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Strahlenschutzplatten für Röntgenräume und Eigenheime

Ein klassischer Einsatzbereich der Strahlenschutzplatte im Trockenbau ist der für Röntgenräume in Praxen und Krankenhäusern. Aber auch für private Hausbesitzer bietet der Markt mittlerweile Strahlenschutzplatten an. Hier schirmt die Platte das Haus gegen elektromagnetische Wellen ab.
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Strahlenschutzplatte: Materialien und Einsatzgebiete im Trockenbau

Möglich sind etwa als Strahlenschutzplatte konzipierte Verbundplatten. Diese Trockenbauplatten für Strahlenschutz können Gipskartonplatten oder aus Holz gefertigte Spanplatten mit einer Blei-Ummantelung sein. Auf dem Markt existieren allerdings auch bleifreie Lösungen, bei denen spezielle Gipsplatten als Strahlenschutzplatten für den Trockenbau angeboten werden. Sie lassen sich weitgehend wie normale Gipsplatten bearbeiten.

Strahlenschutzplatte für das Eigenheim

Bei der Strahlenschutzplatte für das Eigenheim spielt die Abschirmung gegen elektromagnetische Felder eine Rolle. Hierfür werden auf dem Markt etwa Strahlenschutzplatten mit einem Gips-Graphit-Kern für den Trockenbau angeboten. Sie absorbieren die elektromagnetischen Wellen zum Teil, teilweise reflektieren sie diese Wellen. Hersteller solch einer Strahlenschutzplatte versprechen bisweilen, dass Innenräume von Immobilien durch solche Platten vor bis zu 99,99 Prozent der elektromagnetischen Wellen abgeschirmt werden.

Kennzahlen einer Strahlenschutzplatte

Drei Millimeter dickes Blei schirmt laut Angaben der Universität Tübingen Röntgenstrahlung mit einer Energie von bis zu 150 keV ab, was für die Abschirmung von Röntgenräumen wichtig ist. „keV“ ist die Abkürzung für Kilo-Elektronenvolt. Für eine Strahlenschutzplatte ist der so genannte Bleigleichwert entscheidend. Er wird in „mm Pb“ gemessen und gibt an, wie viel Millimeter Bleidicke die Strahlenschutzplatte ersetzen kann.

Abhängig ist der Bleigleichwert bei Trockenbauplatten auch von der Intensität der Strahlung. Beispiel für den Bleigleichwert einer Strahlenschutzplatte: Eine 12,5 Millimeter dicke Strahlenschutzplatte besitzt 0,45 mm Pb Bleigleichwert bei einer Röhrenspannung von 60 kV. Die hier publizierten Werte gelten für eine Beispiel-Strahlenschutzplatte, nicht für alle 12,5 Millimeter dicken Strahlenschutzplatten.

Eine Strahlenschutzplatte schützt im Trockenbau oftmals nicht alleine vor Strahlung. Im Allgemeinen besitzen solche Platten auch gute Werte als Brandschutz- und Schallschutzplatten.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de