Styropor Dämmplatten

Styroporplatten werden als Dämmplatten verwendet. Sie sind Polystyrolplatten, die wiederum zur Gruppe der Hartschaumplatten zählen. „Styropor“ ist heute eine Marke, für die der Industrieverband Hartschaum e. V. (IVH) die Rechte innehat. Deshalb können auch nur diejenigen Unternehmen ihre Polystyrolplatten Styropor Dämmplatten oder Styropor Hartschaumplatten nennen, deren Produkte den Qualitätsanforderungen des Verbandes genügen.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Daemmen-Und-Sanieren.de verfasst.
Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
DämmungDämmplattenStyroporplatten

Styroporplatten: geschützte Marke für Polystyrol Hartschaumplatten

Die Entwicklung von Polystyrol begann bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Nutzung als Schaumkunststoff wurde allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg bei der BASF entwickelt. Als Erfinder von Styropor gilt der BASF-Chemiker Friedrich Rudolf Stastny. Das Unternehmen selbst nennt das Jahr 1951, in dem bei BASF das expandierbare Polystyrol (EPS) "Styropor" erfunden wurde.

Die Markenrechte an Styropor werden seit den 90er Jahren vom Industrieverband Hartschaum wahrgenommen. Seither definiert der Verband Qualitätsrichtlinien, um für Styroporplatten "einen hohen Qualitätsstand zu erreichen und diesen dauerhaft zu erhalten“. Wer Polystyrolplatten als Styroporplatten verkaufen möchte, muss sich deshalb einem Qualitätsmanagementsystem unterwerfen, das auch die Produktentstehungsphase und die Schulung der Mitarbeiter mit einschließt.

Grundsätzlich kann man in Bezug auf Styropor Dämmplatten sagen, dass alle Styropor Hartschaumplatten Polystyrolplatten sind, aber nicht alle Polystyrolplatten dürfen Styroporplatten genannt werden.Den Styroporplatten zur Dämmung verwandt sind bei BASF auch Dämmplatten aus Peripor und Neopor. Beide Varianten sind ebenfalls geschützte Marken.

Styropor Hartschaumplatten: Was spricht dafür?

Der IVH definiert 10 gute Gründe für Styropor und Styroporplatten: Er verweist unter anderem auf eine gute Wärmedämmwirkung, auf ein behaglicheres und ausgeglicheneres Wohnklima dank Styropor Hartschaumplatten sowie auf eine große Anwendungsvielfalt. Bei 80 Prozent der Außenwand-Dämmungen mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) wird Styropor eingesetzt, berichtet der Verband.

Kontroverse Diskussionen um Styropor Dämmplatten

Über Wärmedämmverbundsysteme mit Styroporplatten gibt es bisweilen kontroverse Diskussionen. Kritiker bezeichnen Styropor Dämmplatten als problematisch, wenn sie im Brandfall Feuer fangen. Sie bemängeln teils auch, dass der Kleber, mit dem Styroporplatten und andere EPS-Platten in WDVS integriert werden, seine Klebewirkung bei Feuchtigkeit verliert. Die Befürworter von Styroporplatten bezeichnen die Kritik an Styropor Hartschaumplatten als deutlich überzogen. Um diese Diskussion zu versachlichen und transparenter zu gestalten hat der Industrieverband Hartschaum mit diversen anderen Verbänden die Website Waerme-im-Dialog.de ins Netz gestellt.

Weitere Beratung zu Wärmedämmung mit Styroporplatten erhalten Sie auch bei Dämmungs Fachbetrieben vor Ort. Weitere Dämmplatten haben wir Ihnen hier in unserer Übersicht zusammengestellt.

Damit wieder sachlich und transparent diskutiert wird, wurde die Initiative „Wärme im Dialog“ ins Leben gerufen. - See more at: https://www.waerme-im-dialog.de/warum-waerme-im-dialog.html#sthash.cdzxr10H.dpuf

Weiterlesen zum Thema "Polystyrolplatten"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Styroporplatten

Geschossdecke mit Styrodur- oder Styroporplatten dämmen. Was bringt es?

Am Haus ( Bj. 1955 ) meines Vaters (85 Jahre alt) müssten einige energetische Sanierungsmaßnahmen vorgenommen werden. Ich habe zum Thema energetisches Sanieren bzw. Wärmedämmung einige Fragen: Das Dach ( ca. 250m2) ist noch ohne Dämmung, aber eine kompl. Erneuerung ist kostentechnisch nicht realisierbar. Nun habe ich gehört, das man auch die Geschoßdecke (Speicherboden) entsprechend mit Styrodur- oder Styroporplatten dämmen könnte. Durch so eine Maßnahme lässt sich bestimmt auch schon Heizenergie einsparen, wenn man es richtig macht. a) Wie dick müsste denn so eine Styrodur- oder Styroporschicht sein, um eine geeignete Dämmfunktion zu erreichen ? Sind da Maßnahmen zu treffen oder Spezielles zu beachten ? b) Haben sie Typbeispiele für so eine Styrodur- oder Stropordämmung? c) Kann man für so eine Einzelmaßnahme Zuschuss beantragen und was müsste man da tun?
Antwort von Ingenieurbüro Winkler

Ist das eine massive Decke? Oder Holzbalken? Bei Holzbalken gibt es einiges zu beachten: z.B. die Luftdichtheit. Es muss verhindert werden, dass Luft (Wind und Innenraumliuft) in die Konstruktion eindringen kann. geeignet für die Dämmung ist auch eine Einlasdämmung (Zellulose), die hat den Vorteil, dass auch die Winddichtheit verbessert wird.
Sicher gibt es Fördermittel, bundesweit KfW-Mittel bei förderfähiger Dämmstärke (wird ausgerechnet), ein Energiebrater ist für die Bestätigung des fachgerechten Duchführung (Baubegleitung mit Qualitätskontrolle) erforderlich. Der weiß dann alles weitere.

Zwischensparrendämmung richtig planen

Wir haben ein altes Haus - Baujahr 1935. Das Haus hat 2 Geschosse und einen Dachraum, der über eine Auszugstreppe zugänglich ist. Der Dachraum ist ungedämmt. Wir haben zur Wärmedämmung auf dem Boden des Dachraumes Styroporplatten (5 cm) verlegt. Das Dach ist gedeckt mit Biberschwanzziegeln incl. Lattung. Nun überlegen wir uns eine Zwischensparrendämmung mit Glaswolle (Isover Integra ZKF 1-035 12 cm Stärke). Da es ein sehr altes Haus ist und der Dachraum kein Wohnraum ist möchten wir die Dämmung direkt zwischen die Dachsparren klemmen und mit Dachlatten befestigen. Ist eine solche Dämmung auch ohne Dampfbremse möglich ? Kann man die Dämmung direkt auf die Lattung legen oder muss man dann durch Kondensationsfeuchte mit Schäden an der Lattung und den Sparren rechnen ? Welche kostengünstige Dämmungsmöglichkeit bestünde hier ? Wir hätten auf jeder Dachseite 11 Sparrenbahnen mit je 60 cm Breite und einer Höhe von 3,40 Meter zu dämmen.
Antwort von Malerfachbetrieb Rupprecht

1-Dämmung muß mit einer Dampfbremse ausgeführt weren
2-Die beste Dämmung wäre in Ihrem fall auf dem Boden entweder mit Mineralwolle oder Styroporplatten aber mindestens 12 cm.

Ich hoffe dsas Ihnen meine Antwort weiter hilft

Hausbrand: Ruß und Rückstände von Styropor in Hohlräumen gefährlich?

Ich brauche einen Rat bezüglich eines Brandes in einem Haus meines besten Freundes. Es hatte sich bei ihm in einem Anbau an das Haus ein Brand ereignet, aus unerklärlichen Gründen. In der Zwischendecke waren etliche Styroporplatten gelagert die natürlich gefackelt haben wie Zunder mit den Dachbalken und der Teerpappe obendrauf. Es gab wohl einige Durchgänge in der Hausfassade zum Anbau (Haus ist mit Hohlwandsteinen errichtet) , so daß der Rauch fast im ganzen Haus aus den Steckdosen und Jalousiekästen herauskam. Nun sind wahrscheinlich die Innenwände voll mit Ruß und Rückständen vom Styropor. Meine Frage ist nun, wie gefährlich sind die Rückstände für das weitere Bewohnen die in diesen Hohlräumen sind? Kann man das irgendwie messen oder ist erkaltet das ganze ungiftig?? Die putzer streiten sich da mit den malern aber eine richtige Lösung bzw Ansatz einer kann ich bei denen auch nicht erkennen. Hoffe ich habe das einigermaßen verständlich rübergebracht und ihr könnt mir mit Tipps helfen, vielen Dank dafür.
Antwort von Der Schimmeldoktor

Bei der Verbrennung entstehen polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, PAKs wie Naphtalin Anthracen oder Fluoren u.a.
Viele PAKs sind carzinogen. Näheres muss durch eine chemische Analyse geklärt werden.
Eventuell hilft das Verkakseln der Hohlräume, ein Verfahren, welches ich bei der Schimmelsanierung einsetze

Eigene Frage stellen

Frage stellen

HausCo Logo
Experten & Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen
Jetzt Frage stellen