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Hohlraumdämmung: schnell, günstig und oft gut!

Dort, wo sich bei einer Immobilie Hohlräume befinden, kann man diese Hohlräume dämmen. Für solch eine Hohlraumdämmung kommen sehr unterschiedliche Dämmstoffe in Frage. Vorteile der Sache: Oftmals lässt sich die Hohlraumdämmung besonders schnell und günstig durchführen.
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Hohlraumdämmung: Wo und wie funktioniert sie?

Eine Hohlraumdämmung kommt in unterschiedlichen Bereichen einer Immobilie in Frage:

  • Wurde ein Haus mit einem zweischaligen Mauerwerk gebaut, kann man beispielsweise hier Hohlräume dämmen und zwar zwischen den beiden Mauerschalen. Alternativ lassen sich auch Wände und Zwischenwände im Inneren eines Hauses mit Hohlraumdämmung wärme- und schallisolieren.
  • Eine Hohlraumdämmung ist auch eine Option bei der Dachdämmung. Hier lassen sich zwischen den Sparren Hohlräume dämmen. Sparren sind Holzbalken, die schräg von der Traufe (unterer Dachrand) bis zum oberen Dachrand (Dachfirst) verlaufen. Man kann etwa unter den Sparren Dämmplatten verbauen und die so geschlossenen Hohlräume mit Einblasdämmstoffen füllen.
  • Bei der obersten Geschossdecke ist ebenfalls eine Hohlraumdämmung möglich, immer vorausgesetzt, dass ein passender Hohlraum existiert. Und was für die oberste Geschossdecke gilt, gilt im Prinzip für jede andere Decke beziehungsweise jeden anderen Fußboden mit Hohlraum: Man kann auch diese Hohlräume dämmen.

Kommt eine Hohlraumdämmung in Frage, sollte man sie auch in Erwägung ziehen. Im Vergleich aller von Fachbetrieben durchgeführten Dämm-Maßnahmen ist sie meistens eine günstige, gute und schnell durchzuführende Dämm-Maßnahme.

Hohlraumdämmung im Inneren eines HausesHohlraumdämmung einer Zwischenwand mit Thermofloc Zellulosedämmstoff | Bildquelle: Peter Seppele Gesellschaft m.b.H.

Einsparpotenziale

Hohlraumdämmung ist nicht kostenlos, allerdings lassen sich die Kosten durch eine Förderung senken. Rechner wie der auf U-Wert.net verraten etwas über das Einsparpotenzial: Bei bestimmten Wänden mit Hohlräumen verliert man etwa nach der Hohlraumdämmung mit EPS-Granulat statt 86 nur noch 8 kWh pro Quadratmeter und Heizperiode.

Ablauf einer Hohlraumdämmung

Eine Hohlraumdämmung funktioniert im Prinzip ganz einfach. Möchte man etwa in der obersten Geschossdecke Hohlräume dämmen, entfernt man entweder Holzbalken oder -latten aus dem Dachoden oder bohrt Löcher in den Boden hinein. In die Öffnungen wird dann ein Schlauch geführt, durch den der Einblasdämmstoff mithilfe einer Einblasmaschine in die Hohlräume eingeblasen wird. Ganz ähnlich funktioniert die Sache, wenn eine Hohlraumdämmung bei zweischaligen Wänden oder im Dachbereich durchgeführt wird. Wer die Sache allerdings nicht fachgerecht erledigen lässt, muss Nachteile befürchten.

Dämmstoffe für die Hohlraumdämmung

Dämmstoffe für die Hohlraumdämmung existieren in Form von Flocken, Fasern oder kleinen Kügelchen. In Frage kommen sowohl Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen als auch mineralische und synthetische Varianten, mit denen sich Hohlräume dämmen lassen:

  • Beispiele für Einblasdämmstoffe aus nachwachsenden Materialien sind Zellulose, Hanf- und Holzfasern sowie Korkflocken.
  • Zu den mineralischen Dämmstoffen für eine Hohlraumdämmung gehören beispielsweise Perlite, Mineralfasern, Glaswolle.
  • Synthetische Dämmstoffe sind beispielsweise Granulate aus Polystyrol oder Polyurethan.

Eine Innovation ist extrem leichtes Aerogel-Granulat, das überwiegend aus Luft besteht und dessen Wärmeleitfähigkeit sehr gering ist. Dafür ist dieser Dämmstoff auch vergleichsweise teuer. Nicht jeder Einblasdämmstoff ist für jede Hohlraumdämmung gleich gut geeignet. Je nach Aufgabe sind Eigenschaften wie eine besondere Feuchtigkeitsresistenz, Schalldämmung oder eine besonders niedrige Wärmeleitfähigkeit von Bedeutung, um etwa Vorgaben der Energieeinsparordnung zu erfüllen. Geht es in Foren um Erfahrungen mit Hohlraumdämmungen, spielt die Frage nach geeigneten Dämmstoffen auch öfters eine Rolle.

Die schnelle und relativ preisgünstige Durchführung ist einer der Vorteile der Hohlraumdämmung. Aber es gibt noch weiteren Nutzen.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de
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