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    Fördermittel für Energiesparhäuser: Kredite und Zuschüsse

    Das Energiesparhaus verbraucht im Vergleich zu anderen Gebäuden weniger Energie für Warmwasser und Heizung und ermöglicht somit ein energieeffizientes Wohnen. Die verschiedenen Förderprogramme der KfW Bankengruppe erleichtern die Entscheidung in ein Energiesparhaus zu investieren.
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    Förderprogramm auf drei Ebenen

    Wer in Deutschland energieeffizient bauen will, der kann Förderung generell auf drei Ebenen beantragen. Der Staat fördert Energiesparhäuser über die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, und über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA-Förderung). Ergänzende Förderprogramme existieren auf Länder- und Kommunalebene.

    Die KfW gliedert ihr Förderprogramm in diverse Förderstufen, die sogenannten KfW-Effizienzhäuser. Gefördert werden gegenwärtig zum einen die KfW-Effizienzhäuser 70, 55 und 40, zum anderen auch Passivhäuser. Zur Bestimmung der Effizienzhausklasse wird der jährliche Primärenergiebedarf des Energiesparhauses mit dem eines vergleichbaren Neubaus ohne Energieeinsparungsmaßnahmen verglichen. So muss ein KfW-Effizienzhaus 40 jährlich weniger als 40% Primärenergie und weniger als 55% des Transmissionswärmeverlustes des Referenzhauses verbrauchen. Der Jahresprimärenergiebedarf zeigt, wie viel Energie pro Jahr für das Lüften, das Heizen und die Warmwassergewinnung erforderlich ist. Der Transmissionswärmeverlust beziffert die Qualität der thermischen Außenstruktur. Je niedriger die Zahl eines Effizienzhauses, desto besser ist also der Energiestandard.

    Förderung eines Neubaus

    Im Bereich der Privatkunden fördert die KfW sowohl den Neubau wie die Sanierung von Gebäuden. Für den Neubau ist das Förderprogramm 153 gedacht, in dem niedrig verzinste Baukredite in einer maximalen Höhe von 50.000 EUR je Wohneinheit und mit einem Effektivzins von mindestens 3,8% vergeben werden. Entspricht das neue Haus einem Effizienzhaus 40 oder 55, dann erhält der Bauherr einen zusätzlichen Tilgungszuschuss. Wird das Haus vom Bauherrn auch bewohnt, kann außerdem die Förderung für das KfW-Wohneigentumsprogramm (124) beantragt werden. Dieses Programm wendet die KfW auch beim Kauf eines Energiesparhauses an. Die angebotenen Kredite decken maximal 30% der Gesamtkosten. Der Rest muss also mit einem normalen Baukredit finanziert werden. Um auch dafür möglichst günstige Zinsen zu bekommen empfiehlt sich ein Baukredit Vergleich der verschiedenen Anbieter am Markt.

    Förderung bei Sanierung

    Im Falle einer energieeffizienten Gebäudesanierung greift das KfW-Förderprogramm 430. Es gilt bei Gebäuden und Wohnungen, für die vor dem 1. Januar 1995 eine Bauanzeige eingereicht wurde. Wird das gesamte Haus auf einen Effizienzhaus-Standard saniert, besteht die Förderung zum einen aus Zuschüssen, zusätzlich dazu werden Kredite gewährt.

    Erhöhte Zuschüsse sind seit dem 15. März 2011 auch im Rahmen der BAFA-Förderung verfügbar. Die neuen Förderungen (etwa für Solarkollektoren oder Biomasseanlagen) werden jedoch nur begrenzt und befristet (höchstens bis Ende 2011) angeboten.

    Beachten Sie dabei auch die Anschlussfinanzierung. Auch bei einer von der KfW geförderten Immobilie steht in der Regel eine Anschlussfinanzierung auf dem Finanzierungsplan. Aufgrund der aktuell sehr günstigen Zinsen eignet sich dafür ein sogenanntes Forward Darlehen, welches dem Darlehensnehmer gestattet die aktuellen Zinsen und Konditionen bis zu 5 Jahre im Voraus zu sichern. Um ein Angebot zu finden, kann man dabei einen Forward Darlehen Vergleich nutzen.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de