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Zelluloseplatten

Zellulosedämmplatten werden auch Zelluloseplatten oder Zellulose Dämmplatten genannt. Die Dämmplatten mit vielen guten Eigenschaften konkurrieren nicht alleine mit anderen Dämmplatten, sondern teils auch mit Zellulose als Einblasdämmstoff.
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Zellulosedämmplatten als Dämmmaterial: Einsatz & Eigenschaften

Zellulosedämmplatten werden laut Ökologischem Baustoffinformationssystem WECOBIS bei folgender Dämmung im Bereich Decke und Dach eingesetzt:

  • Zelluloseplatten lassen sich für eine vor der Witterung geschützte Außendämmung unter der Dachdeckung nutzen.
  • Einsetzen lassen sich Zellulose Dämmplatten daneben für eine Zwischensparren-Dämmung, die Dämmung eines zweischaligen Dachs sowie einer nicht begehbaren, aber zugänglichen obersten Geschossdecke.
  • Ebenfalls nutzen kann man Zellulosedämmplatten bei einer Innendämmung, der Dachdämmung unter den Sparren oder einer abgehängten Decke.

Bei der Wand- und Fassadendämmung kann man Zelluloseplatten zur Dämmung von Wänden in Holzrahmen- und Holztafelbauweise nutzen, daneben für die Innendämmung und speziell die Dämmung von Raumtrennwänden.

Was ist Zellulose?

Zellulose Dämmplatten gehören zu den organisch-natürlichen Dämmmaterialien. Grundlage der Produktion dieser Dämmplatten ist zerkleinertes, gemahlenes Altpapier, das mit Wasserdampf behandelt und zu Zelluloseplatten gepresst wird. In der Zellulose enthaltene Bindemittel sorgen für den Zusammenhalt des Materials. Eventuell kommen Zusätze zum Altpapier-Grundmaterial hinzu, aus dem die Zellulosedämmplatten produziert werden.

Oft werden zerkleinerte Textilreste zur Zellulose gemischt, um die Stabilität der Zellulosedämmplatten zu erhöhen. Weitere Zusätze können beispielsweise Borsäure und Borsalze sowie weitere Stoffe sein, um diverse Eigenschaften von Zellulosedämmplatten wie etwa Brandverhalten zu erhöhen. Zelluloseplatten sind relativ flexibel, weitgehend resistent gegen Fäulnis und Verrottung, aber eher nicht druckstabil. Die Wärmeleitfähigkeit von Zellulosedämmplatten liegt bei 0,040 W/mK. Bei der Einschätzung, ob Zellulosedämmplatten oder andere Dämmstoffe für ein konkretes Dämmprojekt in Frage kommen, können Fachbetriebe für Dämmung helfen.

Zellulose als Einblasdämmstoff

Zellulose Dämmplatten sind nicht das einzige aus Zellulose bestehende Dämmmaterial. Alternative ist Zellulose als Einblas-Dämmstoff, mit dem Hohlräume gefüllt werden, beispielsweise in der obersten Geschossdecke, um untere Räume gegenüber einem nicht genutzten Dach zu dämmen.

Zelluloseplatten verarbeiten

Zellulose Dämmplatten lassen sich mit üblichen Werkzeugen auf passende Größe bringen, mit denen auch Holzplatten bearbeitet werden. Mit geeigneten Klebern können die Zellulosedämmplatten an der zu dämmenden Stelle befestigt werden. Bei Dämmaufgaben wie der Zwischensparren-Dämmung lassen sich Zelluloseplatten auch zwischen die Sparren des Dachs klemmen. „Die Verarbeitung ist wenig staubend, dennoch sollte ein Atemschutz eingesetzt werden“, urteilt die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe.

Einschätzung zu Zellulosedämmplatten

Zellulosedämmplatten sind – etwa im Vergleich zu einer Korkplatten-Dämmung – recht preisgünstig und zählen als Dämmstoff aus Recyclingmaterialien überdies zu den nachhaltigen Dämmvarianten. Kompostierbar sind Zellulosedämmplatten aber in der Regel aufgrund der Zusätze nicht.

Zellulosedämmplatten sind nur eine Variante der Dämmplatten. Man sollte sich mehrere ansehen, bevor man sich entscheidet.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de