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Was kostet eine Hohlraumdämmung?

Hohlraumdämmung ist natürlich nicht kostenlos. Aber welche Kosten fallen dafür an? Die schlechte Nachricht: Pauschalangaben zu den Kosten einer Hohlraumdämmung lassen eine ziemliche Bandbreite tatsächlicher Kosten zu. Die gute Nachricht: Als Orientierung, was Hohlraumdämmung für Kosten verursacht, eignen sich Pauschalangaben sehr wohl.
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Kosten einer Hohlraumdämmung: Materialpreise und Handwerkerkosten

Die Gesamtkosten einer Hohlraumdämmung bestehen aus „Kosten für Dämmstoffe“, „Kosten für handwerkliche Arbeiten“ sowie weiteren Kosten (z.B. Anfahrt). Das muss man stets im Hinterkopf haben, damit einen nicht einkalkulierte Kosten nicht überraschen. Die benötigte Menge an Dämmstoffen hängt von der zu dämmenden Fläche ab. Bei der Hohlwanddämmung wird die Größe der Dämmfläche bisweilen in Quadratmeter oder Kubikmeter angegeben. Beides hat Vor- und Nachteile.

Kosten pro Quadratmeter oder Kubikmeter?

Kosten für die Hohlraumdämmung in Quadratmeter anzugeben macht nur bedingt Sinn. Ein mit Dämmstoff zu füllender Hohlraum ist immer dreidimensional und somit auch auch von drei Werten abhängig: Länge, Breite und Höhe des Hohlraums. Dem wird die Quadratmeter-Angabe beispielsweise bei einer Hohlwanddämmung nicht gerecht, da die Breite des Hohlraums zwischen den beiden Wandschalen unberücksichtigt bleibt.

Allerdings wissen Hausbesitzer oftmals nicht, wie viele Kubikmeter der Dämmbereich bei einer Hohlwanddämmung umfasst, während sich die Quadratmeter-Größe der Wand einfach bestimmt lässt. „Kosten pro Kubikmeter“ ist daher der genauere, aber bisweilen von Laien schlechter einzuschätzende Wert.

Kostenfaktor „Dämmstoff“

Berücksichtigen muss man bei der Kostenkalkulation für eine Hohlraumdämmung die unterschiedlichen Preise für Einblasdämmstoffe wie Schaum, Perlite oder Flocken. Einen Überblick gibt eine Großgrafik des IpeG-Instituts (Stand: Februar 2013), die man auf der Seite „Energiewelt.de“ des Energieversorgers RWE findet. In der Grafik sind die Dämmstoffkosten pro Kubikmeter angegeben.

Bei einer Hohlraumdämmung mit Schaum aus Polyurethan erreichen die Dämmstoffkosten beispielsweise laut Grafik 80 €/m³. Damit liegt der Schaum etwa in mittlerer Preisklasse. Teurer ist etwa Schaum vom Typ Keramikschaum. Er schlägt mit 750 bis 3000 €/m³ zu Buche. Vergleichsweise günstig sind dagegen unter anderem Zellulose und Glaswolle für die Hohlraumdämmung.

Dämmstoff-Kosten sind nicht alles

Ob nun Schaum, Mineralien oder andere Einblasdämmstoffe: Wie erwähnt, sind die Kosten für die Einblasdämmstoffe nicht die Gesamtkosten der Hohlraumdämmung. Zusätzlich muss man die Arbeitskosten einkalkulieren. Ein Preisbeispiel für die Gesamtkosten: Ein Dämmungsbetrieb gibt unter 1aeinblasdaemmung.de Kosten für die Hohlwanddämmung einer 120 m² großen Wand mit einer sieben Zentimeter großen Hohlschicht einen Endpreis von 2.550€ inklusive Mehrwertsteuer an.

Hohlraumdämmung: Nicht am falschen Ende sparen!

Natürlich sollte man die Kosten einer Hohlraumdämmung gering halten, aber nicht auf Kosten der Qualität. Es muss gewährleistet sein, dass die Hohlraumdämmung fachgerecht ausgeführt wird und keine nachträglichen Probleme auftreten. Dann amortisiert sich die Maßnahme oft in wenigen Jahren, sodass die Einsparungen bei den Heizkosten die Anfangsinvestitionen übersteigen.

Was eine Hohlwanddämmung in Ihrem individuellen Fall kostet können Sie über unseren kostenfreien Angebotsservice in Erfahrung bringen. Via Onlineformular können Sie direkt das Handwerk bei Ihnen vor Ort kontaktieren für ein unverbindliches Angebot.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de