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So gelingt der Dachausbau mit einer Dachloggia

Eine Dachloggia ist neben Dachbalkon und Dachterrasse eine der Möglichkeiten, sich einen Freiluftraum im ausgebauten Dachgeschoss zu schaffen. Aber wo ist der Unterschied und wofür entscheidet man sich?
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Dachloggia geplant? Darauf müssen Sie achten:

Eine Dachloggia ist in fast jedem Schrägdach möglich© Kara - Fotolia.comMan muss beim Dachausbau zwischen Dachbalkon, Dachaustritt, Dachterrasse und Dachloggia unterscheiden. Allen gemeinsam ist, dass sie ein Gebäude zu einem schöneren Ort machen und Platz für Sonnenschein, frische Luft und gesellige Momente geben. Alle diese Bauteile unterscheiden sich jedoch daran, wie sie diesen Freiraum schaffen.

Die Dachloggia nennt man auch Dacheinschnitt oder Negativgaube. Für sie wird das Dach quasi eingeschnitten.

Mit drei Seiten reicht die Loggia dann in den Dachwohnraum hinein. Die Vorderfront ist offen und zeigt nach außen. Ein Nachteil der Dachloggia im Vergleich zum Dachbalkon: Sie verkleinert den Wohnraum im Dachgeschoss.

Das passiert bei einem Dachbalkon oder einer Dachterrasse nicht. Dafür verändern beide das Äußere des Daches viel stärker. Der Dachaustritt ist meistens die preisgünstigste Variante von allen, bietet aber vergleichsweise wenig Raum. Dort kann man zwar wunderbar ein wenig die Sonne genießen. Ausladende Grillparties gestalten sich allerdings ein wenig kompliziert.

Die Vor- und Nachteile von Fertiglösungen

Wenn man eine Dachloggia bauen möchte, hat man zunächst einmal die Auswahl zwischen Fertiglösungen und individuell geplanten Dachloggien. Bei der individuellen Variante ist der Gestaltungsspielraum deutlich größer. Eine Dachloggia mit einer Fertiglösung zu bauen kostet allerdings weniger und ist einfacher: Anbieter versprechen teils den Einbau der Dachloggia ins Dach innerhalb eines einzigen Tages.

Neben der grundsätzlichen Unterscheidung „Fertigbau-Loggia oder individuelle Lösung“ gibt es weitere Unterschiede zwischen Dachloggien. So besteht der Abschluss der Dachloggia zum Dachinneren häufig aus Glas und einer Glastür als Zugang. Bisweilen integriert man in die Seitenwände der Dachloggia Fenster. Tür- und Fensterrahmen bestehen zumeist aus Holz oder Kunststoff. Die äußere Hülle der Dachloggia wird oft mit Metall verkleidet, wobei etwa Edelstahl, Kupfer oder Aluminium in Frage kommen.

Schließlich kann man die Dachloggia noch weiter aufwerten. Möglich sind Systeme mit Dachschiebefenstern, bei denen die Schiebefenster die offene Front der Dachloggia verschließen können. So wird aus der offenen Dachloggia an kühleren Tagen eine Art Wintergarten im ausgebauten Dach. Sinnvoll ist zudem der Einbau von Rollläden oder anderem Sonnenschutz.

Machen Sie Ihre Dachloggia nicht zur Wärmebrücke

Eine Dachloggia sollte man bauen lassen. Eigenanteil an der Arbeit ist zwar möglich, aber man darf seine eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht überschätzen. Der Bau einer Dachloggia bringt Herausforderungen bei der Wärmedämmung und beim Schutz vor Feuchtigkeit. Das Bauteil vergrößert die Außenoberfläche und verändert den Wärmefluss in und aus dem Gebäude. Hier sollten Sie besondere Vorsicht walten lassen und die Loggia angemessen dämmen. Achten Sie ebenso genau auf energiesparende Fenster und Verglasung!

Die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung sind einzuhalten. Darüber hinaus muss eine Dachloggia so konzipiert sein, dass anfallendes Wasser abfließen kann. In der Regel sollten deshalb Fachbetriebe ihren Bau übernehmen.

Prüfen Sie unbedingt die örtlichen Bauvorschriften

Eine Dachloggia zu bauen, bedarf häufig einer Genehmigung. Landesbauordnung, Nachbarrecht und Bebauungspläne können Auflagen fürs Bauen einer Dachloggia beinhalten. Man sollte sich daher dringend vorab bei der zuständigen Behörde informieren, was erlaubt ist. Viele Bundesländer haben ganz eigene Vorschriften und verschiedene Gemeinden haben ganz eigene Vorstellungen davon, was erlaubt ist, in entsprechenden Bebauungsplänen festgehalten.

Lassen Sie sich Angebote von Fachleuten erstellen: Vor Pauschalangaben zu den Kosten für den Bau einer Dachloggia scheuen fast alle Anbieter zurück, weil sich die Kosten ebenso unterscheiden wie die Arten von Dachloggien. Die Bandbreite ist groß. Einige Kostenbeispiele gibt es in einem Beitrag für das Balkonsypmosium 2010 in Vilnius zum Thema „Dachloggia und Dachbalkone“ . Die dort genannten Preise können jedoch nur als sehr grobe Orientierungswerte für die Kosten dienen.

Eine Dachloggia ist eine gute Sache. Aber vielleicht wäre eine Dachterrasse doch noch schöner? Unsere Fachbetriebe für Dacharbeiten helfen Ihnen gerne weiter.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de