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Asbest im Dach: Dachsanierung richtig durchführen

Wer einen Altbau besitzt, sollte überprüfen, ob Asbest im Gebäude oder unter dem Dach verbaut wurde. Die krebserregende Wirkung von Asbest ist durch die Medien gut bekannt, aber als Eigentümer steht man trotzdem vor vielen Fragen: wie erkennt man Asbest im Dach und wer entsorgt es im Rahmen einer Dachsanierung fachgerecht?
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Asbest im Dach - ist eine Dachsanierung notwendig?

Dach Asbest© iStockphoto.com / LianeMAsbest ist eine Gefahr, genauer gesagt die Asbestfasern, die aufgrund ihrer Größe und Form Schaden in der Lunge anrichten können. Aus diesem Grund sind der Einbau und die Verwendung von Asbest mittlerweile streng reglementiert.

Die Hochkonjunktur des Baus mit Asbest war um das Jahr 1970 erreicht: an diesem Zeitpunkt waren bis zu 3.000 verschiedene Produkte mit Asbest im Einsatz. Gerade im Bauwesen wurden oft Produkte mit Asbest verwendet - in Form von Isolierungen, Dachpfannen oder Well­platten. Nach 1973 wurde die Verwendung von Asbest reglementiert, 1993 endgültig verboten. Dies betrifft allerdings nur den Neubau. Viele Altbauten sind also mit Asbest im Dach belastet.

Insbesondere das Dach und die Dachdämmung sind Orte, an denen auf Asbest geachtet werden muss. Das Identifizieren von Asbest im Dach beziehungsweise im Dachstuhl ist schwierig, da Asbest­fasern in vielen unterschiedlichen Produkten verbaut wurden. Die exakte Bestimmung, ob Asbest im Dach verwendet wurde, sollte von einem Experten durchgeführt werden. Auch die Probe­entnahme muss unter strengen Sicherheitsvorschriften stattfinden: die Bohrung allein kann für Asbest Fasern in der Atemluft sorgen.

Wie eine Dachsanierung wegen Asbestbelastung durchgeführt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Asbest Art
  • Art der Asbestverwendung im Dach
  • Oberflächenstruktur und Zustand des Asbestprodukts
  • Raumnutzung, insbesondere bei genutztem Wohnraum oder einem geplantem Dachgeschossausbau
  • Lage des Asbests im Dach

Asbest auf keinen Fall in Eigenregie aus dem Dach entfernen!

Auch die Entsorgung von Asbest gehört in die Hände von dafür geschultem Personal. Auskünfte über erste Ansprechpartner geben unter anderem das Bauamt, das Gewerbeaufsichtsamt, die Architekten­kammer oder die Industrie- und Handelskammer. Wichtig ist, dass der jeweilige Beauftragte die Befähigung nach TRGS 519 (PDF) vorweisen kann. Nur dann ist der Betrieb autorisiert, eine Dachsanierung wegen Asbest durchzuführen.

Je nach Art und Verwendung kann die Dachsanierung unterschiedlich aufwendig werden. Sinnvoll ist es, sich einen Kostenvoranschlag inklusive der Auflistung aller notwendigen Arbeiten von einem autorisierten Fachbetrieb für Dacharbeiten erstellen zu lassen. Bei einer kompletten Dachsanierung lohnt sich der Kostenvergleich und das Einholen von mehreren Kostenvoranschlägen.

Asbest muss nach der Dachsanierung sicher entsorgt werden

Asbeststaub und Asbest Produkte, die bei einer Dachsanierung anfallen und in denen Asbestfasern leicht lösbar sind, gehören als Sondermüll durch eine Fachfirma entsorgt. Asbest in Form von Well­platten, wie sie früher oft für die Dachdeckung verwendet wurden, kann in örtlichen Haus­müll­deponien entsorgt werden. Der gesundheitsgefährdende Stoff muss allerdings in reißfesten Plastik­säcken verpackt werden.

Je nach Einzelfall lässt sich die Dachsanierung, die Neueindeckung vom Dach und die Entsorgung als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzen. So kann man einen Teil der Kosten bei der Dachsanierung sparen. Ein nachweislich mit Asbest belastetes Dach wird in seinem Wert gemindert, eine fachgerechte Dachsanierung hingegen steigert ihn. Auch dieser Punkt sollte in die Kosten der Dachsanierung mit einbezogen werden.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de