Ständerwand aus Holz

Eine Holzständerwand zu bauen, ist eine Variante für den Bau einer Zwischenwand im Haus. Ob die Ständerwand aus Holz im Vergleich zur Metallständerwand die beste Variante ist oder nicht, darüber scheiden sich die Geister. Pauschal für alle Fälle lässt sich die Frage wohl auch nicht beantworten.
Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
TrockenbauWandHolzständerwand

Holzständerwand – Charakteristika einer Ständerwand aus Holz

Die Holzständerwand unterscheidet sich von der Metallständerwand durch das Material fürs Ständerwerk. Der Aufbau einer Ständerwand ist im Prinzip immer gleich. Das Ständerwerk aus Metall oder Holz ist das Gitterwerk der Wand, an dem Trockenbauplatten befestigt werden. Die Platten bilden im Aufbau der Ständerwand aus Holz wie der Metallständerwand die Wandverkleidung. Die Platten werden bei Metall- wie Holzständerwand im Trockenbau auch Beplankung der Wand genannt. Das Innere der Holzständerwand kann mit Dämmstoffen wie etwa Dämmplatten oder auch losen Dämmstoffen ausgefüllt werden.

Metall- oder Holzständerwand?

Wie bereits angedeutet, scheiden sich hier die Geister. Bisweilen liest man Kommentare, dass sich die benötigten Balken einer Ständerwand aus Holz einfacher zurechtsägen lassen als die Profile einer Metallständerwand. Dann wieder heißt es, eine Metallständerwand lasse sich dennoch einfacher bauen als eine Holzständerwand. Am besten unterhält man sich bei dieser Frage einmal mit einem Trockenbau-Fachmann und holt sich dort Rat ein.

Holzständerwand einlagig beplankt | Bildquelle: Knauf Gips KG

Eine Holzständerwand bauen – aber wie?

Erster Schritt, wenn man eine Ständerwand aus Holz als Innenwand bauen möchte, ist der Aufbau des Holzständerwerks. Dazu zeichnet man am besten an Boden und Decke die Stellen ein, an denen die Ständerwand aus Holz gebaut werden soll.

  • Zwei Balken werden für die Ständerwand aus Holz waagerecht an Boden und Decke montiert, sodass sie von einer Wand zur anderen reichen.
  • Zwischen diese beiden Balken werden weitere senkrecht eingepasst, sodass das hölzerne Gitterwerk der Holzständerwand entsteht.
  • Anschließend werden die Trockenbauplatten an diesen Aufbau befestigt. Bei Gipsplatten kann man hierfür Nägel nutzen. Alternativ gehen aber auch Akkuschrauber und Schrauben oder ein Elektrotacker.
  • Abschließend kann die Holzständerwand verputzt und/oder tapeziert werden.
  • Möchte man schwerere Lasten an der Holzständerwand aufhängen, empfehlen sich weitere Holzbalken oder Holzplatten im Ständerwerk.

Holzständerwände lassen sich mit doppeltem Ständerwerk realisieren, sodass zwischen den Platten ein größerer Zwischenraum im Wandinneren entsteht.

Die Eigenschaften einer Ständerwand aus Holz hängen stark von den verwendeten Trockenbauplatten ab.

Weiterlesen zum Thema "Rigipswand"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Holzständerwand

Ständerwand im Neubau schief - Kosten für Begradigung?

Eine Ständerwand im Neubau ist schief. Fläche etwa 10 m2. Was kosten die Begradigung, samt aller begleitenden Arbeiten (elektro-, fliesen-,tapezier-,malen-laminatverlegen-,putzarbeit)?
Antwort von Malermeister Marcus Paul

Das kann man erst sagen wenn man es sieht wir hatten mal eine solchen Fall, damals hatten wir die gesamte Wand einfach verschoben man muss aber dazu sagen, sie stand auf einer rohen Estrichfläche.

zweite Variante, einfach aufdoppeln.

Muss ich (als Mieter) in diesem Fall Rückbauen?

Ein 300 Jahre altes Haus besitzt schon seit 40 Jahren eine Aussendämmung aus Styropor. Bei der Aussenwand handelt es sich jedoch um ein Lehmmauerwerk. Die dazugehörige Innenwand ist schief und hat teilweise eine sehr lose Oberfläche. Um innen ordentliche Wände zum Tapezieren zu haben und dazu noch etwa ein Fernsehgerät anzubringen, entschloss ich, dies mit einer Ständerwand und Gipskartonplatten zu machen. Gesagt getan. Den Hohlraum (ca 80 mm) dazwischen habe ich aber leer gelassen, weil ja aussen schon gedämmt ist. Bemerkt werden sollte, dass ich nur Mieter dieses Hauses bin. Nun soll ich das alles wieder Rückbauen, weil der Vermieter die Befürchtung hat, dass es nun zu Schimmelbildung in den folgenden Jahren kommen kann, da angeblich keine Zirkulation im Hohlraum erfolgen kann. Habe schon verschiedenste Theorien gehört. Einer sagt Rückbau, anderer sagt - Silikatplatten anstatt Gipskartonplatten einsetzen. Es gibt auch unterschiedliche Aussagen von einem Baumarktverkäufer und einem Bauarbeiter. Wer kann mir da einen richtigen genauen und professionellen Rat geben? Bin mit meinem Vermieter und meinen Nerven bald am Ende. Möchte mich mit meinem Vermieter aber auch nicht streiten, da es ja immerhin sein Haus ist. Bitte um eure Hilfe!
Antwort von Der Schimmeldoktor

Ohne Ortstermin kann ich dazu wenig sagen. Auf jeden Fall können Gipskartonplatten wegen des Celluloseanteils schimmeln.
Davon abgesehen ist der Vermieter zuständig wenn es um lose Oberflächen geht

Dämmstoff für Fachwerkhaus

Ich habe ein Fachwerkhaus gekauft welches von außen verputzt ist. Nun möchte ich eine Dämmung von innen hinzufügen. Als Ständerwand verwende ich Profile und Fermacellplatten. Was ist hier als Dämmstoff am besten geeignet und wie verhält es sich mit einer Dampfsperre? Habe mir schon viel Rat geholt aber jedes mal eine andere Empfehlung bekommen. Was die eine Firma für unabdingbar hält, ist für den nächsten Fachmann das schlimmste was ich machen kann!
Antwort von EBT-Einblasdämmtechnik GmbH

Unbedingt Dampfsperre!! Da der Taupunkt in der Aussenwandkonstruktion liegen wird. Empfehlen würde ich eine mineralische Dämmung.

Eigene Frage stellen

Frage stellen

HausCo Logo
Experten & Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen
Jetzt Frage stellen