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Dacheindeckung & Dachdeckung: die Themen im Überblick

Die Dacheindeckung ist im Altbau wie im Neubau eine wichtige Frage. Die Wahl der Dachdeckung ist nicht nur eine Stilfrage: Ziegel-, Metall- oder Schieferdächer sind sehr unterschiedlich in ihren Kosten und haben ganz individuelle Vor- und Nachteile. Zusätzlich kann man eine bestehende Dacheindeckung mit einer speziellen Beschichtung weiter schützen. Auch die Wahl der Dachfarbe und der richtigen Dachentwässerung solle man bei einer neuen Dacheindeckung nicht vernachlässigen.
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Dacheindeckung: Dachdeckung mit Zink, Ziegel oder Schiefer?

DacheindeckungDacheindeckung eines Ziegeldaches,
Bildquelle: Wienerberger
Das Material der Dacheindeckung bestimmt über Qualität, äußeres Erscheinungsbild und die Anfälligkeit des Daches gegenüber starker Witterung. Das gewählte Material zum Decken entscheidet vor allem über die Kosten einer Dach­eindeckung. Eine vorhandene Dach­eindeckung kann mit Sanierungen erhalten werden, eine zum richtigen Zeitpunkt durchgeführte Dachbeschichtung kann die Lebensdauer einer Dachdeckung ebenfalls erhöhen.

Sobald aber die Substanz der Dachsteine merklich nachlässt, muss man eine neue Dachdeckung vornehmen: herabstürzende Dachsteine und morsche Unter­konstruktionen stellen eine Gefahr für Mensch und Immobilie dar. Abgeplatzte Dachsteinoberflächen und Undichtigkeiten im Dach sind Anzeichen dafür, dass eine Dachein­deckung notwendig wird.

Häufig verwendet wird das traditionelle Ziegeldach, aber auch das Schieferdach und das Zinkdach wird gerne verbaut. Dachsteine aus Beton oder Dachplatten aus Aluminium oder Titanzink sind mögliche Alternativen für eine neue Dacheindeckung. Vor allem im norddeutschen Raum wird auch sehr gerne eine Dacheindeckung aus Reet verwendet.

Je nach verwendeter Dachdeckung sind unterschiedliche Dachfarben möglich: von klassischem Ziegelrot bis zur sanften Kupfer-Patina sind viele verschiedene Farbtöne für die Dacheindeckung erhältlich. Beim Erneuern der Dachhaut wird oft auch die Dachentwässerung modernisiert. Hier haben sich Modelle aus Titanzink als wartungsfreies und alterungsbeständiges System in der Dachdeckung bewährt.

Arbeitsschritte bei der Dachdeckung

Eine Dacheindeckung läuft folgendermaßen ab:

  • Anbringen der Unterkonstruktion wie Traglattung oder Holzverschalung
  • Anschluss der Dachentwässerung
  • Aufbringen der Dachsteine
  • je nach Material der Dachsteine folgen Restarbeiten wie das Einbinden des Kamins oder Verputzen des Firsts.

In diesen Punkten verstecken sich viele Arbeitsstunden beim Dach decken, denn eine Dachdeckung für ein Hausdach mit rund 200 Quadratmetern Fläche ist nicht innerhalb weniger Stunden abgeschlossen. Das Material für die Dacheindeckung muss vom Boden auf das Dach verbracht werden, ebenso das für Unterkonstruktionen benötigte Holz. Sanierungsbedürftige Dachstühle müssen vor der Dachdeckung abgedeckt und saniert werden - auch diese Arbeitszeit sollte man bei einer Dacheindeckung bedenken.

Im Gegenzug dazu entsteht durch das Decken eine neue Haut für das Dach, das seine Bewohner vor Sturm, Hagel, Regen und Schnee schützt und einen wichtigen Beitrag für die Wärmedämmung leistet und die Energiebilanz verbessert. Als geschickter Handwerker kann man viele Handgriffe beim Dach decken selbst erledigen, um die Kosten einer Dacheindeckung zu reduzieren.

Man sollte aber bei umfangreichen Arbeiten örtliche Dachdecker Fachbetriebe aufsuchen, mit denen Sie hier kostenfrei Kontakt aufnehmen können.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Sylvia Schwerin, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de