Dachdämmung & Dach Wärmedämmung im Überblick

Ein unzureichende Dachdämmung kostet ihren Besitzer viel Geld. Aus dem Dach entweichende Wärme erhöht die Heizkosten und die Brennstoffkosten steigen seit Jahren kontinuierlich an. Ein umweltbewusster Umgang mit Energie ist leider noch nicht selbstverständlich geworden und viele Hausbesitzer könnten durch den Aufbau einer Dach Wärmedämmung im Neubau oder Altbau profitieren.

Dachdämmung und Dach Wärmedämmung halten die Wärme im Haus

Heizkosten lassen sich auf verschiedenen Wegen einsparen. Eine moderne, effiziente Heizung einzubauen wäre in einem Altbau eine Möglichkeit, genau wie ein kosteneffizientes Heizmanagement und das Begrenzen der Raumtemperatur auf 21° Celsius tagsüber und 18° Celsius über Nacht. Heizkörperthermostate und richtiges Lüftungsverhalten tragen ebenfalls zu einer Senkung der Heizkosten in Neu- und Altbau bei.

Das alles nützt allerdings nichts, wenn wertvolle Wärme durch das ungedämmte Dach entweichen kann. Auch eine Wärmedämmung im Altbau oder eine nicht fachmännisch ausgeführte Dach­dämmung führen zu Wärmeverlusten. Eine sorgfältig ausgeführte Dach Wärmedämmung hingegen hält die Wärme im Haus, was die Heizkosten deutlich senkt. Im bestehenden Altbau sollten Heizung und Dachdämmung gemeinsam erneuert werden. Ergänzende Maßnahmen wie die Temperatur­absenkung der Heizung sind nach dem Aufbau einer Dach Wärmedämmung sinnvoll. Hier können Sie eine kostenlose Beratung von Dachdeckern anfordern.

 

Dachdämmung und Dach WärmedämmungZwei Arten der Dachdämmung: Zwischen- und Untersparrendämmung, Bildquelle: URSA Deutschland GmbH

 

Ungenügende Wärmedämmung im Dach - und nun?

Sobald der Verdacht besteht, dass die Wärmedämmung im Dach ungenügend ist, bietet sich eine Wärmebildmessung an. Speziell geschultes Fachpersonal untersucht mit einer Wärmebildkamera das gesamte Gebäude auf Undichtigkeiten, entweichende Wärme und vorhandene Wärmebrücken. Der nächste Schritt kann ein Besichtigungstermin mit einem Fachbetrieb für Dachdämmung vor Ort sein. So kann der erfahrene Fachmann feststellen, ob neben der Dachdämmung noch zusätzliche Arbeiten durchgeführt werden müssen.

Insbesondere der Aufbau von Dachstuhl, Dachsparren, Dachpfetten und die gesamte Dachein­deckung sollten vor der Dachdämmung genau untersucht werden. Bei der Besichtigung des Daches sollte auch geprüft werden, ob das Dach EnEV konform ist und welche Anforderungen aufgrund dieser Überprüfung an die Dach Dämmstoffe und die Dämmart gelegt werden müssen.

Welche Dachdämmung und welches Material sind am besten?

Falls die Dachhaut ebenfalls erneuert werden muss, eignet sich die Aufsparrendämmung für den Aufbau der Dachdämmung. Wenn die Dachhaut allerdings intakt ist, kann eine Dachdämmung von innen sinnvoller sein, hier  sind sowohl Zwischensparrendämmung als auch Untersparrendämmung möglich. Nutzt man das Dachgeschoss nicht als Wohn- und Lebensraum, so kann man auch mit einer anderen Art der Dachdämmung Heizkosten sparen: der Dämmung der obersten Geschossdecke. Diese Geschossdeckendämmung sorgt dafür, dass keine Wärme aus den bewohnten Bereichen in das Dach und von dort aus in die Umwelt entschwindet und ist schnell erledigt und recht kostengünstig.

Die Vielzahl der Dach Dämmstoffe auf dem Markt stellt für jedes Dach und jeden Bauherren­wunsch die richtige Dach Wärmedämmung zur Verfügung. Neben dem eigentlichen Dämmmaterial sind auch Dampfsperren, Dampfbremsen und eventuelle Lattungen bei den Kosten der Dachdämmung zu kalkulieren.

Wer nach dem Aufbau einer Wärmedämmung auf Nummer sicher gehen möchte, kann einen Blowerdoor Test durchführen lassen. Auch eine Erfolgskontrolle durch eine weitere Wärmebild­messung kann die Resultate nach der Dämmung vor Augen führen.

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