Für den Trockenbau gelten in Deutschland sowohl deutsche als auch europäische Normen. Die wichtigsten betreffen hierbei den Bau des Ständerwerks sowie Vorschriften zum Brandschutz. Für Bauherren sind diese Normen z.B. für den Materialeinkauf wichtig.
Baustoff- und Feuerwiderstandsklassen geben Auskunft zum Brandverhalten im Trockenbau.
Für den Bau von Wänden und abgehängten Decken stehen im Trockenbau verschiedene Platten zur Verfügung. Diese sind in der Regel aus Gipsfaser oder Gipskarton gefertigt. Je nach Trockenbau Anforderung sind diese in speziellen Ausführungen erhältlich:
als Brand-, Strahlen- und Schallschutzplatten sowie zur Wärmedämmung und Akustik.
Profile sind längliche, zu einem U gebogene Metallschienen aus Blech. Sie werden im Trockenbau zu einem Ständerwerk zusammengefügt. Hierbei kommen verschiedene Trockenbau-Profile zum Einsatz: C, CD, CW, U, UA, UD und UW Profile.
U Profile werden mit der Bausubstanz verbunden, C Profile halten die Gipsplatten.
Das Ständerwerk bildet im Trockenbau das Grundgerüst für Wände und abgehängte Decken. Hierzu werden Metallschienen (Profile) am Fußboden und der Decke befestigt und mit senkrecht stehenden Profilen zu einem Wandgerüst verbunden.
Trockenbau ist ebenso mit einem Ständerwerk aus Holz möglich.
Was kosten Trockenbau Platten, Trockenbau Profile, Spachtelmasse & Co? Ein Blick in dieses Kapitel liefert Heimwerkern Antwort. Genau hinschauen sollten Sie prinzipiell immer bei den Preisangaben für Trockenbau Materialien.
Oft wird nur der Quadratmeter- bzw. Meterpreis angegeben, nicht der Stückpreis.
Einen Handwerker für Trockenbau Arbeiten zu bestellen ist immer dann sinnvoll, wenn an Trockenbau Wände, Decken oder Fußböden spezielle Anforderungen gestellt werden. Die Kosten weist der Handwerker in der Regel pro Quadratmeter aus.
Prüfen Sie Angebote u.a. darauf, ob Materialpreise enthalten sind oder nicht.
Eine Trockenbau Wand kann mit einem Ständerwerk aus Metall-Profilen oder Holzbalken errichtet werden. In die Planung fließen die spätere Elektroinstallation, Türen, Wandheizungen und Heizkörper sowie die Ballwurfsicherheit mit ein.
Schall-, Brandschutz u.a. Funktionen lassen sich mit Trockenbau Wänden realisieren.
Trockenbau Decken werden immer dann interessant im Innenausbau, wenn eine unsaubere Decke abgehängt werden soll, Deckenbeleuchtung oder ein spezielles Deckendesign geplant ist sowie die Raumakustik verbessert werden soll.
Trockenbau Decken planen und realisieren Sie am besten mit einem Trockenbau Betrieb.
Trockenbau Grundlagen
Innenausbau im Rahmen von Dämmungs- und Sanierungsmaßnahmen wird häufig in Trockenbauweise realisiert. Trockenbau meint in diesem Zusammenhang, dass Wände, Decken und Fußböden ohne wasserhaltige Baustoffe wie z.B. Zement neu entstehen oder saniert werden. Anstelle von Zement und Ziegelsteinen kommen Metallschienen (Profile) und Trockenbau Platten aus Gips zum Einsatz, um z.B. eine neue Zwischenwand zu errichten.
Dabei können in Trockenbauweise verschiedenste Raumkonzepte und bauphysikalische Anforderungen realisiert werden: Wärmedämmung, Brandschutz, Strahlenschutz, Schallschutz, Akustik sowie der Innenausbau von Feuchträumen.
Unterschiede von Trockenbau Platten
Für diese unterschiedlichen Anforderungen hat die Industrie eine Vielzahl von Trockenbau Platten entwickelt, so z.B. Verbundplatten für die Wärmedämmung. Grundlegend hierbei: Trockenbau Platten werden entweder aus Gipsfaser oder Gipskarton hergestellt. Rigipsplatten bezeichnen in diesem Zusammenhang keine spezielle Art von Trockenbau Platten, sondern einen bestimmten Hersteller (die Saint-Gobain Rigips GmbH). "Rigipsplatten" hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch als Synonym für Trockenbau Platten eingebürgert.
Materialpreise und Handwerkskosten hängen in direktem Maß davon ab, welche Eigenschaften die neue Wand oder Decke erfüllen soll. Grundlegende Kosten für eine Trockenbau Wand geben Handwerksbetriebe mit rund 40 bis 70€ pro Quadratmeter an.
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