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Holzständerwerk für Trockenbau-Wände

Der Bau mit Holzständerwerk ist bereits aus dem 13. Jahrhundert bekannt. Holzständer lassen sich im Trockenbau für den Bau von Außenwänden ebenso einsetzen wie für den Innenausbau: etwa beim Wandaufbau im Hausinneren oder als Holzunterkonstruktion bei Holzdecken.
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Holzständerwerk - Trockenbau mit Holzunterkonstruktion statt Metall

Ein Holzständerwerk konkurriert im Trockenbau mit einem Ständerwerk aus Metallprofilen. Über Vorteile und Nachteile streiten sich Experten.

Holzständerwerk© Dirk Hoffmann - Fotolia.comVorteile Metallständerwerk

# Metallprofile haben einen höheren Grad an Vorfertigung als Kanthölzer. Dadurch können sich Vorteile gegenüber dem Holzständerwerk ergeben, weil etwa vorgefertigte Löcher für Kabel existieren.

# Holz im Holzständerwerk kann sich verziehen, sodass Risse in einer Innenwand durch den Wandaufbau entstehen. Diese Probleme bestehen bei Metall nicht.

# Mit speziellen Metallprofilen lassen sich einfacher als mit einem Holzständerwerk auch Innenwände für Feuchträume realisieren. Passende Trockenbau-Lösungen aus Metall gibt es daneben für gebogene Wände und gewölbte Decken.

Vorteile Holzständerwerk

# Wer sich für ökologisches Bauen entschieden hat, wird die Holzunterkonstruktion im Trockenbau vermutlich Metallprofilen vorziehen.

# Viele Hobby-Handwerker haben mit dem Schneiden von Holz für Holzständer weniger Probleme als mit dem Schneiden von Blech.

# Holz werden viele gute Eigenschaften als Baumaterial zugeschrieben, die auch für ein Holzständerwerk als Wandaufbau oder Deckenkonstruktion im Trockenbau gelten. Dazu gehören gute Dämm-Eigenschaften und eine positive Energiebilanz.

Preislich ergeben sich keine sehr großen Unterschiede, im Allgemeinen ist Holzständerwerk im Trockenbau maximal etwas preisgünstiger als das Ständerwerk aus Metall.

Beispiel – Holzständerwerk für Innenwände

Die Arbeiten für einen Wandaufbau in Holzständer-Bauweise ähneln denen, die bei der Wand mit Metallprofilen anfallen. An der Stelle, an der die Wand entstehen soll, werden zunächst Kanthölzer an Wand, Decke und Boden befestigt, die den Rahmen im Holzständerwerk bilden. Oftmals ist es sinnvoll, die Seite eines Kantholzes beim Trockenbau mit Kontakt zu Boden, Wand oder Decke mit Dichtklebern zu bekleben. Das erhöht den Schallschutz.

Zwischen den waagerechten Kanthölzern an Decke und Boden werden dann weitere Kanthölzer senkrecht eingefügt, sodass ein Gitter entsteht. An dieser Holzunterkonstruktion werden Trockenbauplatten befestigt. Bei Bedarf integriert man Dämmplatten oder -stoffe in das Holzständerwerk. Bei einer Holzständer-Wand ist sorgfältiges Arbeiten wichtig. Geachtet werden muss beim Holzständerwerk etwa auf den richtigen Abstand der senkrechten Kanthölzer zueinander.

Eine Holzunterkonstruktion kann durchaus hohen Brandschutz-Anforderungen genügen und Klasse F90 erreichen. Fachbetriebe für Trockenbau helfen bei korrekter Brandschutzplanung im Trockenbau gern weiter.