dämmung

Ich bitte um Produktberatung für den folgenden Fall: Der Fußboden eines 70iger Jahre Hauses, nicht unterkellert, muss dringend energetisch optimiert werden. Die neue Dämmung muss die folgenden Eigenschaften aufweisen: Feuchteunempfindlich, Druckfest und hohe Dämmleistung. Weiterer Aufbau ist Fußbodenheizung und Parkett. Das Problem ist, dass wenig Aufbauhöhe zur Verfügung steht, da sonst auch alle Innentüren mit neuen Stürzen für die erforderliche Durchgangshöhe umgebaut werden müssten. Für den gesamten Fußbodenaufbau mit Dämmung ab OK Betonsohle bis OK Parkett stehen nur 19 cm zur Verfügung. Welche Dämmplatte würden Sie empfehlen?
Antwort von M & J Bau - Design KG

Sehr geehrte Damen und Herren

heutzutage ist eigentlich fast alles möglich und für sämtliche Problembereiche gibt es auch fachlich saubere Lösungen.
In Ihrem Fall sollte es kein Problem darstellen mit abgestimmten Materialien diese Aufbauhöhe zu erreichen und nicht zu überschreiten. Da das Haus nicht unterkellert ist, wäre die Frage, ob es möglich ist nach unten auch noch erdreich abzutragen. Wie ist das umlaufende Gelände um das haus herum beschaffen zwecks der Feuchtigkeit? Denn es würde Sinn machen auch dagegen schützend vorzuplanen. Um Ihre Frage genau zu beantworten wären ein paar Bilder und ein Telefonat sehr hilfreich, um eine genaue Aussage treffen zu können.

Mit handwerklichsten Grüßen,
m & j bau - design kg
m.budach

Kellerdeckendämmung im Altbau - Decke oder Fußboden dämmen

In einem Altbau von ca. 1918 soll die Kellerdecke gedämmt werden. Da der Keller sehr niedrig ist (<2 m) könnte eine Dämmung des Fußbodens im EG besser sein - zumal das Haus im Moment kernsaniert wird und ein neuer Fußboden verlegt wird. Welche Probleme gibt es hier und was ist zu beachten?
Antwort von Opheys Bedachungen GmbH & Co.KG

Durch die zusätzliche Dämmstoffhöhe könnten die vorhandene Türsturze zu niedig sein.
An der Kellerdecke könnten hocheffiziente VIP-Dämmplatten montiert werden. Bei einer Dämmplattendicke von ca. 50 mm kann ein Dämmwert nach ENEV erreicht! !

Wie dämmt man den Fußboden am besten?

Ich möchte in einer Altbauwohnung (Mehrfamilienhaus) im Erdgeschoss den Fußboden dämmen. Es liegen Dielen auf Holzbalken, darunter ist entweder Keller (2,4 Zimmer zusammen ca. 33qm), oder ca. 0,7m Luft und Erdreich (2 Zimmer zusammen ca. 20 qm). Sowohl Dielen als auch Balken sind in schlechtem Zustand (Morsch und z.T. Faul). Ein Gutachten ist unterwegs. Wie dämmt man nun am geschicktesten, davon ausgehend, dass man eh den ganzen Boden öffnet? Diffusionsoffen mit Perlit o.ä? Füllsand, Isolierung, Estrich? oder? oder?
Antwort von Markus Kienappel Dämmen & Sanieren

Mit Einblasdämmung (Cellulose ) gute Dämmung und Schallschutz

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