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Dach dämmen: Materialien, Abläufe & Varianten

Ein Dach dämmen heißt, einen wichtigen Beitrag dazu zu leisten, Heizenergie zu sparen. Man sollte deshalb vorher genau planen, welche Variante der Dachdämmung die effektivste oder effizienteste ist. Zur Auswahl stehen diverse Varianten der Dachdämmung sowie verschiedene Dämmstoffe.
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Dach dämmen: Wie geht man vor?

Dach dämmen - aber richtig!Zuschneiden von Glaswolle, © ccke - Fotolia.comIn diesem Artikel finden Sie Informationen über die Dachdämmung eines Steildaches. Die Flachdach-Dämmung thematisieren wir in einem Extra-Artikel.

Schritt 1: Auswahl des Dämmverfahrens

Möchte man ein Steildach dämmen, hat man in der Regel die Auswahl zwischen einer Untersparrendämmung, einer Zwischensparrendämmung und einer Aufsparrendämmung sowie Kombinationen dieser Maßnahmen. Sparren ist der Begriff für die Hölzer, die schräg von der Dachtraufe (unterster Dachbereich) bis zum Dachfirst (oberster Dachbereich) verlaufen.

Eine Untersparrendämmung ist wie eine Innendämmung im Dachgeschoss. Dagegen ist die Aufsparrendämmung praktisch eine Dachaußendämmung. Die Dämmung bildet hier allerdings nicht die äußerste Schicht, sondern befindet sich noch unterhalb der Dachdeckung, aber auf den Dachsparren. Wer das Dach dämmen lässt und eine Zwischensparrendämmung wählt, kann sich bei Vorliegen der Voraussetzungen alternativ für eine Einblasdämmung entscheiden. Dann werden beispielsweise Dämmsäcke zwischen den Sparren befestigt, die man anschließend durch eine Einblasmaschine mit losen Einblasdämmstoffen füllt.

Schritt 2: Auswahl der Dämmstoffe

Wichtig ist bei der Dachdämmung die Auswahl des optimalen Dämmstoffes. Zu den wichtigen Kriterien der geeigneten Dachdämmstoffe, mit denen sich das Dach dämmen lässt, gehört die Wärmeleitgruppe, der der Dämmstoff angehört. Es gilt: Je geringer die Wärmeleitgruppe WLG (inzwischen: Wärmeleitfähigkeitsstufe WLS) ist, desto besser dämmt der Dämmstoff.

Das bedeutet auch, dass die Dicke der Dämmstoffschicht bei einem Dämmstoff mit geringer Wärmeleitgruppe geringer sein muss, um dieselbe Dämmstärke zu erreichen. Wichtig: Die zu erreichende Dämmung ist durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgegeben. Weitere Kriterien bei der Dämmstoffauswahl können Schallschutz-Eigenschaften, Brennbarkeit, Hitzeschutz im Sommer sowie die Energiebilanz bei der Produktion sein.

Man kann selbst ein Dach dämmen, wenn man die notwendigen handwerklichen Fähigkeiten besitzt. Angesichts der Herausforderungen, die einen erwarten, sollte man die eigenen Fähigkeiten aber kritisch beurteilen und die Einsparungen durch Eigenleistung mit den Kosten einer Dachdämmung abwägen.

Exemplarischer Ablauf einer Zwischensparrendämmung:

Möchte man ein Dach dämmen, indem man die Zwischenräume zwischen den Sparren dämmt, kann man auch auf Klemmfilze setzen. Ein exemplarischer Ablauf der Dachdämmung kann dann so aussehen:

  • Eventuell ist als erster Schritt vor dem Dach dämmen eine Aufdoppelung der Sparren mit Kanthölzern nötig. Das ist angebracht, wenn die voraussichtlich nötige Breite der Dämmschicht die Breite der Sparren übersteigt.
  • Der Klemmfilz wird passend zugeschnitten und zwischen die Sparren geklemmt.
  • Im Inneren des Dachgeschosses kommt auf die Dämmschicht eine Dampfbremse. Diese Folienschicht verhindert, dass Wasserdampf an Stellen im Bauwerk kondensiert, an denen er Bauschäden oder Schimmel verursacht.
  • Möchte man die Zwischensparren- mit einer Untersparrendämmung kombinieren, kann man nun Latten anbringen, an denen Dämmplatten befestigt werden.
  • Als innerste Schicht der Dachdämmung bieten sich beispielsweise Gipskartonplatten an.

Wer ein Dach dämmen möchte, sieht sich mit einigen Voraussetzungen konfrontiert. Einerseits muss die Dämmschicht auch an den Berührungspunkten zwischen Dämmung und Sparren so dicht sein, dass keine Wärmebrücken entstehen, durch die Wärme nach außen dringt. Andererseits muss die Dämmschicht auch so konzipiert werden, dass Luftfeuchtigkeit nicht zum Risiko wird.

Es gibt Dämmarbeiten, die Laien sicher durchführen können. Im Zweifelsfall schaltet man jedoch besser Fachbetriebe für Dacharbeiten ein.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de