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Umweltfreundlich Dämmen mit Hanf

Hanf Dämmung ist eine ökologisch wertvolle Dämmvariante. Hanf ist eine robuste Pflanze, die schnell wächst. Mit Hanf Dämmung betreibt man daher keinen Raubbau an der Natur, denn die Dämmung wird im Gegensatz zu vielen anderen Dämmstoffen aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Hanf Dämmung ist zudem beständig gegen Feuchte, schädlingsresistent und bildet keinen guten Nährboden für Schimmelpilze. Eine gute Dämmwirkung kommt hinzu.
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Hanf Dämmung - natürliche Dämmung aus nachwachsendem Rohstoff

Hanf Dämmung mit HanfmatteHanfeinsatz bei einer Zwischensparrendämmung |
Bildquelle: Hock GmbH & Co. KG
Hanf Dämmung gehört zur Gruppe der organischen natürlichen Dämmstoffe. Für die Produktion der Hanf Dämmung wird Hanfstroh genutzt. Aus Fasern werden Dämmmatten, wobei häufig synthetische Fasern als Stützelemente integriert werden. Für den Brandschutz kommt beispielsweise Amoniumphosphat zum Einsatz.

Hanf Dämmung ist nicht nur in Mattenform erhältlich. Hanf Dämmung kann als loser Dämmstoff eingesetzt werden, zum Beispiel in Form von Stopfwolle. Verholzte Teile werden auch zu Platten verarbeitet.

Hersteller von Hanf Dämmung findet man unter anderem in der Broschüre der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe „Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“.

Dämmen mit Hanf - die Einsatzgebiete

Hanf Dämmung ist für die Unter- und die Zwischensparrendämmung eines Daches geeignet, für die Dämmung nicht begehbarer, aber zugänglicher oberster Geschossdecken, die Innendämmung einer Zimmerdecke oder der Bodenplatte und die vor der Witterung geschützte Außendämmung eines Daches unter der Abdeckung. Bei der Wand- und Fassadendämmung lässt sich Hanfdämmung etwa

  • für die Dämmung von Holzrahmen- und Holztafelbauweise,
  • die Außendämmung der Fassade hinter einer Verkleidung und
  • die Dämmung von Raumtrennwänden einsetzen.

Für eine Perimeterdämmung eignet sich Hanf allerdings nicht. Wie gut Hanf Dämmung für eine Dämmaufgabe geeignet ist, klärt ein Gespräch mit Fachbetrieben für Dämmung.

Die wichtigsten Kennzahlen einer Hanf Dämmung

Wärmeleitfähigkeit: 0,040 - 0,045W/(m K)
Dichte pro Kubikmeter: 20 - 25 Kg/m³
Baustoffklasse: B2 (normalentflammbar)
Preise: 10 bis 25 Euro pro Quadratmeter (Durchschnittswert)

Vorteile und Nachteile

Der Primärenergieverbrauch bei der Produktion von Hanf Dämmung ist relativ niedrig (ökologischer Vorteil). Im Vergleich zur PUR Dämmung ist die Dämmwirkung allerdings geringer, weil die Wärmeleitfähigkeit beim Hanf höher liegt (höhere Wärmeleitfähigkeit = schlechtere Dämmung). Dafür besitzt Hanf Dämmung neben ihren vorher genannten Vorteilen eine sehr gute feuchtigkeitsregulierende Wirkung. Hanf Dämmung kann bis zu 17 Prozent ihrer Masse als Feuchtigkeit aufnehmen, ohne an ihrer Dämmwirkung einzubüßen.

Natürlich spielen auch die Preise für Dämmstoffe eine Rolle bei der Auswahl. Schafwolle Dämmung ist eine weitere Dämmmethode mit natürlichen Rohstoffen, die sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de
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